Chemnitz erhält European Energy Award in Gold

Anzeige

Chemnitz. Die Stadt Chemnitz wird erneut für seine Anstrengungen im Bereich Klimaschutz ausgezeichnet. Sie erhält nach einer Überprüfung durch externe Auditoren erneut (nach 2015) den European Energy Award in Gold.

Der European Energy Award ist ein europäisches Zertifizierungsverfahren für die kommunale Klimaschutzpolitik. In sechs Handlungsfeldern werden dabei systematisch alle energierelevanten Aktivitäten der Stadt erfasst und bewertet. Die Bereiche sind die energieeffiziente Stadtentwicklung, die kommunale Gebäudebewirtschaftung, die Ver- und Entsorgung, die Mobilität sowie die Kommunikation und die Kooperation mit weiteren Partnern.

Mit 82,7 Prozent der möglichen Punkte konnte sich Chemnitz im Vergleich zum letzten Audit 2015 deutlich verbessern. Entscheidend für den Erfolg in Sachen Klimaschutz ist die fach-übergreifende Arbeit der Ämter und kommunalen Unternehmen. Im Energieteam der Stadt sitzen verschiedene Fachämter, der kommunalen Unternehmen sowie Kammern, Vereine und Verbände an einem Tisch. Intensiv wird auch mit der TU Chemnitz zusammen gearbeitet. Die konkrete Planung und Umsetzung von Projekten wird gemeinsam angegangen.

Miko Runkel, Bürgermeister Dezernat Recht, Sicherheit und Umweltschutz sagte dazu: „Der eea-Prozess weist uns bereits seit Jahren den richtigen Weg im Klimaschutz. Wir wissen, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt und der Anspruch eine ständige Verbesserung sein muss. Um selbstständig und kontinuierlich einen Beitrag zu den globalen Zielen zu leisten, bedarf es jedoch auch entsprechender Weichenstellungen, die wir auf kommunaler Ebene bereits angegangen sind. Der eingeschlagene Weg wird uns dabei helfen, mit Antworten von Fachleuten Lösungen für eine umweltbewusste und nachhaltige Zukunft in Chemnitz anzugehen.“

Beispiele der Arbeit sind unter anderem die energetische Sanierung von ganzen Quartieren oder die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien wie Solarthermie oder Holzhackschnitzel. Auch arbeiten die Partner des Energieteams gemeinsam daran, den Ausstieg aus der Braunkohle so schnell wie möglich zu realisieren und den öffentlichen Personennahverkehr auszubauen.

Weitere Informationen: www.chemnitz.de/eea.

Anzeige

32-Jähriger auf Hausdach verursacht Großeinsatz in Gera

Anzeige

Gera. Weil sich heute Mittag (22. Oktober) gegen 12:50 Uhr eine männliche Person auf dem Dach eines Hauses in der Zabelstraße scheinbar unberechtigt aufhielt und hierbei einen äußerst verwirrten Eindruck machte, informierten Zeugen die Polizei.

Unverzüglich kamen Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr zum Einsatz. Glücklicherweise stieg der Mann (32, italienisch) nach einiger Zeit selbstständig vom Dach, so dass niemand verletzt wurde.

Die Hintergründe seines Handels sind derzeit noch unklar. Der 32-Jährige wurde in der Folge in die Obhut medizinischer Fachkräfte übergeben.

Anzeige

Über drei Milliarden Euro Schaden durch Wirtschaftskriminalität

Anzeige

BKA veröffentlicht Bundeslagebild 2018

Wiesbaden. Die Wirtschaftskriminalität in Deutschland verlagert sich zunehmend ins Internet. Sowohl über Webseiten als auch über soziale Medien kommt es verstärkt zu Fällen von Anlagebetrug.

Das ist ein Ergebnis des “Bundeslagebilds Wirtschaftskriminalität 2018”, das heute durch das Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlicht wurde. Insgesamt gingen 2018 die Zahlen im Bereich der Wirtschaftskriminalität zurück: 50.550 Fälle wurden im Jahr 2018 polizeilich registriert, ein Rückgang um 31,8 Prozent im Vergleich zum Jahr davor (2017: 74.070 Fälle). Dieser deutliche Rückgang der Fallzahlen ist insbesondere auf ein im Jahr 2017 in Sachsen geführtes Verfahren mit mehr als 23.000 Anlagebetrugsdelikten zurückzuführen, die in die Statistik eingeflossen waren.

Dessen ungeachtet bleibt der monetäre Schaden, der durch Wirtschaftskriminalität verursacht wird, immens. Zwar sank die Schadenssumme um 10,2 Prozent gegenüber 2017. Sie lag mit 3,356 Milliarden Euro jedoch weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Die Täter setzen bei ihrer Vorgehensweise verstärkt auf das Internet, um für ihre in betrügerischer Absicht angebotenen Anlagemöglichkeiten zu werben. Soziale Medien rücken dabei in den Vordergrund, da auf diesem Wege Anleger mit vermeintlich lukrativen und unkomplizierten Investitionsmöglichkeiten angelockt werden können. Dementsprechend ist die Anzahl der Fälle, in denen das Internet zur Begehung von Wirtschaftsstraftaten genutzt wurde, um mehr als ein Viertel auf 6.473 gestiegen (2017: 5.105 Fälle). Angeboten werden bei diesen betrügerischen Webseiten Finanzprodukte wie Differenzkontrakte (Contracts for Difference; CFD) oder Initial Coin Offerings (ICOs).

Dass es sich hierbei um unseriöse Angebote handelt, ist für viele Anleger nicht ersichtlich, da die Webseiten professionell aufbereitet sind: Neben einer ansprechenden Optik enthalten sie gefälschte Impressen und Handelsgenehmigungen. Zudem bieten die Täter häufig einen “Kundenservice” in Form einer Hotline an. Den potenziellen Opfern, denen eine hohe Rendite versprochen wird, erscheint dies als weiteres Zeichen der Seriosität. Dabei ist die Möglichkeit der direkten telefonischen Ansprache für die Betrüger der Schlüssel dafür, Opfer von den Gewinnmöglichkeiten eines Investments zu überzeugen. Überweisen Anleger Geld an die Täter, werden ihnen auf der Webseite Kontobewegungen und scheinbar hohe Gewinne angezeigt.

Die Opfer investieren daraufhin weiter – und bemerken den Betrug erst, wenn sie eine Auszahlung anstreben. Durch die Ansprache über die Hotline gelingt es den Tätern selbst in solchen Fällen, weiteres Geld von ihren Opfern zu erlangen. So wurden beispielsweise kleine Summen als Beweis der Seriosität mit dem Ziel ausgezahlt, die Opfer zur Überweisung noch höherer Summen zu bewegen. Tatsächlich findet kein Investment in die beworbenen Anlageprodukte statt. Es kommt zu einem Totalverlust der Anleger.

Die Scham der Opfer in solchen Fällen ist groß. Hinzu kommt, dass sich viele Anleger gar nicht betrogen fühlen – die Betrugsmasche ist so perfide, dass der Glaube an die Seriosität sehr lange anhält. Erst ein Verlust des gesamten Vermögens öffnet manchem Opfer die Augen.

Mit dem Ziel, solche Erfahrungen zu verhindern, veröffentlichte das Bundeskriminalamt Warnhinweise und war auf Anlegermessen vertreten, um auf diese betrügerischen Angebote aufmerksam zu machen. Getäuschten Anlegern rät das BKA zur Anzeige. Denn nur so ist eine Strafverfolgung möglich. Bei Wirtschaftsstraftaten führt dies häufig zum Erfolg: Im Jahr 2018 lag die Aufklärungsquote im Bereich der Wirtschaftskriminalität bei 90,9 Prozent (2017: 94,6 Prozent).

Weitere Informationen zu Phänomenen der Wirtschaftskriminalität, Beispiele zu einzelnen Tatbegehungsweisen und polizeilichen Ermittlungen finden Sie im Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität 2018 unter folgendem Link: https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Wirtschaftskriminalitaet/wirtschaftskriminalitaetBundeslagebild2018.html


wirtschaftskriminalitaetBundeslagebild2018
Anzeige

27. Kabarett-Tage in Apolda bei Jena

Anzeige

Vom 14. bis 23. November finden die 27. Kabarett-Tage Apolda 2019 statt. Alle Veranstaltungen beginnen jeweils um 20:00 Uhr im Saal des Kulturzentrums Schloss Apolda (Am Schloß 1). Bereits ab 19:00 Uhr und in der Pause können Sie sich mit Getränken und einem kleinen Imbiss, zubereitet vom Speiserestaurant “Parkidyll”, versorgen.

Karten für alle Veranstaltungstage erhalten Sie im Vorverkauf in der Tourist-Information und ggf. an der Abendkasse.

  • 14.11.2019 DIE KAKTUSBLÜTE, Dresden: Wisch weg und dann Schwamm drüber (Eintritt: 13,00 € Vorverkauf/ 15,00 € Abendkasse) AUSVERKAUFT
  • 15.11.2019 CHRISTOPH BRÜSKE, Niederkassel: In beklopten Zeiten (15,00 € Vorverkauf/ 18,00 € Abendkasse)
  • 16.11.2019 ANANKONDA, Wormstedt: Wo die Liebe hinfällt… (13,00 € Vorverkauf/ 15,00 € Abendkasse) AUSVERKAUFT
  • 21.11.2019 LEIPZIGER PFEFFERMÜHLE, Leipzig: Fairboten (20,00 € Vorverkauf/ 22,00 € Abndkasse) AUSVERKAUFT
  • 22.11.2019 KABARETT SANFTWUT, Leipzig: Lieber die Katze im Sack, als ’nen Drachen im Bett (20,00 € Vorverkauf/ 22,00 € Abendkasse)
  • 23.11.2019 DIE ARCHE, Erfurt: Schöne Aussichten (20,00 € Vorverkauf/ 22,00 € Abendkasse)

Das genaue Programm der einzelnen Künstler können Sie im Flyer finden.

72842-1571660846-0
Anzeige

Verkehrseinschränkungen rund um RB-Heimspiel am 23. Oktober

Anzeige

Leipzig. Zum Heimspiel von RB Leipzig gegen Zenit St. Petersburg am Mittwoch, 23. Oktober, 18:55 Uhr, sind verkehrsorganisatorische Maßnahmen im Stadionumfeld erforderlich. Zur Gewährleistung der Rettungswege werden im Bereich der Goyastraße und Eitingonstraße Halteverbote angeordnet. Besucher werden ausdrücklich um Freihaltung dieser Straßen, der Feuerwehrzufahrten zur Rettungswache und insbesondere der Flächen davor gebeten. Dies gilt auch für das Abstellen von Fahrrädern.

Im östlichen und westlichen Waldstraßenviertel wird ab 15:55 Uhr der Sperrkreis zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Straßen und Sicherung der Rettungswege eingerichtet. Drei Stunden vor Spielbeginn werden folgende Straßen gesperrt: Waldstraße zwischen Waldplatz und Zöllnerweg, Friedrich-Ebert-Straße von Westplatz bis Waldplatz, das westliche Waldstraßenviertel (begrenzt durch Waldstraße, Gustav-Adolf-Straße, Friedrich-Ebert-Straße und Goyastraße), das östliche Waldstraßenviertel (begrenzt durch Waldstraße, Jahnallee, Leibnizstraße und Elstermühlgraben). Die kontrollierte Einfahrt in das vorbezeichnete Gebiet ist aus der Leibnizstraße in die Hinrichsenstraße und aus der Goyastraße in die Waldstraße Richtung Süden für Bewohner, Taxi und Lieferfahrzeuge möglich. Die Leibnizstraße ist wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens im Abschnitt zwischen Gustav-Adolf-Straße und Hinrichsenstraße nur aus Richtung Süden befahrbar. Auch das Abbiegen vom Zöllnerweg in die Leibnizstraße ist nicht möglich. Radfahrer können dort in den Sperrkreis einfahren, an denen es das jeweilige Verkehrszeichen gestattet oder das Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ angebracht ist.

Eine Ausfahrt aus dem Sperrkreis ist jederzeit möglich am Waldplatz zur Jahnallee, aus der Waldstraße in Richtung Norden und von der Friedrich-Ebert-Straße zur Jahnallee. Ab der Kreuzung Leutzscher Allee/Zöllnerweg/Waldstraße ist eine Nutzung des Zöllnerweges in östliche Richtung sowie der Leutzscher Allee in westliche Richtung möglich. Der Sperrkreis wird 18:55 Uhr aufgehoben. Im Stadionumfeld stehen nur begrenzt Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Zudem ist die Marschnerstraße wegen einer Baustelle zur Havariebeseitigung in Richtung Süden gesperrt, weshalb der Abreiseverkehr nach dem Spiel erheblich erschwert wird. Außerdem beginnt 20 Uhr das Konzert von SEEED in der ausverkauften Arena. Deshalb sollten Fußballfans die ausgeschilderten P+R-Plätze „Leipziger Messe“, „Schönauer Ring“, „Plovdiver Straße“, „Völkerschlachtdenkmal“ und „Lausen“ nutzen und rechtzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Besondere Vorsicht gilt in Waldstraße und Jahnallee.

Die Leipziger Verkehrsbetriebe verstärken circa zwei Stunden vor und nach dem Spiel ihr Angebot auf der Strecke Hauptbahnhof, Waldplatz, Sportforum. Zusätzlich werden die folgenden Sonderlinien eingesetzt: Linie 4E (Hauptbahnhof – Waldplatz – Sportforum Ost), Linie 51 (Lößnig – Connewitz, Kreuz – Hauptbahnhof – Waldplatz – Wahren) sowie Linie 56 (Messegelände – S-Bf. Messe – Hauptbahnhof – Sportforum Süd). Eine Fahrplanübersicht sowie die eingesetzten Sonderlinien stehen auf www.l.de. Weitere Auskünfte erhalten die Fahrgäste am Servicetelefon (0341) 19449 oder über die kostenlose App easy.GO. Die Fußball-Eintrittskarte berechtigt jeweils vier Stunden vor und nach dem Spiel zur kostenlosen Nutzung von S-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen und Nahverkehrszügen in den Tarifzonen 110, 141, 142, 151, 152, 153, 156, 162, 164, 165, 167 und 168 des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV). Infos: www.leipzig.de/anreise-red-bull-arena.

Anzeige

Dieter Bauhaus zieht sich bei den Buga-Freunden zurück

Anzeige

Stadt bedauert den Rückzug
Oberbürgermeister Bausewein weist Kritik zurück

Erfurt. Die Stadt Erfurt bedauert sehr den Rückzug von Dieter Bauhaus als Vorsitzenden des „Freunde der Bundesgartenschau Erfurt 2021 e. V.“. „Wir haben in den vergangenen Jahren eng zusammengearbeitet. Aus meiner Sicht positiv“, sagt Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein. „Die Buga-Freunde sind als Ideengeber und Partner für die Bundesgartenschau sehr wichtig. Und da war natürlich Dieter Bauhaus als Vereinsvorsitzender eine treibende Kraft.“

Gleichzeitig weist der OB die „zum Teil pauschale und überzogene Kritik“ von Dieter Bauhaus an der Stadt zurück. „Wir liegen mit den Buga-Vorbereitungen in der Geraaue und auf dem Petersberg im Zeitplan. Die Bauarbeiten für den Panoramaweg und den Fahrstuhl beginnen planungsgemäß erst im nächsten Jahr. Deshalb ist davon bauseitig noch nichts zu sehen“, so Bausewein. Dafür, dass der Bastionskronenpfad vielleicht nicht rechtzeitig fertig werde, könne die Stadt nichts. Da müsse Dieter Bauhaus seine Kritik ausschließlich an die Bürgerinitiative sowie die Umweltorganisationen BUND und Nabu richten, die juristisch gegen Baumfällungen vorgehen. „Auch die Seilbahn-Idee haben wir damals geprüft, mussten sie aber verwerfen, weil es Widerstand im Brühl dagegen gab. Als Stadt müssen wir auf Bürger und Gremien hören und können nicht so frei schalten und walten wie ein Unternehmenschef“, erklärt der Erfurter Oberbürgermeister. Und das Buga-Freunde-Vorhaben, der Petersberg-Kirche eine neue alte Turmsilhouette zu geben, sei an den Einsprüchen der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten gescheitert, die Besitzerin der Peterskirche ist.

Aus Sicht des Erfurter Oberbürgermeisters gibt es auch keine Probleme in der Zusammenarbeit und Kommunikation der Bundesgartenschau-Player Buga gGmbH und Stadtverwaltung. Bausewein: „Wir haben mit der Buga gGmbH klar die Zuständigkeiten und Aufgaben abgesprochen. Die GmbH ist für den Egapark zuständig, wir für die Stadtentwicklung in der Geraaue. Den Petersberg teilen wir uns: Die Stadt ist verantwortlich für alles Dauerhafte, wie das Kommandantenhaus und die neuen Wege, die Buga GmbH für die temporären Baumaßnahmen, wie Beete und Schauflächen.“ Zurück weist der OB auch die Bauhaus-Kritik, dass es außerhalb des Egaparks keine Höhepunkte gebe und keine neuen Flächen erschlossen würden. „Von den 60 Hektar Landschaftspark in der Geraaue entstehen 20 neu. Allein die zwei Dutzend Spiel-, Sport- und Grillplätze, die entstehen sowie die neuen Zugänge zum Wasser sind wahre Höhepunkte für alle Erfurter“, so der OB.

Für die Zukunft wünscht sich Oberbürgermeister Bausewein weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit den Buga-Freunden. „Wir sind sehr dankbar für das Paradiesbaum-Projekt und unterstützen das voll und ganz.“ Nach dem Abgang von Dieter Bauhaus, der sich in den letzten Wochen schon abgezeichnet habe, brauche es nun einen Neuanfang im Verein. „Ich hoffe sehr, dass die Buga-Freunde schnell einen neuen Vorsitzenden oder eine neue Vorsitzende wählen, damit die Arbeit weitergehen kann. Denn die Zeit bis zur Eröffnung der Buga drängt bekanntlich“, sagte Andreas Bausewein.

Anzeige

Das “Wir-Gefühl” für die BUGA 2021 fehlt

Anzeige

Panse (CDU): Bauseweins Reaktion auf Bauhaus-Rücktritt kontraproduktiv

Erfurt. “Langsam kann und muss man sich Sorgen um die Buga 2021 machen! Der Rückzug von Dieter Bauhaus von den Buga-Freunden ist ein deutliches Alarmzeichen. Wir bedauern dies, verstehen aber die Beweggründe”, kommentiert Michael Panse, der die CDU-Fraktion im BuGa-Ausschuss vertritt.

Die CDU-Fraktion wies immer wieder auf Versäumnisse, Verzögerungen und mangelnde Entscheidungsfreude der Stadtverwaltung bei der BuGa hin. Zwar gibt es auf der Ega und an der Geraaue positive Entwicklungen bei den Vorbereitungen, aber gleichzeitig häufen sich auch die Hiobsbotschaften insbesondere zum Petersberg, der einst als erstes zentrales Aushängeschild für die BuGa in Erfurt gedacht war. “Letztlich wird dort hauptsächlich nur ein Sammelsurium aus Notlösungen und Provisorien entstehen. Die Stadt hatte mit rund zehn Jahren Vorlauf genügend Zeit dafür. Die Reaktion des Oberbürgermeisters auf den Rückzug von Dieter Bauhaus bei den BuGa-Freunden ist deshalb nicht angemessen und kontraproduktiv. Wenn der Oberbürgermeister den Rückzug als pauschale und überzogene Kritik wegwischt, verkennt er die objektiv bestehenden Probleme. Vielmehr müsste er Kritiker in Sachen BuGa an einen Tisch holen, um offensichtlich bestehende Probleme klar zu benennen und zu lösen – jedenfalls wenn ihm am Erfolg der BuGa für Erfurt gelegen ist”, betont Panse weiter.

Für nicht ausreichend hält Panse in dem Zusammenhang auch das fehlende “Wir-Gefühl” bezüglich der BuGa in Erfurt. “Die BuGa muss endlich die BuGa der Erfurter werden”, unterstreicht Panse mit dem Verweis darauf, dass bestehende Kampagnen deutlich ausgebaut werden müssen, um ein positives BuGa-Gefühl zu erzeugen und die Erfurter zu begeistern und mitzunehmen. Es reiche nicht aus, irgendwo einen hübschen BuGa-Aufkleber draufzukleben.

Anzeige

Informationen zu Fördermöglichkeiten für inklusive Kulturarbeit in Sachsen

Anzeige

Förderprogramme der Aktion Mensch, Kultur macht stark und dem Fonds Soziokultur werden vorgestellt

Dresden. Am Mittwoch, 13. November 2019, findet von 10 bis 16.30 Uhr der Workshop „Fördermöglichkeiten für inklusive Kulturarbeit in Sachsen“ im Kunstfoyer (1. Obergeschoss) des Dresdner Kulturrathauses statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Das Anmeldeformular ist unter www.inklusion-kultur.de, Termine, zu finden. Interessenten können sich auch direkt an Johanna von der Waydbrink, Servicestelle Inklusion im Kulturbereich, Telefon: 0351 8 02 17 69, wenden.

Die Servicestelle Inklusion im Kulturbereich des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. stellt in Kooperation mit dem Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden wesentliche Fördermöglichkeiten vor. Im Mittelpunkt stehen Förderprogramme der Aktion Mensch, das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ sowie das Förderprogramm „Fonds Soziokultur“. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit konkrete Fragen zu stellen. Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende in Kultur- und Jugendeinrichtungen, Vereinen, Verbänden und Projekten, die inklusive Kulturprojekte umsetzen wollen.

Am Auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft ist auch der Kulturbereich gefragt, inklusive und gleichberechtigte Teilhabe für alle Menschen zu verwirklichen. Neben Fachkompetenz spielt dabei die Finanzierung eine wichtige Rolle. Nicht nur Projekte kosten Geld, vielmehr müssen für die Umsetzung von Barrierefreiheit – seien es bauliche Anpassungen, spezielle Technik, Assistenzdienste oder Dienstleistungen wie Gebärdensprachdolmetschung und Leichte Sprache – Gelder akquiriert werden.

Johanna von der Waydbrink, Leiterin der Servicestelle: „Unser Hauptanliegen ist es, die inklusive Kulturarbeit in Sachsen voranzubringen und die Akteurinnen und Akteure bei der Umsetzung einer inklusiven Praxis zu unterstützen. Dazu bieten wir Beratungen und Weiterbildungen an. Außerdem stellen wir ein Online-Infoportal und ein Handbuch mit zahlreichen Hinweisen, Beispielen und Kontakten aus der inklusiven Praxis zur Verfügung.“

Ein weiteres Angebot für Kulturschaffende in Dresden ist der Workshop „Umgang mit eigenen Unsicherheiten in Bezug auf Behinderung“ am 13. Dezember 2019.

Ansprechpersonen:
Johanna von der Waydbrink
Servicestelle Inklusion im Kulturbereich
Landesverband Soziokultur Sachsen e. V.
Telefon: 0351 – 802 17 69
www.inklusion-kultur.de
www.soziokultur-sachsen.de

Anzeige

Tagesmutter oder Tagesvater in Dresden werden?

Pixabay License
Anzeige

Beratungs- und Vermittlungsstelle für Kindertagespflege informiert

Dresden. Am Dienstag, 29. Oktober 2019, 15.30 Uhr lädt die Beratungs- und Vermittlungsstelle für Kindertagespflege des Malwina e. V. auf der Leipziger Straße 118, zu einer Informationsveranstaltung ein.

Eingeladen sind alle, die an einer Tätigkeit als Kindertagespflegeperson in den Stadtbezirken Altstadt, Neustadt, Pieschen und Cotta interessiert sind. In der Veranstaltung werden umfassende Informationen zu Voraussetzungen und Tätigkeitsfeld von Kindertagespflegepersonen vermittelt. Um vorherige Anmeldung wird unter 0351-21523640 oder kindertagespflege@malwina-dresden.de gebeten.

Der Malwina e. V. betreibt die Beratungs- und Vermittlungsstelle im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden. Neben der Beratung von Eltern zur Kindertagespflege in Dresden, vermittelt sie auch Tagesmütter bzw. Tagesväter und berät Kindertagespflegepersonen fachlich. Insgesamt drei Beratungs- und Vermittlungsstellen für Kindertagespflege gibt es in Dresden. Neben dem Malwina e. V. betreiben die Outlaw gGmbH und der Kinderland Sachsen e. V. jeweils eine Beratungs- und Vermittlungsstelle.

Weitere Informationen zur Kindertagespflege in der Landeshauptstadt Dresden im Internet unter www.dresden.de/kindertagespflege.

Anzeige

Gera weiter als „Familiengerechte Kommune“

Anzeige

Dank des Landesprogramms für solidarisches Zusammenleben ist Gera wieder auf dem Weg zu einer Zielvereinbarung
Auditierung finanziert im Rahmen des Landesprogramms für solidarisches Zusammenleben / repräsentative Befragung von Familien geplant

Gera möchte die Lebensbedingungen von Familien kontinuierlich verbessern. Dafür erarbeitet Geras Sozialdezernentin, Sandra Wanzar, zusammen mit Geraer Kommunalpolitikern, Vertretern von Verbänden, Initiativen und Verwaltungsfachleuten. Zum so genannten „Audit Familiengerechte Kommune“ wurde Bilanz gezogen und neue Ziele diskutiert. Im Strategieworkshop sagte Sandra Wanzar:

„Gera ist bereits seit 2015 als familiengerechte Kommune zertifiziert. Was wir uns vorgenommen haben, haben wir erreicht. Im Rahmen unseres Sozialplanungsprozesses setzen wir die Arbeit fort. Ziel ist, dass wir uns dauerhaft als familiengerechte Stadt entwickeln. In den letzten drei Jahren haben wir bereits viele Ziele durch die Umsetzung konkreter Maßnahmen erreicht.

Dazu gehören

· die Verbesserungen beispielsweise der Informationsangebote für junge Familien im Internetportal Familienprofis-thueringen.de,

· die geplante Erweiterung dieses Informations-Portals für alle Altersgruppen,

· der Sozialplanungsprozess,

· der Erhalt der Ehrenamtszentrale

· und der Erhalt der Stadtteilbüros in Gera

· und die geplante Erweiterung von Beratungsangeboten im Stadtzentrum.

Es wurde eine Datengrundlage geschaffen, die zeigt, wo Bedarfe bestehen. Bereits heute kann man auf der Internetseite der Stadt z.B. im Geoportal Spielplätze finden. Zu mehr Familiengerechtigkeit in Gera sollen strategische Planungen beitragen. Genannt werden kann hier die fortlaufende integrierte Sozialberichterstattung und die kommunale Sozialplanung. Jetzt schauen wir weiter nach vorn und definieren unsere Ziele für die kommenden drei Jahre.“

Dieses Vorhaben begleitet als Auditorin Kerstin Schmidt vom Verein Familiengerechte Kommune e.V..

Die Auditierung „Familiengerechte Kommune“ wird finanziert im Rahmen des Landesprogramms für solidarisches Zusammenleben. Mit Hilfe des Landesprogramms können geplante Maßnahmen für die familiengerechte Gestaltung der Stadt umgesetzt werden. Geplant ist auch eine repräsentative Befragung von Familien zu Fragen ihrer Lebensqualität, um Bedarfe dort zu ermitteln, wo diese entstehen und bedarfsgerechte Angebote gemeinsam mit der Zielgruppe zu gestalten.

Anzeige