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Eröffnungsfeier im Universitätssportzentrum Jena

Durchschneiden des roten Bandes von links nach rechts: Prof. Joachim Casparius, Casparius Architekten Ingenieure, Prof. Dr. Hüfner, Stiftung Jenaer Universitätssport Prof. Dr. Gabriel, Institut für Sportwissenschaft Dr. Gentsch, Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Prof. Dr. Lukas, USV Jena Frau Blumenstein, HI Bauprojekt Frau Glück, Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr Dr. Schröter, OB Stadt Jena Herr Weins, Casparius Architekten Ingenieure Katrin Pfaffe, Ministerium für Jugend, Bildung und Sport, Eröffnung USZ Jena 16.8.18 Foto Christoph Worsch (69)
Durchschneiden des roten Bandes von links nach rechts: Prof. Joachim Casparius, Casparius Architekten Ingenieure, Prof. Dr. Hüfner, Stiftung Jenaer Universitätssport Prof. Dr. Gabriel, Institut für Sportwissenschaft Dr. Gentsch, Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Prof. Dr. Lukas, USV Jena Frau Blumenstein, HI Bauprojekt Frau Glück, Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr Dr. Schröter, OB Stadt Jena Herr Weins, Casparius Architekten Ingenieure Katrin Pfaffe, Ministerium für Jugend, Bildung und Sport, Eröffnung USZ Jena 16.8.18 Foto Christoph Worsch (69)

Im Paradiespark Jena, dem grünen Herz der Lichtstadt, fand am vergangenen Samstag die große Eröffnungsfeier des Universitätssportzentrums, statt. Kein Fahrradständer blieb unbelegt, zahlreich kamen sportbegeisterte Menschen in die Oberaue. Ab 10 Uhr wurde für Groß und Klein ein buntes Programm geboten. Die Kids konnten sich an Hüpfburg und Trampolin austoben. Wer im Wettkampffieber war, konnte die Kinderrallye mitmachen, bei der sechs Stationen gemeistert werden mussten, angefangen von Tennis, über Tischtennis, Floorball, Basketball, Rugby und Volleyball. Wer dies geschafft hatte, durfte sich einen Preis aussuchen, wie zum Beispiel ein T-Shirt oder eine Trinkflasche des Unisport Jena und nahm gleichzeitig an der Auslosung für eine Teilnahme am Aktiv Club des USV Jena und eines Zeugnisspaßes mit fünf Freunden teil.

Auf dem Weg zur Haupttribüne nutzten die Abteilungen die sonnige Gelegenheit, um ihre Sportarten durch kreativ errichtete Infostände vorzustellen und Jung und Alt zu begeistern. Zusätzlich boten einige Abteilungen Sport vor Ort an, wie zum Beispiel Kampfsport, Rope Skipping, Jugger, Orientierungslauf oder Calisthenics. Durch einen Food Court wurde die ganze Zeit über für das kulinarische Wohl gesorgt.

Die Sportanlagen im Universitätssportzentrum sind schon seit einigen Monaten in Gebrauch, aber natürlich gehört die offizielle Eröffnung mit dem symbolischen “roten Band durchschneiden” dazu. Von 11 bis 12 Uhr konnten Interessierte den Reden der Hauptpartner, die maßgeblich an der Planung, Finanzierung und dem Bau der Sportstätten beteiligt waren, folgen. Dr. Andrea Altmann, Leiterin des Hochschulsports und Thomas Fritsche, Geschäftsführer des USV Jena, führten durch das Programm. Prof. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wies vor allem darauf hin, dass mit den entstandenen Anlagen nicht nur Zerstörtes wieder aufgebaut, sondern vor allem für die Zukunft geplant wurde. Er betonte vor allem die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit zwischen FSU Jena und USV Jena. Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft, welches sich für die Bereitstellung und Verteilung der Mittel zur Instandsetzung der Hochwasserschäden verantwortlich zeichnete, zitierte aus dem Leitbild es Jenaer Universitätssports und verwies darauf, dass die eingesetzten Mittel in einem Verein, der sowohl die körperlichen Ertüchtigung und die Förderung der Gesundheit, als auch die Vermittlung von gegenseitigen Respekt und Toleranz zum Ziel hat, gut eingesetzt sind.

Neu entstandene Cross-Training-Anlage, Eröffnung USZ Jena 16.8.18 Foto Christoph Worsch (78)
Neu entstandene Cross-Training-Anlage, Eröffnung USZ Jena 16.8.18 Foto Christoph Worsch (78)

Geschmückt wurde das offizielle Programm durch sinnliche Auftritte der Abteilung Rhythmische Sportgymnastik des USV Jena. Als Abschluss der formalen Zeremonie schnitt der Präsident des USV Jena, Prof. Dr. Christian Lukas in Anwesenheit der wichtigsten Teilhabenden das rote Band durch. Während auf der Haupttribüne ein einstündiges Showprogramm aufgeführt wurde, auf der Beachvolleyballanlage ein Turnier stattfand und überall auf dem Gelände verschiedenster Sport getrieben wurde, startete für alle Partner und Funktionäre eine Führung durch die Anlagen.

Als erste Station erreichte man das neue Bootshaus, welches nun größer, moderner, funktionaler und schöner an der Saale ruht als die “Holzhütte” zuvor. Genutzt durch das Institut für Sportwissenschaften der Uni Jena, den Hochschulsport und die Abteilungen Kanu und Rudern bietet es viel Raum für alles, was das Wassersportherz begehrt. Auf dem Weg zurück zum USZ machte man Halt bei Station 2, der Tennisanlage. Der lange und mühsame Weg bis zur Erstellung der Anlagen wurde beschrieben und die hohe Anzahl an Plätzen bewundert. Durch einen speziell für Tennis verwendeten Kunstrasenbelag können Tennisverrückte nun auch im Winter spielen. Am Showprogramm der Abteilung Jugger vorbei, kam die Gruppe bei der Crosstraininganlage an. Dort wurde ein spektakuläres Showtraining geboten und alle verfügbaren Materialien präsentiert. Ein Blick über die Schulter bot den Blick auf den neu errichteten Platz 1 mit Streetball, Kunstrasenfußballplatz, Rugbyfeld, Kleinfeld Fußball und Tartanlaufbahn. Bei bestem Wetter zog man weiter, vorbei an beruhigender Livemusik, die zahlreichen Menschen beim Yoga Paradies half, sich zu entspannen. Während sich die Beachvolleyballer in den Sand warfen, um die Bälle noch zu holen, warteten die Sportler der Calisthenicsanlage bereits auf ihren Auftritt. Was dort geboten wurde, ließ alle Münder offen stehen und immer wieder raunte ein “Wahnsinn” durch die Reihen. Kursleiter Ricardo erklärte den Zuschauenden, welche Übung man gerade zu sehen bekam und was diese bezwecke. Die Auftritte vom frisch gekürten Deutschen Meister Martin Zhu und von Riccardo Horn brachten Jedermann zum Staunen und mit diesen Bildern im Kopf beendeten die Mitarbeiter des Unisport Jena die Führung. Bis 16 Uhr konnte man sich nun dorthin begeben, wo einen das Sportlerherz hinzog oder an der Haupttribüne und dem Eingangsbereich verköstigen lassen. Alles in allem eine sonnige, gelungene, interessante, schöne und vor allem sehr sportliche Feier.

Skulpturen im Botanischen Garten Jena

Silvio Ukat_The Cowsisters, Eiche, Horn, Acrylfarbe, 2018_copyright S.Ukat
Silvio Ukat_The Cowsisters, Eiche, Horn, Acrylfarbe, 2018_copyright S.Ukat

Kl. Langmann und Silvio Ukat
Ausstellung im Botanischen Garten Jena
23. Juni – 16. September 2018

Jena. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Jenaer Kunstverein e. V. und dem Botanischen Garten Jena und wird gefördert von der Thüringer Staatskanzlei, der Sparkasse Jena-Saale-Holzland und JenaKultur.

Ausstellungseröffnung

Freitag, 22. Juni 2018, 19 Uhr
Begrüßung: Prof. Dr. Frank H. Hellwig, Leiter des Botanischen Gartens
Einführung: Robert Sorg, Vorsitzender des Jenaer Kunstverein e.V.
Die Künstler sind anwesend.

Musikalisch umrahmt wird der Abend durch die Harfenistin Susanne Gassios.

Der Eintritt an diesem Abend ist frei.
Botanischer Garten Jena
Fürstengraben 26
07743 Jena
Öffnungszeiten: täglich 10–19 Uhr, letzter Einlass 18:30 Uhr
Eintritt: 4,00 / 2,50 Euro


Begleitveranstaltungen:

Führungen durch die Ausstellung mit Judit Rönsch, Jenaer Kunstverein:

  • Mittwoch, 18. Juli 2018, 18 Uhr
  • Samstag, 4. August 2018, 16 Uhr
  • Samstag, 1. September 2018, 16 Uhr
  • Finissage mit Künstlerführung: Sonntag, 16. September 2018, 16 Uhr.

Forschungsbibliothek Gotha lädt zu „Perthes im Gespräch“ ein

Perthes Forum Gotha

ÜBER DIE PROFILIERUNG EINES KARTOGRAFISCHEN VERLAGS
Forschungsbibliothek Gotha der Uni Erfurt lädt wieder zu „Perthes im Gespräch“ ein

Die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt lädt am Mittwoch, 27. Juni, mit dem Vortrag „Wilhelm Perthes, Adolf Stieler und die Entwicklung eines fest gefügten Kartenverlages“ zur nächsten Veranstaltung in der Reihe „Perthes im Gespräch“ ein. Sie findet im Ahnensaal des Perthes Forums statt. Beginn ist um 18.15 Uhr, der Eintritt ist frei.

In der einmal im Quartal stattfindenden Veranstaltungsreihe informiert die Forschungsbibliothek über neueste Ergebnisse aus der Erschließung, Erhaltung und Erforschung der Sammlung Perthes. Diesmal wird Jenny Brys M.A., Absolventin der Universität Erfurt, im Gespräch mit Sven Ballenthin und Petra Weigel aus ihren Forschungen zu den Anfängen des Justus Perthes Verlages als Kartenverlagsunternehmen berichten. Im Mittelpunkt des Vortrags steht eine entscheidende Phase des Perthes-Verlags – die Zeit zwischen 1816 und 1853, in der unter der Geschäftsführung von Wilhelm Perthes das kartografische Profil entwickelt wurde. Der Vortrag beleuchtet bisher unbekannte Aspekte der Unternehmensstruktur dieser prägenden Zeit und verändert den Blick auf die Rolle des Hofrates Adolf Stieler im Verlag.

GEBÄUDE-ENERGIEBERICHT 2018 DER STADT WEIMAR ERSCHIENEN

Mit dem vorliegenden Gebäude-Energiebericht 2018 gibt das Amt für Gebäudewirtschaft und das dortige Kommunale Energiemanagement einen umfassenden Überblick über die Energie- und Wasserverbräuche und die diesbezüglichen Kosten von 126 städtischen Liegenschaften.

Durch die stetig vorangetriebene energetische Sanierung der städtischen Gebäude sowie der konsequenten Arbeit des Energiemanagements in den vergangenen Jahren konnten die Gesamtkosten für Energie und Wasser in den städtischen Gebäuden trotz der allgemeinen Steigerung der Energiebezugskosten gesenkt werden und liegen aktuell unter dem Niveau von 2008.

Besonders hervorzuheben ist, dass die Treibhausgasemissionen in den vergangenen zehn Jahren um fast 40 Prozent reduziert wurden. Somit konnten die ambitionierten Ziele des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Weimar, die CO2-Emissionen bis 2020 um 25 Prozent zu reduzieren, im städtischen Gebäudebestand bereits deutlich früher erreicht werden.

Es gibt aber auch nach wie vor viele städtische Gebäude, die sich in einem aus baulicher und energetischer Sicht schlechtem Zustand befinden. Hier gilt es in den nächsten Jahren, den bestehenden Sanierungsstau weiter abzubauen und die energetische Sanierung sowie die Steigerung der Energieeffizienz konsequent fortzuführen.

Mit dem Ersatzneubau der Sporthalle in der Nordstraße, der geplanten umfassenden Sanierung der Schule am Rathenauplatz 4, dem Neubau der Sporthalle in der Meyerstraße sowie der angestrebten Sanierung TGS Am Hartwege werden gleich vier Projekte in naher Zukunft umgesetzt, die zur weiteren Senkung des Gesamtenergieverbrauches in den kommenden Jahren führen werden. Das entlastet den städtischen Haushalt und führt zu einer weiteren Reduzierung der CO2-Emissionen.

GebäudeEnergiebericht_Weimar_2018

Das Schwanseebad in Weimar wird 90! Feiern Sie mit…

90 Jahre Schwanseebad – 22. Juni 2018 von 11:00 bis 18:00 Uhr

Das Weimarer Schwanseebad feiert runden Geburtstag. Daran ändern auch die derzeitigen Sanierungsarbeiten nichts. Auf den Tag genau am 22. Juni, vor 90 Jahre öffnete das Freibad zum allerersten Mal seine Tore für Badegäste. Die Stadtwirtschaft Weimar GmbH und die Stadt Weimar laden Sie und alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt am Freitag, dem 22. Juni 2018, um 11:00 Uhr, Schwanseebad Weimar, Hermann-Brill-Platz 2, Weimar zu einem bunten Geburtstagsprogramm ein.

Am 22. Juni knallen ab 11 Uhr die Korken, wenn einer der beliebtesten Jubilare der Stadt sein Wiegenfest begeht: Auf den Tag genau 90 Jahre sind es dann, seitdem das Schwanseebad zum allerersten Mal seine Tore für Badegäste öffnete. Das traditionsreiche Freibad befindet sich derzeit mitten in der lang überfälligen Renovierung – dennoch soll das Jubiläum gefeiert werden.

Auf die Besucher warten interessante Einblicke in die Geschichte und die Zukunft des Schwanseebades sowie viel Spaß für Groß und Klein. Viele helfen mit, den Tag bunt zu gestalten. So richtet die DLRG Weimar das diesjährige Spendenschwimmen „Kinder schwimmen für Kinder der Stadt“ in der Schwimmhalle aus. Auch der Tauchsportclub Weimar, der Stadtsportbund, der Weimarer Sportverein, der Schöndorfer Sportverein sowie das Kinderhaus sorgen für Unterhaltung an diesem Tag.

Baustellenführungen (11:30 und 15:30 Uhr)
Spendenschwimmen „Kinder schwimmen für Kinder der Stadt“ (14:00 – 17:00 Uhr, Schwimmhalle)
Wasser-Parcours
Schnupperkurse im Wasser (13:00 und 14:00 Uhr, Schwimmhalle)
Tauchübungen (12:00 – 14:00 Uhr, Schwimmhalle)
Elektromobilität zum Anfassen
Lichtzelt und Fotobox
und vieles mehr …
Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.

Bedeutung des Schwanseebades
Die Anlage des Schwanseebades ist Bestandteil des denkmalgeschützten Gesamtensembles „Asbach- Grünzug“. Dieses Gartendenkmal der Moderne ist in seiner Ausprägung und in seinem Erhaltungszustand für Thüringen und darüber hinaus einmalig. Bei der Sanierung des Schwanseebades gilt es daher, die Besonderheiten eines solch bedeutenden Denkmals zu berücksichtigen.

Beschreibung der Sanierung
Die Fortführung des Badebetriebes war aufgrund bautechnischer und hygienischer Mängel nicht mehr gesichert. Ein wichtiges Ziel bei der Sanierung der Anlage ist der Erhalt von Gestalt und Form der Wasserbecken, wobei die Wirtschaftlichkeit des Betriebs, die geforderte Wasserqualität und die heutigen Nutzeransprüche zu beachten sind.

Von der Stadt Weimar wurden über einen sehr langen Zeitraum (seit 2009) immer wieder Fördermittel beantragt. Diese Bemühungen führten schließlich mit der Aufnahme in das EFRE- Förderprogramm zur nachhaltigen Stadt- und Ortsentwicklung im Jahr 2016 zum Erfolg.

Die grundlegende Struktur und das Aussehen des Schwanseebades werden nicht verändert. Alle Beckenwände und Beckenböden erhalten einen neuen Belag aus WU-Beton. Der neue Beckenboden wird auf Mikropfählen punktförmig gelagert. Es werden Einströmkanäle und Überlaufrinnen installiert, um eine optimale Durchströmung der einzelnen Beckenbereiche zu erreichen. Die Größe des Sprungbeckens wird den neusten Richtlinien entsprechend umgebaut.

Schwimmerbecken und Nichtschwimmerbecken werden künftig mit Trinkwasser befüllt. Für die neu zu errichtende Badewassertechnik müssen Aufstellflächen errichtet werden. Dafür werden im Bereich östlich des Hallenbades, beidseitig der zentralen Treppe, zwei unterirdische Baukörper hergestellt. Das Wasser aus der „Lotte“ wird weiterhin für die Befüllung eines östlich des Freibades gelegenen Zierbeckens genutzt.

Im Schwanseebad gibt es derzeit keinen Planschbereich für die kleinsten Besucher. Um auch dieser Besuchergruppe ein angemessenes Areal anbieten zu können, werden nördlich und südlich des Hallenbades auf den beiden Grünflächen zwei Wasserspielbereiche mit einer Größe von 6 x 6 m angeordnet. Die Anordnung in diesem Bereich bietet den Vorteil einer ausreichenden Entfernung zu den tieferen Wasserflächen. Ebenso können die Kleinkinder so direkt von den Liegeflächen aus beaufsichtigt werden. Sämtliche Ausstattungselemente, wie Treppen, Einstiegleitern, Startblöcke u.ä. werden erneuert bzw. ergänzt.

Angrenzende Wege und Grünflächen sollen mit traditionellen und vorhandenen Materialien saniert werden. Die bereits neu gestalteten Sanitäranlagen wie Duschen und WC sowie Umkleidekabinen bleiben erhalten. Der Baumbestand soll erhalten werden, unabdingbare Fällungen sind durch Neupflanzungen zu ersetzen.

Zeitplan
Der Beginn der Abbrucharbeiten startete Ende Juni 2017, danach begannen noch im gleichen Jahr die Gewerke für den Spezialtiefbau und die Roharbeiten sowie der Einbau der Badewassertechnik.

Im Jahr 2018 erfolgt der größte Teil der Arbeiten für die Herstellung der Beckenkörper, Badewassertechnik, Beckenausstattungen, Elektroarbeiten, Metallbauarbeiten, Anbau Chlorgasraum und die Neugestaltung bzw. die Wiederherstellung der Freianlagen. Die Arbeiten – besonders im Gewerk Freianlagen – werden in Teilbereichen im Frühjahr 2019 fertiggestellt.

Der Bauzeitenplan ist eng gesetzt und verlangt bei einigen Gewerken bereits besondere Maßnahmen, wie z.B. Doppelschichtsystem oder Samstagsarbeit. Eine weitere Verkürzung ist leider nicht möglich. Der Bau der Freianlagen als letztes Los wird zwar noch im Jahr 2018 starten, aber noch bis zum Frühjahr 2019 andauern. Die Eröffnung des Schwanseebades soll zur neuen Badesaison im Frühjahr 2019 erfolgen. Vor dieser Eröffnung müssen sämtliche Anlagen und Komponenten (z.B. Wassertechnik, Kinderwasserspielplätze, Ver- und Entsorgung, Außenduschen, etc.) in ihrer gemeinsamen Funktion getestet werden. Dies geschieht im Rahmen eines für Frühjahr 2019 geplanten Probebetriebes.

Aktueller Stand der Bauausführung (Juni 2018)
Anfang 2018 wurde mit dem Bau der beiden Tiefbehälter vor dem Schwimmhallengebäude begonnen. Für die Herstellung der Baugruben wurde das Grundwasser abgesenkt, so dass anschließend die Gebäude mittels des sogenannten Pilgerschrittverfahrens unterfangen und gegen Absenkung gesichert wurden. Dies konnten interessierte Bürger zu den beiden angebotenen Baustellenführungen im März 2018 in Augenschein nehmen.

Beide Tiefbehälter sind momentan fast fertig gestellt. Parallel dazu wurden Teile für die technische Ausstattung der Wasseraufbereitung geliefert und eingebracht.
Sobald die Deckenplatten der Tiefbehälter betoniert sind, kann mit der Verfüllung dieses Bereiches begonnen werden.

Weiterhin wurde das Flachwasserbecken fertig betoniert. Weiter geht es mit dem Schwimmerbecken, in das derzeit die Edelstahl-Einströmkanäle für den Wasserkreislauf installiert werden. Dies passiert parallel auch in der Sprunggrube. Nach der Montage der Einströmkanäle werden die Beckenböden betoniert, anschließend darauf aufbauend die Wände.

In enger Zusammenarbeit mit der Firma für die Wassertechnik werden die Stege zwischen den Becken errichtet. Hier müssen in enger Abstimmung der Firmen untereinander die Arbeitsschritte zur Betonage und zur Verlegung der Leitungen für die Wasseraufbereitung ineinander greifen.

Nach Abbruch der Tribüne wurde mit dem Aushub des Grabens für die Erneuerung der maroden Leitungen begonnen.
Für die Errichtung des neuen Chlorgasraumes müssen noch einmal drei Bäume fallen, welche aber später in diesem Bereich wieder ersetzt werden.

Sobald die Arbeiten an den Tiefbehältern und die Verfüllung der Gruben vor den Hallengebäuden abgeschlossen sind, werden im Bereich vor dem Nichtschwimmerbecken die Arbeiten zur Leitungsverlegung beginnen.

Kosten
Das Vorhaben mit den aktuellen Gesamtkosten in Höhe von 5,89 Mio. € netto (davon ca. 5,06 Mio. € netto Baukosten) wird zu 80 % aus EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für Regionalentwicklung – Nachhaltige Stadt- und Ortsentwicklung 2014 – 2020) gefördert.

Medizin-Lehrpreis 2018 geht an Amelie Lupp

„Marleen Kissel (l.) und Florian Hickl (r.) von der Fachschaft übergaben gemeinsam mit dem Fördervereinsvorsitzenden PD Dr. Dr. Michael Kiehntopf (2.v.l.) den Lehrpreis an Prof. Dr. Amelie Lupp.“ Foto: David Friedrich
„Marleen Kissel (l.) und Florian Hickl (r.) von der Fachschaft übergaben gemeinsam mit dem Fördervereinsvorsitzenden PD Dr. Dr. Michael Kiehntopf (2.v.l.) den Lehrpreis an Prof. Dr. Amelie Lupp.“ Foto: David Friedrich

Die Fachschaft Medizin der Friedrich-Schiller-Universität vergibt den diesjährigen Janus-Cornarius-Lehrpreis an die Pharmakologin Prof. Dr. Amelie Lupp

Jena. „Sie ist sehr engagiert in der Lehre und bemüht, den Lernstoff auf einem Niveau zu vermitteln, das gut einzuhalten ist. Außerdem schätzen wir ihren Humor in Lehrveranstaltungen und den wertschätzenden Umgang mit Studierenden“, so begründen die Medizinstudierenden ihr Votum für Prof. Dr. Amelie Lupp als Trägerin des diesjährigen Lehrpreises der Fachschaft. Bei der Online-Abstimmung konnte die Pharmakologin am Institut für Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Jena von den insgesamt 13 Vorgeschlagenen die meisten Stimmen auf sich vereinen.

In den Vorlesungen und Seminaren der Pharmakologie zu Beginn des klinischen Abschnitts lernen die Medizinstudierenden, wie der Organismus auf körperfremde Stoffe reagiert. Amelie Lupp versteht es, diese eher trockene Materie, die viele, oftmals ähnliche Fachbegriffe und Bezeichnungen umfasst, anschaulich zu vermitteln. Als effektive Merkhilfen baut sie Geschichten und Anekdoten ein. Bei den Studierenden kommt das gut an: „Ausgezeichnete Seminare, super ambitionierte Betreuung, Lehrinhalte verständlich, knapp und mit eindeutigen Schwerpunkten präsentiert, das ‚Telefonbuch der Pharmakologie‘ wirkt auf einmal deutlich lebendiger als vorher“, loben sie. Amelie Lupp, Fachärztin für Pharmakologie und Toxikologie sowie für Klinische Pharmakologie, freut sich über diese Bestätigung. „Ja, ich unterrichte sehr gern“, sagt sie bestimmt, „deshalb bin ich aus der Industrie zurück an die Universität gewechselt.“

Die 500 Euro Preisgeld stellt traditionell der Förderverein des Universitätsklinikums zur Verfügung. Benannt ist der in diesem Jahr zum neunten Mal vergebene Lehrpreis nach Janus Cornarius, dem ersten Dekan der Medizinischen Fakultät an der Universität Jena. Er übersetzte im 16. Jahrhundert die Studienliteratur seiner Zeit vom Griechischen ins Lateinische und ermöglichte so den damaligen Medizinstudenten auf eine Vielzahl von Büchern zuzugreifen, die für sie sonst nicht nutzbar waren.

Zukunftsfähige Gründungsideen im Osten Thüringens

Gera. In der Frühjahrsrunde des Ostthüringer Gründungsideenwettbewerbs wurden erneut drei Gründungsideen in Gera ausgezeichnet. Die Ideen der drei Teilnehmerinnen sowie des einzigen männlichen Teilnehmers reichten von dem Aufbau einer Applikation für ein präventives ganzheitliches Gesundheitsförderungsangebot über eine neuartige Online Galerie für Künstler bis hin zur Begleitung von Projekten für regenerative Energien.

Christian Hirschel vom Technologie- und Gründerzentrum Gera (TGZ), das den Ideenwettbewerb erneut zusammen mit ThEx innovativ durchgeführt hat, betonte: „Jede der vorgestellten Gründungsideen hat das Potenzial, sich zu einem erfolgreichen Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial in Ostthüringen zu entwickeln. Wir hoffen, dass diese tollen Geschäftsideen noch mehr Menschen in unserer Region motivieren, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Dazu schlummern ganz bestimmt auch in unseren Schulen und Hochschulen sowie in den Firmen Ideen, die noch nicht ausgeschöpft sind und die nicht nur das TGZ, sondern auch unsere Partner wie die Sparkasse Gera-Greiz, die Landkreise Greiz und Altenburger Land, die Thüringer Aufbaubank, die Kammern, das Thüringer Existenzgründernetzwerk und zahlreiche Unternehmen aus unserem Umfeld gerne noch stärker unterstützen würden.“

Seit Beginn im Jahr 2009 wurden 164 Ideenpapiere in diesem Rahmen eingereicht und bewertet. Den passenden Rahmen für die Prämierungsveranstaltung gab der Ideenteilnehmer aus dem Jahr 2014 Frank Karl-Heinz Casser in Gera, der mit Frank's Burger-Licious BBQ fast selbst noch ein Start Up darstellt, denn der Gründer war zunächst als Vertriebsmitarbeiter in der ganzen Welt unterwegs, bevor er erfolgreich sein eigenes Unternehmen gründete, das er folgendermaßen beschreibt: „Good Eats and Drinks, Food and friends create the ultimate variety in life.“

Diesen fantastischen Ort nutzten die Gründungsideenträger, neben dem sehr kulinarisch amerikanischen Sommerbuffet, zum Austausch von Visitenkarten und zu intensiven Gesprächen mit Netzwerkpartnern und Sponsoren für neue Impulse. Die Bewertungen der neun Juroren zeigten, dass alle drei Ideen sehr eng beieinander lagen und damit interessante Ideen zur Gründung darstellen.

Den dritten Platz belegten AliveAnd. Hinter der Idee von Alexandra Klinke und Carolin Held steht ein präventives ganzheitliches Gesundheitsförderungsangebot. Die beiden Preisträgerinnen werden in Kürze ihr Studium an der SRH Gesundheitshochschule in Gera erfolgreich beenden und das Gelernte verbunden mit den eigenen Erfahrungen des Lebens in die Praxis umsetzen. AliveAnd unterstützt Menschen bei der Balance der offline- und inlife-Lebenswelten und zielt auf die Befähigung des Einzelnen zu einem bewussten Umgang mit sich selbst, mit Anderen, mit der Natur und den Technologien ab. Wolfram Schlegel von der Wirtschafts- und Tourismusförderung des Altenburger Landes überreichte die Geldprämie und wünschte den beiden Teilnehmerinnen viel Erfolg bei der Umsetzung der sehr interessanten Idee. In der heute „schnelllebigen Arbeitswelt“ stehen sowohl Menschen als auch die Unternehmen vor großen Herausforderungen, eine ausgewogene Balance zwischen beiden herzustellen.

Mit Landkünstler.de gewann Nadine Feil den zweiten Platz. Mit ihrer Idee will die im Landkreis Greiz wohnende Künstlerin, den Wunsch nach Anerkennung von Bildern lokaler Hobbykünstler aufgreifen und einem breiten Publikum zeigen. Da Kunst insgesamt ein schwieriges Feld ist und gemalte Kunst vom Namen oder persönlich-visuellen Eindruck lebt, soll neben der OnlineGalerie, der Künstler, der dahinter steht, vorgestellt werden. Die Assoziation von Persönlichkeit, Offenheit und Authentizität soll das Landleben interessant machen und Menschen näher zusammenbringen. Der Preis wurde von Steffen Täubert von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Greiz überreicht, der diese Idee der regionalen OnlineGalerie sehr bewunderte.

Jens Hofsommer von der Sparkasse Gera-Greiz, die erneut Hauptsponsor des Wettbewerbs war, überreichte den ersten Preis an Sascha Haugk, der seine Idee mit der „IBA Gebäudetechnik Gera GmbH“ bereits im Frühjahr dieses Jahres in die Tat umgesetzt hat. Das in Gera ansässige Ingenieurbüro setzt auf das aus der Begleitung von Forschungsprojekten gewonnene Knowhow in der technischen Gebäudeausrüstung um. Dabei gilt es, eine Vielzahl von Möglichkeiten bei der Planung, der Energiebeschaffung und -erzeugung sowie in der Ausstattung im Bereich der Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektroinstallation auf hohem Niveau zu verbinden. Die Juroren lobten die überzeugende Darstellung der Geschäftsidee und den gezeigten Mut für einen „Kaltstart“ mit 10 Mitarbeitern. Jens Hofsommer begrüßt es, dass sich das Unternehmen in Gera angesiedelt hat, somit zentral inmitten zahlreicher innovativer Firmen und Forschungseinrichtungen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt und so von der guten Autobahnanbindung, den guten Standortbedingungen sowie von der günstigen Kostenstruktur profitiert.

Im Juli 2018 startet die 2. Runde des Gründungsideenwettbewerbes Ostthüringen, wo wir wieder auf viele neue und spannende Ideen hoffen.

Baubeginn für neues Hotel verleiht Entwicklung der ICE-City Erfurt weiteren Schub

Marco Nussbaum (Gründer und CEO prizeotel), Maximilian May (GF May & Co.), Steffen Linnert (Beigeordneter der Stadt Erfurt), Ministerpräsident Bodo Ramelow, Sabine Wosche (GF LEG), Valentina Kerst (Wirtschafts-Staatssekretärin)
Marco Nussbaum (Gründer und CEO prizeotel), Maximilian May (GF May & Co.), Steffen Linnert (Beigeordneter der Stadt Erfurt), Ministerpräsident Bodo Ramelow, Sabine Wosche (GF LEG), Valentina Kerst (Wirtschafts-Staatssekretärin)

Spatenstich mit Ministerpräsident Ramelow und Wirtschaftsstaatssekretärin Kerst bedeutet offiziellen Baustart am Hauptbahnhof / „prizeotel Erfurt-City“ eröffnet Ende 2019 mit 208 Zimmern

ERFURT. Das erste Investitionsvorhaben in der ICE-City Erfurt geht jetzt offiziell an den Start: Den symbolischen Spatenstich für den Neubau des „prizeotel Erfurt-City“ in unmittelbarer Nähe zum Erfurter Hauptbahnhof vollzogen am heutigen Mittwoch, 20. Juni 2018, Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst, Sabine Wosche, Geschäftsführerin der LEG Thüringen, Maximilian May vom Investor May & Co., Marco Nussbaum, CEO und Gründer von prizeotel, sowie Steffen Linnert, Beigeordneter der Stadt Erfurt für Bürgerservice, Sicherheit und Wirtschaft.

Als neuen Meilenstein für Thüringen und den Tourismus-, Tagungs- und Kongressstandort Erfurt lobte Ministerpräsident Bodo Ramelow den Bau des „prizeotel Erfurt-City“ anlässlich dessen feierlichen Spatenstichs. „Dass Erfurt in einem Atemzug mit bedeutenden Tourismus- und Tagungsregionen genannt wird, zeigt die Bedeutung und Perspektive der aufstrebenden und wachsenden Landeshauptstadt und die Attraktivität der ICE-City für Investoren“, sagte Ramelow. Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst hob den Bedarf Thüringens an zusätzlichen Hotelinvestitionen und innovativen Beherbergungskonzepten im Freistaat hervor. „Wir brauchen im Thüringen-Tourismus größere Leitinvestitionen, die neue touristische Impulse setzen und im Umfeld für weitere Investitionen sorgen können“, sagte Kerst. „Eine moderne, expandierende Marke wie ‚prizeotel‘ ist deshalb eine echte Bereicherung für den Hotelstandort Thüringen und schafft zugleich den nötigen Rückenwind für unsere Bemühungen, weitere Ansiedlungen aus der Branche nach Thüringen zu holen.“ Das Land hatte erst kürzlich eine „Akquisitionsoffensive Tourismus“ gestartet, die Bestandteil der Landestourismusstrategie des Landes ist.

Marco Nussbaum, CEO und Gründer von prizeotel, zeigte sich beim Spatenstich in der Kurt-Schumacher-Straße begeistert: „Erfurt ist eine tolle Stadt und Thüringen einfach ein wunderbares Bundesland. Persönlich freue ich mich besonders, dass das auch unser erster Standort in den neuen Bundesländern ist. Hier wird jeden Tag Enormes geleistet, deshalb passt das auch so gut mit prizeotel zusammen. Mit diesem Spatenstich werden wir alles tun, um ab sofort die schnelle Mitte Deutschlands mit aller Kraft im Tourismus zu unterstützen. prizeotel wird ein verlässlicher Partner sein, Arbeitsplätze schaffen und ein außergewöhnliches Hotelprodukt für die Stadt und die Menschen kreieren.“ Der Zeitplan sieht vor, dass das Hotel Ende 2019 mit insgesamt 208 Zimmern fertiggestellt sein wird. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt rund 16 Millionen Euro.

Für das Stadtentwicklungsprojekt ICE-City Erfurt, eines der größten seiner Art in Deutschland, bedeutet der offizielle Baubeginn eine wichtige Etappe. Im September 2016 hatte May & Co. eine Teilfläche an der Kurt-Schumacher-Straße von der LEG erworben, die rund 4.000 Quadratmeter umfasst; damit war die Basis für die Hotel-Investition in unmittelbarer Bahnhofsnähe gelegt. „May & Co. und prizeotel sind unsere ersten Investoren, und wir freuen uns sehr, dass sie mit einer solch attraktiven Investition auf unserem Areal den Anfang machen“, sagte LEG-Geschäftsführerin Sabine Wosche. „Es ist schön, dass die Entwicklung des Quartiers nun auch erstmals für jedermann sichtbar wird. Ein solcher Auftakt gibt Schub für das gesamte Vorhaben; insgesamt nehmen Entwicklung und Vermarktung weiter Fahrt auf.“ Im Dezember 2017 wurde der neue ICE-Knoten im Erfurter Hauptbahnhof eröffnet; mit seinen schnellen Verbindungen nach Berlin, Frankfurt, München und Dresden rückt er Erfurt und Thüringen als optimal erreichbaren Wirtschafts- und Tagungsstandort noch mehr in die Mitte Deutschlands. Mit der einzigartigen Lagegunst im Rücken entwickelt die LEG gemeinsam mit der Stadt in den kommenden Jahren rund dreißig Hektar rund um den Hauptbahnhof zu einem neuen Stadtteil, in dem Menschen arbeiten, tagen und wohnen werden. Hotelkapazitäten am Standort zu verwirklichen, gehörte vor diesem Hintergrund von Anfang an zu den Zielen der Partner. Die LEG plant darüber hinaus konkret, im Zuge der Entwicklung der ICE-City Investoren für zwei als Landmarken geplante Hochhäuser (TOWER WEST und TOWER OST) anzusprechen, auch ein neues Parkhaus soll im neuen Quartier entstehen. Verhandlungen der LEG mit dem Eigentümer Deutsche Bahn AG zum entsprechenden Flächenerwerb insbesondere im östlichen Bereich jenseits der Stauffenbergallee (Teilfläche II) waren nach einer Unterbrechung im Herbst kürzlich von der DB AG wieder aufgenommen worden.

Über prizeotel
prizeotel ist die wohl unkonventionellste Economy-Design Hotelmarke (2 Sterne Superior), gegründet 2006 von Hotelier Marco Nussbaum und Immobilienökonom Dr. Matthias Zimmermann. Für die Entwicklung ihrer Hotels besteht eine exklusive Zusammenarbeit mit dem New Yorker Star-Designer Karim Rashid. Die Handschrift des Designers findet sich in den Hotels der Gruppe konsequent wieder – von der Gestaltung der Zimmer und Flure bis hin zur Lobbylounge. Das macht die Häuser zu sogenannten Signature Brand Hotels. Seit 2009 ist das prizeotel Bremen-City mit 127 Zimmern erfolgreich am Markt. Im Juni 2014 eröffnete das zweite Haus der Gruppe in Hamburg, das prizeotel Hamburg-City mit 393 Zimmern. Im September 2015 folgte das prizeotel Hannover-City mit 212 Zimmern. Das neueste Hotel der Gruppe, das prizeotel Hamburg-St. Pauli, wurde jüngst in der Nähe der Reeperbahn mit 257 Zimmern eröffnet. Im Jahr 2019 folgt jeweils ein weiteres Hotel in München (160 Zimmer) und in Bern (188 Zimmer); in 2020 ein Hotel in Münster (195 Zimmer); ein Hotel in Wien (294 Zimmer) und in 2021 ein Hotel in Düsseldorf (250 Zimmer). Mit bereits 10 Hotels, weiteren in der Pipeline und einer Kapazität von aktuell mehr als 1900 Zimmern gehört prizeotel damit zu einer der aufstrebendsten Hotelmarken im Economy Segment. Im März 2016 erwarb daher die Radisson Hotel Group 49 Prozent an prizeotel, um die Marke mittelfristig zu einer der führenden Economy-Design-Hotelketten mit einer Präsenz in den Kernmärkten Deutschlands und ausgewählten internationalen Metropolen auszubauen. Jüngst wurde von prizeotel und der Radisson Hotel Group gemeinsam der erste Schritt der Internationalität verkündet. In UK sollen bis 2022 zunächst 10 Standorte realisiert werden.

Mehr Informationen unter: www.prizeotel.com

Neue Dezernenten: Stadtrat Jena hat gewählt – die Ergebnisse im Detail

Die zukünftige Stadtspitze: OB Nitzsche mit den gewählten Dezernenten Hertzsch, Gerlitz und Koppe © Stadt Jena / Foto: Kristian Philler
Die zukünftige Stadtspitze: OB Nitzsche mit den gewählten Dezernenten Hertzsch, Gerlitz und Koppe © Stadt Jena / Foto: Kristian Philler

Die Stadträte der Stadt Jena haben folgende Kandidaten

  • Christian Gerlitz (SPD) zum zukünftigen Dezernenten für Stadtentwicklung und Umwelt,
  • Benjamin Koppe (CDU) zum neuen Dezernenten für Finanzen, Sicherheit und Bürgerservice und
  • Eberhard Hertzsch, den bisherigen Chef von Jenarbeit, zum nächsten Dezernenten für Familie, Bildung und Soziales

mehrheitlich für sechs Jahre gewählt. Für Gerlitz stimmten 25 der 46 Stimmberechtigten, für Koppe 31 und für Hertzsch 26. Alle drei erhielten im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit von mindestens 24 Stimmen. Eine Stichwahl war nicht notwendig.

Damit folgten die Stadträte mehrheitlich dem Vorschlag des designierten Oberbürgermeisters Dr. Thomas Nitzsche. Diesen hat auch Amtsinhaber Dr. Albrecht Schröter mitgetragen und entsprechend in den Stadtrat eingebracht. Die Linksfraktion kritisierte vor der Wahl, dass unter den drei Kandidaten keine Frau war.

Wechsel der Dezernenten
Mit dem Wahlausgang ist klar, dass die gesamte Spitze der Stadtverwaltung wechselt. Der derzeitige Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, Denis Peisker (Grüne), stand zwar zur Wahl, konnte sich aber mit 4 Stimmen nicht durchsetzen. Seine Amtszeit endet am 31. Januar 2019. Finanzdezernent Frank Jauch und Sozialdezernent Frank Schenker standen nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung. Sie verabschieden sich am 30. August 2018 in der Ruhestand.

Weitere Kandidaten
Insgesamt hatten sich 56 Frauen und Männer um die Dezernentenposten beworben. Aus dem Kreis derer, die die Anforderungen der Ausschreibungen erfüllten, konnten die Stadträte einen oder mehrere Kandidaten zur Wahl vorschlagen. Insgesamt standen folgende Personen zur Wahl.

Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt:
Christian Gerlitz (OB-Vorschlag): 25 Stimmen
Claudia Nissen-Roth (Vorschlag der Linksfraktion): 13 Stimmen
Denis Peisker (Vorschlag Fraktion der Grünen): 4 Stimmen
Martin Pfeiffer (Vorschlag vom fraktionslosen Stadtrat Jürgen Haschke): 4 Stimmen

Dezernent für Finanzen, Sicherheit und Bürgerservice:
Benjamin Koppe (OB-Vorschlag): 31 Stimmen (13 Gegenstimmen, 2 ungültige Stimmen)

Dezernent für Familie, Bildung und Soziales:
Eberhard Hertzsch (OB-Vorschlag): 26 Stimmen
Katharina König-Preuss (Vorschlag der Linksfraktion): 16 Stimmen
Wolfgang Volkmer (Vorschlag Fraktion der Grünen): 4 Stimmen

Vertretungsregelung des Oberbürgermeisters
Mit der Dezernentenwahl steht auch die neue Vertretungsreihenfolge des Oberbürgermeisters fest. Gerlitz wird Bürgermeister und damit stellvertretender Oberbürgermeister. Sollten der OB und er verhindert sein, übernimmt Koppe die Leitung. Für den Fall, dass er ebenfalls verhindert ist, hat Hertzsch die Verantwortung inne.

Vereidigung und Nachfolge von Nitzsche
Die Vereidigung von Dr. Thomas Nitzsche als neuer Oberbürgermeister von Jena erfolgt in der nächsten Stadtratssitzung am 22. August 2018, da er hierfür bereits im Amt sein muss (§ 28 (5) ThürKO). Dieses tritt er am 1. Juli 2018 an.

Das Amt als Stadtrat hat Nitzsche mit der Annahme seiner Wahl zum neuen Oberbürgermeisters nicht mehr inne. Als Nachfolger wurde heute im Stadtrat Dr. Reinhard Bartsch berufen.

Jena-Geschichte von Abbe bis Zwiener – Das neue Lexikon der Jenaer Stadtgeschichte

Der neue Band wird am 27.06.2018, 19 Uhr, in der Rathausdiele am Markt 1 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Nachschlagewerk bietet erstmals eine historisch-kritische Zusammenschau der Orts- und Stadtgeschichte Jenas.

Der Lexikonteil umfasst 1.271 Einträge, die von der Altsteinzeit bis um das Jahr 2010 reichen. Zahlreiche Querverweise verknüpfen die einzelnen Artikel zu einem facettenreichen Gesamtbild. Über 1.100 Abbildungen illustrieren die Textbeiträge.

Jena-Geschichte von Abbe bis Zwiener
Das Lexikon weist ein ausgewogenes Verhältnis von Sach- und Personeneinträgen auf. Auch aus Gründen des Umfangs musste die Anzahl der Artikel über historische Persönlichkeiten begrenzt werden. Aufnahme fanden in erster Linie Einträge über Personen, die biografisch einen Lebensmittelpunkt in der Saalestadt besaßen. Es handelt sich um Akteure, die ganze Phasen der Stadtentwicklung zu prägen vermochten, indem sie der lokalen Öffentlichkeit oder den Kommunalparlamenten ihren Stempel aufdrückten, als städtische Baumeister und Architekten der historischen Stadtgestalt bleibende Impulse vermittelten oder die Wahrnehmung Jenas im In- und Ausland nachhaltig bestimmt haben. Noch lebende Personen erhielten grundsätzlich keinen eigenen Eintrag, werden aber in Sachzusammenhängen oder als Amtsträger im Lexikon aufgeführt.

Gesicherte Daten, Fakten und Zahlen total
Auf 888 Seiten findet der Leser neben den Personeneinträgen eine Vielzahl sorgfältig recherchierter Sachartikel, zudem aufschlussreiche Übersichten im Anhang, etwa zur Einwohnerentwicklung, zu den Bürger- und Oberbürgermeistern der Stadt, ihren Ehrenbürgern und den im Stadtgebiet bis Ende 2017 angebrachten Gedenktafeln. Angesprochen werden NutzerInnen und Bildungsträger, die fundierte Informationen über historische Ereignisse, Biografien und Erinnerungszeichen in und um Jena wünschen.
Daneben soll das Lexikon das Marketing der Stadt Jena und des kommunalen Eigenbetriebs JenaKultur unterstützen.

Partizipativer Ansatz wird weiterverfolgt
Mit den 261 Autorinnen und Autoren werden wir in der Diskussion bleiben, um die Aufarbeitung der Stadtgeschichte thematisch und medial weiter auszugestalten! Wenn Sie am Mitmachen interessiert sind, anderweitig Fragen oder kritische Hinweise zum Lexikon haben, können Sie uns gern eine Nachricht senden.