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Änderung des Flächennutzungsplans für den nördlichen Teil von Krampnitz (14/17B) wird erneut ausgelegt

Potsdam. Die Stadtverwaltung hat sich entschieden, die Flächennutzungsplanänderung für den nördlichen Teil von Krampnitz (14/17B) erneut bekannt zu machen und auszulegen. Zuvor war ein Hinweis eingegangen, demzufolge die Unterlage zur Änderung des Landschaftsplans im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung nicht mit veröffentlicht worden ist.

„Wir bedanken uns für den Hinweis, der zur Rechtssicherheit der Flächennutzungsplanänderung beiträgt“, so Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt. „Um jeden Zweifel am formalen Vorgang auszuräumen, machen wir erneut bekannt und legen neu aus.“

Die neue Auslegung wird im Amtsblatt der nächsten Woche bekannt gegeben. Sie findet vom 7. Dezember 2020 bis einschließlich 15. Januar 2021 statt. Alle bisher zur FNP-Änderung (14/17B) eingegangenen Stellungnahmen werden bei der Abwägung berücksichtigt und müssen nicht neu abgegeben werden.

Die Änderung des Flächennutzungsplans (14/17B) für den nördlichen Bereich von Krampnitz dient der Umsetzung der im April 2019 beschlossenen Masterplanung in Krampnitz. So werden die notwendigen baulichen Dichten neu festgelegt und die geplanten Grünbereiche wie der Zentralpark im Flächennutzungsplan verankert. Da mit dieser Flächennutzungsplanänderung parallel auch der Landschaftsplan geändert wird, hätte diese Unterlage bei der Öffentlichkeitsbeteiligung vom 19. Oktober 2020 bis 20. November 2020 mit bekanntgemacht und ausgelegt werden müssen.

Auf die in Krampnitz bereits laufenden Arbeiten wie den Rückbau von Gebäuden im ehemaligen Technikbereich sowie geplante Maßnahmen wie den Erschließungsbeginn und den Baustart an der ersten Krampnitzer Grundschule hat die erneute Öffentlichkeitsbeteiligung zur Änderung des Flächennutzungsplans keine Auswirkungen.

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