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Förderung von bezirklichen künstlerischen Projekten zur Bewältigung der Corona-Krise in Marzahn-Hellersdorf

Berlin. Für den Fachbereich Kultur und die dazugehörige Jugendkunstschule wurden zusammen für 2020 und 2021 Mittel in Höhe von jeweils 35.000 Euro im Rahmen der Initiative „Draussenstadt“ von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa bereitgestellt.

Ziel ist es, die pandemiebedingten wirtschaftlichen Verluste der freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler abzufedern, ihnen zu ermöglichen, Projekte im Stadtraum öffentlich sichtbar und erlebbar zu machen.

Auf die bezirkliche Ausschreibung Ende September haben sich 22 Vereine, Solokünstlerinnen und Solokünstler, Kulturwirtschaft und Einrichtungen beworben. Die eingereichten Anträge sind inhaltlich breit gefächert: das Spektrum reicht von Musik, Theater, Bildender Kunst, Literatur über performative Kunst und Lichtinstallationen. Insgesamt können 15 Projekte, mit mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler, aus den zur Verfügung stehenden Mitteln in 2020 und 2021 gefördert werden.

Kriterien für die Projektauswahl waren unter anderem Professionalität der Anträge, Stärkung von Verdienstmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler, eine Vielzahl von Genres, Diversität der Akteurinnen und Akteure, zeitnahe Realisierbarkeit der Projekte im öffentlichen Raum sowie Stärkung der Nutzung freier Flächen, bevorzugt unter freiem Himmel, eintrittsfrei.

Sie können unter anderem erleben wie eine Brücke über der Wuhle neugestaltet wird, am Ahrensfelder Berg getrommelt und Theater gespielt wird. Es gibt eine Lichtinstallation, ein Kartenspiel in Hellersdorf Nord und eine „Martins Kulturexpedition“. Gleich Anfang Januar 2021 kann die „Lese-Nacht an der M8“ besucht werden, in Alt-Marzahn wird Jazz gespielt und eine Ausstellung sowie weitere „temporäre Kunstprojekte“ werden im Bezirk entwickelt.

Ansprechpartner ist die Dezentrale Kulturarbeit / Projektförderung, Sybille Zellerhoff unter der E-Mail und Telefon (030) 90293 4137.

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