Start Blog

O’zapft-isTour am Flughafen Erfurt-Weimar

ANZEIGEN

Bubn haltet eure Lederhosn fest, Madln zurrt das Dirndl enger!

O’zapft-isTour am Flughafen Erfurt-Weimar

Erfurt. Bei der O’zapft-isTour am Samstag, den 22. September malen wir den Himmel blau-weiß und schenken das Bier großzügig aus! Los geht’s um 14:00 Uhr im Terminal, wo unser Guide alle Trachtenträger (und solche, die es im Herzen sind) in Empfang nimmt. Nach der Sicherheitskontrolle werden mit dem Flughafenbus Start- und Landebahn, IL-18, die Polzeihubschrauberstaffel und die Feuerwehr angefahren.

Im Anschluss an die 1,5-stündige Tour geht die Gaudi um 16:00 Uhr bei Bier, Brezn und Weißwurst erst richtig los. Zum Abschied gibt es um 18:00 Uhr für jeden Teilnehmer noch ein Lebkuchenherz zum Schnabulieren oder als Andenken an diese außergewöhnliche SpezialTour.

Treffpunkt ist um 14:00 Uhr die Information im Flughafenterminal. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Erwachsene (ab 16 Jahre) begrenzt.
Ticketpreis: 18,00 € / erm. 14,00 €
Informationen unter http://www.flughafen-erfurt-weimar.de/service/airlebnis-flughafen.html


*Stationen können variieren oder entsprechend des Flugbetriebs teilweise entfallen.

Kanzlerin will 1,5 Millionen neue Wohnungen in dieser Legislaturperiode

ANZEIGEN

Berlin. Bundeskanzlerin Merkel hat in ihrem aktuellen Podcast erneut das Ziel der Bundesregierung unterstrichen, 1,5 Millionen neue Wohnungen in dieser Legislaturperiode zu bauen. „Wir brauchen in Deutschland dringend mehr Wohnungen“, sagt Merkel vor dem kommenden Wohngipfel am 21. September im Bundeskanzleramt. Der Bund werde bis 2021 fünf Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau investieren und „damit einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass bezahlbarer Wohnraum für untere Einkommen zur Verfügung gestellt wird“, betont Merkel.

Der Wohngipfel werde ein Gespräch aller Akteure sein, die etwas mit dem Bauen zu tun haben und einen Beitrag zu mehr Wohnungen leisten können, sagt die Bundeskanzlerin. Dazu zählen Bund, Länder und Kommunen, die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, der Mieterbund, die Gewerkschaften und die Bauwirtschaft. Die Teilnehmer wollen auch darüber reden, wie mehr Bauland zur Verfügung gestellt und Verfahren und Prozeduren verkürzt werden können. Der Bund, so die Kanzlerin, werde selber von seinem Bundeseigentum leichter Bauland zur Verfügung stellen.

„Wir wollen die Rechte der Mieter stärken ohne die Vermieter unverhältnismäßig zu belasten“, sagt die Bundeskanzlerin. Strebe der Vermieter etwa bei der Mietpreisbremse eine Ausnahme an, müsse dies in Zukunft schriftlich begründet werden. „Damit der potentielle Mieter dann auch die Gründe wirklich nachvollziehen kann“, sagt die Kanzlerin. Auch bei der Modernisierungsumlage solle angesetzt werden. Künftig sollen nur noch 8 Prozent der Kosten auf die Miete umgelegt werden dürfen.


Hier finden Sie den vollständigen Text der Videobotschaft:

Einleitung: Wir brauchen in Deutschland dringend mehr Wohnungen und damit beschäftigt sich die Bundesregierung. Deshalb werden wir gemeinsam mit allen Akteuren in der nächsten Woche einen sogenannten Wohnungsgipfel durchführen, um festzustellen, wie wir Wege finden können, um mehr zu bauen und vor allen Dingen auch mehr geeigneten Wohnraum zu bauen – nicht nur in Ballungszentren, sondern überall, wo Menschen Wohnungen suchen.

Frage 1: Was wird der Wohngipfel bringen, um den Wohnungsbau zu beschleunigen?

Der Wohngipfel wird ein Gespräch aller Akteure sein, die etwas mit dem Bauen zu tun haben und einen Beitrag zu mehr Wohnungen leisten können. Das sind auf der einen Seite Bund, Länder und Kommunen, das ist die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, das ist der Mieterbund, das sind auch die Gewerkschaften und natürlich die Bauwirtschaft. Insofern kommen alle Akteure zusammen, um Lösungen zu finden. Was sind die Beiträge des Bundes? Der Bund wird 5 Milliarden in den sozialen Wohnungsbau in den Jahren 2018 bis 2021 investieren und damit einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass bezahlbarer Wohnraum für untere Einkommen zur Verfügung gestellt wird. Wir wollen darüber reden, wie wir mehr Bauland zur Verfügung stellen und hier auch Verfahren und Prozeduren verkürzen können. Der Bund wird selber von seinem Bundeseigentum auch leichter Bauland zur Verfügung stellen. Wir werden Familien unterstützen mit dem Baukindergeld. Und wir werden dafür Sorge tragen, dass besser und schneller gebaut werden kann durch einen steuerlichen Anreiz, eine sogenannte Sonderabschreibung.

Frage 2: Was tun, damit Familien und Geringverdiener sich die Mieten in der Stadt noch leisten
können?

Wir wollen die Rechte der Mieter stärken, ohne die Vermieter unverhältnismäßig zu belasten. So muss zum Beispiel, wenn jemand eine Ausnahme von der Mietpreisbremse bei einer Vermietung anstrebt, dies in Zukunft schriftlich begründet werden, damit der potentielle Mieter dann auch die Gründe wirklich nachvollziehen kann. Wir wollen vor allen Dingen etwas tun, was bei der Modernisierungsumlage ansetzt. Wenn Wohnungen modernisiert werden, konnten bisher 11 Prozent der Kosten umgelegt werden auf die Miete. In Zukunft sollen das nur noch 8 Prozent sein.

Und wir machen eine sogenannte Kappungsgrenze, wenn es um sehr hohe Investitionen der Modernisierung geht. Das heißt über 6 Jahre darf nicht mehr als um 3 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche die Miete erhöht werden. Wir sind uns aber bewusst, dass natürlich alle diese Restriktionen und Regelungen nicht etwas, was das Allerwichtigste ist, ersetzen, nämlich Bedingungen zu schaffen, unter denen neue Wohnungen entstehen – bezahlbare Wohnungen entstehen. Denn wir brauchen viele Wohnungen. Und unser Ziel ist es, 1,5 Millionen neue Wohnungen in dieser Legislaturperiode zu bauen.“

Rekordjahr in Leipzigs Freibädern

www.pixabay.com, Lizenz: CC0 Creative Commons
ANZEIGEN

Freibäder zählen 267.000 Besucher 2018

Leipzig. Der Supersommer 2018 hat in Leipzigs Freibädern für einen riesigen Besucheransturm gesorgt. 267.394 Gäste suchten seit Mitte Mai Abkühlung in einem der fünf Freibäder und dem Kinderfreibecken „Robbe“ an der Schwimmhalle Nord. „Das ist der absolute Topwert seit Gründung der Leipziger Sportbäder im Jahr 2004 – unseren bisherigen Bestwert von 2015 mit 177.000 Besuchern haben wir deutlich geknackt. Und selbst, wenn man in der Freibadhistorie weiter zurückschaut, gibt es vergleichbare Werte erst wieder Anfang der 1990er Jahre – da allerdings unter anderem noch mit dem Schwimmstadion und weniger Seen als Alternative im Umland“, bilanziert der Technische Sportbäder-Geschäftsführer Joachim Helwing. 2018 brachte damit die drittbeste Saison der vergangenen 27 Jahre.

Besucherliebling bleibt auch in diesem Jahr das Schreberbad. In Leipzigs ältestes Bad strömten allein 74.289 Besucher, hier ebenso mit einem deutlichen Anstieg zum Vorjahr (41.166 Besucher). Dahinter rangieren das Sommerbad Kleinzschocher mit 69.753 Besuchern (34.029), das Sommerbad Schönefeld mit 51.701 Besuchern (25.112), das Sommerbad Südost mit 31.691 Besuchern (18.209) und das Ökobad Lindenthal mit 22.794 Besuchern (10.044). Das Kinderfreibecken Robbe besuchten 14.600 Gäste (9.480).

„Die große Resonanz zeigt uns, dass die Leipziger – parallel zur Seenlandschaft – eine gute Bäderstruktur nachfragen und unsere familienfreundlichen Konzepte mit Attraktionen an und im Wasser, mit bewachtem Baden, Schattenflächen und ansprechenden Umkleide- und Sanitärbereichen ankommen“, sagt die Kaufmännische Sportbäder-Chefin, Dr. Brigitte Teltscher.

Bäder werden winterfest gemacht

Mit Ende der Freibadsaison beginnen umgehend die Vorbereitungen auf die Winterpause der Sommerbäder. Das Wasser der Becken wird dazu teilweise abgelassen. Eisdruckpolster werden installiert, um die Beckenköpfe zu schützen. Zudem wird empfindliche Technik zurückgebaut, Leitungen werden entwässert und die Außengelände winterfest gemacht.

Mit dem Ende der Freibadsaison haben die Schwimmhallen ihren Betrieb wieder ohne Einschränkungen aufgenommen. Ein für die Leipziger Sportbäder großes Projekt ist aktuell die Umgestaltung und der Anbau eines Nichtschwimmerbeckens an die Schwimmhalle Mitte. Die Arbeiten verlaufen nach Plan. „Die finalen Arbeiten laufen auf Hochtouren. Wir fiebern der Wiedereröffnung am 25. Oktober entgegen“, sagt Helwing.

Ebenfalls wieder begonnen haben die Wasserkurse. Deren Zuspruch bleibt weiterhin hoch. Freie Plätze gibt es aber noch vereinzelt, unter anderem in Kursen wie Wassergymnastik/Aquafitness, Kraulschwimmen, Schwimmkurs für Jugendliche in den Februarferien und für das Kinderschwimmabzeichen Bronze.

Besucherzahlen der Freibäder im Überblick:

2018: 267.394
2017: 138.040
2016: 164.541
2015: 177.049
2014: 111.978
2013: 127.860
2012: 104.388
2011: 98.253
2010: 150.169

Besucherzahlen im Detail 2018:

Schreberbad 74.289
Sommerbad Kleinzschocher 69.753
Sommerbad Schönefeld 51.701
Sommerbad Südost 31.691
Ökobad Lindenthal 22.794
Kinderfreibecken Robbe 14.600


Die Leipziger Sportbäder sind ein Unternehmen der Leipziger Gruppe.

Erfolgreicher Herbstputz in Eisenach

ANZEIGEN

Rundum positive Bilanz zur Abschluss-Aktion auf dem Markt

Eisenach. Der erste Herbstputz in Eisenach fand eine großartige Resonanz und war ein voller Erfolg – so das Resümee am heutigen Samstag (15. September) auf dem Eisenacher Marktplatz. Dort wurde vor dem Rathaus in einem zehn Kubikmeter fassenden Container ein Ausschnitt des gesammelten Unrats beispielhaft präsentiert und noch einige Müllsäcke draufgepackt. „Ich danke allen Helferinnen und Helfern herzlich. Der Herbstputz 2018 ist ein gelungener Auftakt und ich hoffe, die Eisenacher setzen sich auch weiterhin für unsere Stadt ein. So wird Eisenach sauberer“, freut sich Oberbürgermeisterin Katja Wolf über den Erfolg des Aufrufes. „Die Aktion sollte ein Signal für eine sauberere Stadt senden und der illegalen Müllentsorgung den Kampf ansagen.“

Unter dem Motto „Eisenach einfach (z)sauberhaft“ hatten die Akteure des Runden Tisches „Saubere Stadt“ der Eisenacher Oberbürgermeisterin alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen, Schulen und Unternehmen aufgerufen, sich in der Woche vom 10. bis 15. September am Herbstputz für Eisenach zu beteiligen.

Rund 50 Anmeldungen von Eisenacher Gruppen, Unternehmen, Vereinen und einzelnen Bürgerinnen und Bürgern für den ersten Herbstputz in Eisenach hatte die Umweltabteilung zu koordinieren, 165 Müllsäcke und 140 Paar Handschuhe wurden abgeholt. Insgesamt beteiligen sich etwa 250 Personen an der Aktion und sammelten in dieser Woche über 200 Säcke voll Müll von den Eisenacher Straßen, Plätzen und Grünflächen. Die gefüllten Behältnisse ließ die Umweltbehörde über die ABS an den vereinbarten Orten nun abholen. Dabei mussten auch Fahrräder Autoreifen und sogar ein Staubsauger entsorgt werden.

Angemeldet hatten sich beispielsweise Schulklassen aus verschiedenen Schulen, mehrere Kindergartengruppen, Gruppen aus Kinder- und Jugendclubs, Gruppen aus unterschiedlichen Wohngebieten und zahlreiche Einzelpersonen. Aber auch Vereine, Interessengruppen, Sozialverbände und mehrere Unternehmen (Wohnungsunternehmen, Stadtverwaltung und Entsorger) machten beim Herbstputz mit. Praktisch im gesamten Stadtgebiet waren in dieser Woche die Eisenacher unterwegs und räumten auf.

Die Mitarbeiter des städtischen Amtes für Tiefbau und Grünflächen waren am vergangenen Freitag ebenfalls zu einer extra Aufräumaktion im Stadtgebiet unterwegs. Dabei holten sie aus dem Mühlgraben (300 Meter Abschnitt) eine ganze Wagenladung Unrat – von Flaschen und Schrott über Fahrrad- und Autoreifen bis zu Blechbüchsen und anderem Müll.

Alle anwesenden Helfer erhielten zum Abschluss auf dem Markt als ein kleines Dankeschön zudem einen Gutschein für einen Imbiss zur Stärkung.

Die Eisenacher Müllaktionswoche reiht sich zugleich perfekt in den „World Cleanup Day“ ein, der am heutigen 15. September zum ersten Mal in Deutschland stattfand. „Eisenach kann stolz sagen: Wir haben ein deutliches Zeichen gegen den Müll gesetzt“, freute sich Katja Wolf.

Der „World Cleanup Day“ ist eine Bürgerbewegung, die vor zehn Jahren in Estland entstanden ist. Seitdem ist der World Cleanup Day zur größten Initiative dieser Art weltweit angewachsen. Menschen in 150 Ländern positionierten sich gegen das globale Müllproblem und setzten ein Zeichen gegen Müll und für unsere Erde. Ziel des „World Cleanup Day“ ist es, nicht nur Abfälle zu beseitigen, sondern eine globale Gemeinschaft zu schaffen, die sich für einen bewussteren Umgang mit der Umwelt einsetzt.

Weitere Infos finden Sie unter https://deutschlandmacht.de/

In Sachsen wurden 308 Schusswaffen abgegeben

www.pixabay.com, Lizenz: CC0 Creative Commons
ANZEIGEN

Waffenamnestie

Dresden. Waffenbesitzer hatten im Zuge der Änderung des Waffengesetzes im Zeitraum vom 6. Juli 2017 bis 1. Juli 2018 die Möglichkeit, illegale Waffen bei den Waffenbehörden oder Polizeidienststellen in Deutschland straffrei abzugeben.

Im Freistaat Sachsen wurden insgesamt 308 Lang- und Kurzwaffen abgegeben. Davon befanden sich 49 Schusswaffen – also rund 16 Prozent – in illegalem Besitz. Außerdem wurden 14 sonstige Waffen (zum Beispiel Hieb- und Stichwaffen) abgegeben, wovon neun in illegalem Besitz waren. Außerdem wurden 17.764 Stück Munition abgegeben – darunter 8,5 Prozent (1.504 Stück) aus illegalem Besitz.

„Die Waffenamnestie hat Besitzer unerlaubter Waffen und Munition motiviert und ermutigt, diese straffrei abzugeben. Es ist in unserem gemeinsamen Interesse, die Zahl der sich im Umlauf befindlichen Waffen und Munition zu reduzieren. Von jeder einzelnen jetzt abgegebenen Waffe und Munition kann keine Gefahr mehr ausgehen. Das ist eine gute Nachricht für die Sicherheit im Freistaat. Die Waffen werden nunmehr vernichtet“, sagte Landespolizeipräsident Jürgen Georgie. „Einige abgegebene Waffen und Munitionsstücke stammten auch aus Haushaltsauflösungen sowie Boden- und Speicherberäumungen nach Todesfällen. Ihr Fund überraschte oftmals die Hinterbliebenen“, so Georgie.

Im Zuge der letzten Waffenamnestie aus dem Jahr 2009 wurden 730 Lang- und Kurzwaffen sowie 42 sonstige Waffen abgegeben. Aus illegalem Besitz stammten damals 110 Schusswaffen und zehn sonstige Waffen. Die abgegebene Munition wurde damals nicht erfasst.

Übrigens: Mit dem Ende des Amnestiezeitraums endet die Möglichkeit zur freiwilligen Abgabe von Waffen und Munition nicht. Die Waffenbehörden und Polizeidienststellen nehmen diese auch weiterhin an. Nach Ablauf der Amnestieregelung ist die straffreie Abgabe allerdings nur für die Besitzer legaler Waffen und Munition möglich.

Einwohnerzahl Thüringens sinkt

ANZEIGEN

Einwohnergewinne u.a. für Erfurt, Jena und Eisenach
Erfurt. Am 31. Dezember 2017 lebten 2.151.205 Personen in Thüringen, davon 1.065.004 Personen männlichen und 1.086.201 weiblichen Geschlechts. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank die Einwohnerzahl des Freistaats somit um -6 923 Personen bzw. -0,3 Prozent.

Quelle: TLS

Im Jahr 2016 sank die Einwohnerzahl Thüringens noch um -12.586 Personen (-0,6 Prozent). Der Bevölkerungsrückgang 2017 resultierte aus einem Sterbefallüberschuss (mehr Sterbefälle als Geburten) in Höhe von -11 229 Personen, welcher durch einen Wanderungsgewinn in Höhe von 3.992 Personen allerdings nicht ausgeglichen werden konnte. Hinzu kamen nachträglich die von den Standes- und Meldeämtern gemeldeten Korrekturfälle, welche zusätzlich ein minimales Bevölkerungsplus in Höhe von 314 Personen ausmachten. Im Jahr 2016 gab es hingegen einen Wanderungsverlust von -2.255 Personen und der Sterbefallüberschuss lag bei -9.837 Personen (Korrekturen: -494 Personen).

Thüringer Mikrokredite auf bis zu 25.000 Euro erhöht

ANZEIGEN

Tiefensee: Bessere Konditionen für Gründer und Jungunternehmer

Das Mikrokreditprogramm für Gründer und junge Unternehmen wird deutlich verbessert. Mit Inkrafttreten der neuen Richtlinie zum 11.9.2018 wurde die Höchstsumme für Mikrodarlehen von bisher 10.000 Euro auf 25.000 Euro angehoben. Antragsberechtigt sind jetzt Gründer und junge Unternehmen bis acht Jahre nach Geschäftsaufnahme (bisher max. fünf Jahre). Ansprechpartner und Anlaufstelle für kleinere Unternehmensfinanzierungen ist die ThEx Mikrofinanzagentur. Ausgereicht werden die Darlehen von der Thüringer Aufbaubank. Insgesamt stehen im Thüringer Mikrokreditfonds bis 2020 fünf Millionen Euro zur Verfügung.

„Mit dem verbesserten Mikrokredit wollen wir jungen Unternehmen mit zunächst geringem Mittelbedarf einen schnellen und unbürokratischen Zugang zu kleineren Kreditfinanzierungen ermöglichen“, sagte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Damit würden die vorhandenen Angebote im Bereich der Gründer- und Start-up-Finanzierung verstärkt. „Gute und wegweisende Geschäftsideen dürfen im Gründer- und Unternehmerland Thüringen nicht an fehlenden Kleinkrediten scheitern.“

Zugleich trage man mit der Erhöhung der Kreditsumme dem Umstand Rechnung, dass Gründungen auch in Thüringen substanzhaltiger werden. Während Gründer im Jahr 2014 deutschlandweit im Schnitt 9.900 Euro im Rahmen ihres Gründungsprozesses einsetzten, erhöhte sich dieser Bedarf schon auf 17.000 Euro im vergangenen Jahr (Quelle: KfW-Gründungsmonitor 2017).

Mikrokredite ermöglichen Finanzierungen mit kleinen Darlehensvolumina. Allerdings existiert in diesem kleinteiligen Bereich kein Angebot von Geschäftsbanken und anderen privaten Geldgebern am Markt – nicht zuletzt deshalb, weil hohen Prüfungskosten oft zunächst nur geringe Rendite- und Zinserwartungen gegenüber stehen und das Risiko schwer zu bewerten ist, weil der Bank keine Unternehmenshistorie vorliegt. Im Ergebnis sind derartige Vorhaben für klassische Hausbanken schlichtweg zu aufwändig, selbst wenn überzeugende Konzepte von qualifizierten Gründern vorgelegt werden. Das staatliche Angebot gleicht hier ein Marktversagen aus.

Als Ansprechpartner für Mikrokredite steht  die ThEx-Mikrofinanzagentur zur Verfügung. Voraussetzung für die Ausreichung eines Mikrokredits über die Thüringer Aufbaubank ist ihre positive fachliche Stellungnahme. Mit der Finanzierung und regulären Rückführung der Darlehen aus dem Thüringer Mikrokreditfonds werden somit kleinvolumige Vorhaben von Gründungen und jungen Unternehmen ermöglicht, die zur weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen für Gründungen und Unternehmertum in Thüringen beitragen. Die jungen Unternehmen erhalten auf diesem Wege auch eine gewerbliche Kreditbiographie – ein wichtiger Schritt für die Gewinnung einer Hausbank und der nachfolgenden marktüblichen Finanzierung.

Tiefensee: „Der verbesserte Thüringer Mikrokredit stellt eine wichtige Ergänzung der privaten Finanzierungsangebote der regionalen Banken und Sparkassen sowie weiterer Förderangebote dar.“

Mehr unter: www.thex.de/mikrofinanzagentur

Weimarer Theaterfest am 15. September

ANZEIGEN

Weimar. Dass das DNT sein Theaterfest und somit die große Saison-Eröffnung am »Internationalen Tag der Demokratie 2018« begeht, ist kein Zufall. Steht die DNT-Spielzeit 2018/19 doch unter anderem im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Weimarer Verfassung.

Der in die Zukunft gerichtete Blick, den wir in dieser Spielzeit mit dem Motto »Neuer Mensch« natürlich auch wagen wollen, kommt eben selten ohne den Blick zurück aus. Was ist gewesen? Und wie können wir daraus lernen? Diesen und anderen Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen in den nächsten Monaten nachgehen.

Feiern Sie also mit uns den festlichen Startschuss am kommenden Samstag! Es gibt vieles zu entdecken für Groß und Klein, Jung und Alt, Langsam und Schnell, Fröhlich und Griesgrämig, ach… einfach für alle.


Theaterfest

Es ist wieder so weit: Mit unserem alljährlichen Theaterfest möchten wir mit Ihnen den Beginn unserer Spielzeit 2018/19 feiern. Am 15. September öffnen wir ab 15 Uhr unsere Pforten und warten sowohl mit Klassikern, wie der Operngala und der One-Minute-Show, aber auch mit neuen Programmpunkten auf.

Freier Eintritt mit Karte

Im Großen Haus

15.30 Uhr Peter und der Wolf & Ma mère l’oye – Familienkonzert
18.00 Uhr Operngala mit den Stars unseres Musiktheaters
20.30 Uhr One-Minute-Show mit allen KünstlerInnen des DNT
Ab 22.00 Uhr Tanz auf der großen Bühne – dieses Mal mit der Band [Xa’leo] und Bandleader Nahuel Häfliger

In der Studiobühne

15.30 / 16.30 Uhr Eisblumenwald – Eine szenische Lesung für Kinder mit Gulab Jan Bamik, Christoph Heckel, Thomas Kramer, Abdul Mahfoz Nejrabi, Sulaiman Sohrab Salem, Isabel Tetzner und Anna Windmüller. Am Klavier Niuniu Miao Liu
17.30 / 18.00 / 18.30 Uhr Die Herzblattshow. Zur Traumfigur mit Julius Kuhn, Max Landgrebe, Nadja Robiné, Krunoslav Sebrek und Dascha Trautwein

Auf der Probebühne 2

16.30-18.00 Uhr Mord im Theater – Kinderkrimi mit Bastian Heidenreich
Treffpunkt jeweils um 16.30Uhr, 17.00Uhr und 17.30Uhr in der Kassenhalle

Hinter den Kulissen

15.30-18.00 Uhr Behind the scenes: SängerIn oder SchauspielerIn sein für 25 Minuten
Ein interaktiver Kulissenwalk für je eine Person.
Anmeldung beim Treffpunkt auf dem Theaterplatz. Nur begrenzte Teilnahme möglich.

Auf dem Theaterplatz

ab 15.00 Uhr Bergsteigen an der Kletterwand mit Johanna Geißler, Gerda Levers und Sebastian Nakajew
ab 15.00 Uhr Gestaltet euer Europa-Wimmelbild und schickt per Luftballonpost eure Grüße in die Welt. Es unterstützt euch dabei unsere Theaterpädagogin Angelika Andrzejewski
15.00-17.00 Uhr Kinderschminken Ob Schmetterling, Bär, Kobold oder Elfe – unsere Maske lässt Kinderträume wahr werden!
15.30-18.00 Uhr »Gib‘ mir deine Hand und ich sag´ dir welches Stück!« –
Orakelende DramaturgInnen weissagen Ihnen, was Sie schon immer auf der Bühne sehen wollten
17.00-17.30 Uhr Kinderballett mit Tudor Pirvu
ab 21.00 Uhr wird Illuminationskünstler who-be die DNT-Fassade erstrahlen lassen

Und außerdem: Kulinarisches Angebot für die ganze Familie mit: Bibereis, den RöstBrüdern und einem Foodtruck

Im Foyer

ab 15.00 Uhr Unser traditioneller Kuchenbasar – freundlich unterstützt von der Brotklappe und Koriat. Der Erlös geht in diesem Jahr an die Initiative Weimars Gute Nachbarn der Bürgerstiftung Weimar.
15.30-18.00 Uhr Ein dramatischer Höhepunkt: Hamlet liefert sich einen Zweikampf mit Don Giovanni – Erleben Sie Jonas Schlagowsky und Uwe Schenker-Primus beim Armdrücken am legendären Trinkertisch. Wer macht das Rennen?
17.00 & 19.30 Uhr Loungemusik mit Annika Bosch mit Marco de Vries
21.30 Uhr Karaoke – Moderation: DJ Kugel und DJ Motte
ab 23.00 Uhr große Abschlussparty mit DJ Kugel und DJ Motte im Foyer

Wie immer mit dabei:

ab 15:00 Uhr Kostüm- und Requisitenverkauf im oberen Foyer
ab 15:30 Uhr Bücherverkauf durch die Eckermann Buchhandlung im Wandelgang 1. Rang
ab 15.00 Uhr »Sei mein Freund« – Lassen Sie sich Wandelgang Parkett umfassend über unsere neue Spielzeit informieren. Gewinnen Sie ein Abonnement beim Quiz. Erfahren Sie Genaues über die Arbeit unserer Freunde und Förderer und der Marie-Seebach-Stiftung.

Änderungen vorbehalten

Kinder-Lebens-Lauf macht Station in Jena

ANZEIGEN

Jena. Am 22. September wird die Fackel des bundesweiten Kinder-Lebens-Laufs des Bundesverbandes Kinderhospiz in Jena offiziell übergeben. Es ist eine Pilgerreise, die durch ganz Deutschland führt.

Als Zeichen der Solidarität mit den über 40.000 Familien in Deutschland, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben, ist der Kinder-Lebens-Lauf, der von Berlin einmal rund um Deutschland führt, unterwegs. Die über 6000 Kilometer lange Strecke von Kinderhospiz zu Kinderhospiz wird von Aktiven der Kinderhospizarbeit begleitet.

Auch Kinder, die durch den Integrationsdienst und dem Gesundheitsamt der Stadt betreut werden, sind lebensverkürzend erkrankt.

Schirmherrin des Laufes ist Elke Büdenbender, die Frau vom Bundespräsidenten Herrn Frank-Walter Steinmeier.

Seit Anfang Juni 2018 geht das Wahrzeichen des Kinder-Lebens-Laufs, eine engelsförmige Fackel, bundesweit von Hand zu Hand. Sie wurde bereits zu Fuß, per Fahrrad, im Rollstuhl, mit einer Kutsche oder auf einem Traktor transportiert, von historischen Fahrzeugen chauffiert, von Sportlern und Politikern getragen. Geladen ist auch der neue Oberbürgermeister von Jena Herr Dr. Nitzsche.

Terminhinweis:
Fackelübergabe ist am Samstag, den 22. September 2018 um 11 Uhr. Wir, der Thüringer Kinderhospizdienst (Region Weimar – Jena) und dessen Träger, der Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V., laden ein, an diesen Moment der Fackelübergabe teilzuhaben.

Ort: Regionalbüro des Thüringer Kinderhospizdienstes Jena – Weimar, Sophienstr. 28, Jena (Damenviertel)

Verfolgen Sie den Lebenslauf auf: http://kll.bundesverband-kinderhospiz.de/

Infos in der Broschüre (PDF) http://kll.bundesverband-kinderhospiz.de/wp-content/uploads/2018/06/Broschuere-2018-Vollversion.pdf

Usutu-Virus hat Mecklenburg-Vorpommern erreicht

www.pixabay.com, Lizenz: CC0 Creative Commons
ANZEIGEN

Information zum Amselsterben

Schwerin. Von dem aktuell bei drei verendeten Amseln nachgewiesenen Usutu-Virus (USUV) geht keine Gefahr für Leib und Leben aus. Das sagte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus heute. „Das Virus, das bisher vorwiegend im Nordwesten und Westen der Bundesrepublik aufgetreten ist, hat nun auch Mecklenburg-Vorpommern erreicht. Aufgrund der langanhaltenden Wärme konnte es sich verstärkt in Stechmücken vermehren, die als Überträger des Virus gelten. Möglicherweise ist das Auftreten des Virus in unseren Breiten auch eine Folge des Klimawandels“, so der Minister.

Zuvor waren drei verendete Amseln aus den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Vorpommern-Rügen durch das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit und das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin auf das Virus getestet worden, nachdem unter anderem in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen ein vermehrtes Amselsterben zu beobachten war. Der Test auf Geflügelpest bei den untersuchten Tieren war negativ ausgefallen.

In sehr seltenen Fällen ist die Übertragung des Usutu-Virus auf den Menschen möglich. In Deutschland ist bisher keine klinische USUV-Erkrankung beim Menschen festgestellt worden.


HINTERGRUND:

Das ursprünglich aus Afrika stammende Usutu-Virus ist eng verwandt mit dem West-Nil-Virus und wird von Stechmücken übertragen. Als Hauptwirt für das Virus dient eine Vielzahl von Wildvögeln, die klinisch meist nicht erkranken. Besonders anfällig sind Eulen und Singvögel wie Amseln. Bei ihnen äußert sich die USUV-Infektion oft in Form von Apathie, struppigem Gefieder und Störungen des zentralen Nervensystems, wie taumeln und Kopf verdrehen. In diesen Vogelpopulationen kann eine Infektion zu einem stark gehäuften Sterben der Tiere führen.

Die Infektion mit dem Usutu-Virus unterliegt weder der Anzeige- noch der Meldepflicht und zieht keine weiteren tierseuchenrechtlichen Maßnahmen nach sich. Hiervon unabhängig sollten die örtlichen Veterinärbehörden informiert werden, wenn mehrere tote Wildvögel einschließlich Singvögel räumlich gehäuft gefunden werden, damit entsprechende Abklärungsuntersuchungen veranlasst werden können.

Weiterführende Informationen zum Usutu-Virus können u.a. der Homepage des FLI entnommen werden.