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Pasewalk. Ein 24-jähriger Deutscher fühlte sich am gestrigen Abend im Regionalzug von Swinemünde nach Züssow bemüßigt, seinen Unmut über die Kontrolle durch den Zugbegleiter durch einen Faustschlag ins Gesicht des Kontrolleurs und diversen Beleidigungen Ausdruck zu verleihen.

Der Zug blieb daraufhin auf Veranlassung des Zugpersonals verschlossen am Haltepunkt Trassenheide stehen und die Bundespolizei wurde verständigt.

Eine Streife nahm sich des Beschuldigten an, der vorher schon versucht hatte, die verschlossene Wagentür manuell zu entriegeln und dabei die Notöffnung beschädigte. Der Atemalkoholtest ergab 1,37 Promille.

Nach Aufnahme aller Daten und Aussprechen eines Platzverweises durch die Bundespolizisten (das Zugpersonal hatte den 24-Jährigen bereits von der Weiterfahrt ausgeschlossen) wurde der Beschuldigte aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Es erwarten ihn nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung. Die Reparaturrechnung der Usedomer Bäderbahn GmbH wird ihn auch erreichen.

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