Magdeburg. Staats- und Kulturminister Rainer Robra hat heute in einer Regierungserklärung im Magdeburger Landtag den herausragenden Stellenwert der Kultur für Sachsen-Anhalt gewürdigt. Ganz bewusst gebe er dieses Bekenntnis mitten im zweiten Lockdown während der Corona-Pandemie ab, so Robra. Die Krise betreffe besonders die freien Kulturschaffenden, die außerhalb der öffentlichen Institutionen von Kulturarbeit lebten und sich schon seit dem Frühjahr in einer existenziellen Krise befänden.

„Die Landesregierung hat sich von Anfang an dafür eingesetzt, dass praktikable Fördermaßnahmen bereitgestellt werden. Mit unserer spontanen Soforthilfe für Mitglieder der Künstlersozialkasse haben wir als erstes Land gehandelt. Und mit den Arbeitsstipendien aus ´Kultur ans Netz` wurde für alle ein weiteres Hilfsprogramm über je 3.000 Euro aufgelegt. Wir wollen der Kultur auch weiter dabei helfen, aus dieser Krise heraus zu kommen. Dabei suchen wir den Dialog mit allen Akteuren“, erklärte der Minister. Robra verwies auch auf die Hilfen des Bundes.

Der Minister zog in seiner Rede eine positive Bilanz der Kulturpolitik der Landesregierung. Wie versprochen sei der Kulturetat kontinuierlich gesteigert worden. Aktuell umfasse er für die Kernaufgaben ein Volumen von rund 107 Mio. Euro im Jahr 2020 und 116,5 Mio. Euro 2021. Jubiläen und Investitionen würden gesondert finanziert.

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