Dreifaltigkeitskirche in Burgau

Kirche

Die Kirche wurde 1330 urkundlich als Tochterkirche zu Lobeda bezeichnet. Der heutige Kirchenbau wurde allerdings ab 1701 barock auf den mittelalterlichen Resten ausgeführt. Bauherr war der kursächsische Geheime Rat und Oberaufseher der Grafschaft Mansfeld Friedrich von Cospoth (1630-1701). Nach dem plötzlichen Tod Cospoths übernahm seine Frau Johanna Sophie, geb. von Ponikau die Bauleitung 1703 wurde die Dreifaltigkeitskirche geweiht. Die Familienwappen befinden sich über dem Altar (Friedrich von Cospoth) beziehunsgsweise über der Orgel (Johanna Sophie von Cospoth).

Das Langhaus ist 9 Meter breit und 16 Meter lang. Das Chorrechteck trägt über sich den viereckigen Kirchturm, auf dem eine Schweifkuppel mit Laterne sitzt. Die Turmuhr stammt aus der Turmuhrenfabrick J. F. Weule.

Anfang der 1990er Jahren wurde die Kirche wegen Einsturzgefahr des Turmes baupolizeilich gesperrt. Zwischen 1993 und 1996 wurde der Turm grundlegend saniert. Das Kirchendach wurde 2008 neu gedeckt und das Kirchenschiff durch Zuganker gesichert. Im Innenraum sind Decke, Altar und die Kapitelle der Säulen restauriert worden. Die Dorfkirche gehört zur evangelischen Dietrich-Bonhoffer-Gemeinde.

Geraer Straße 71
Jena 07745 Thüringen DE
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