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Berlin. Bis zum Jahr 2035 werden in Deutschland voraussichtlich rund zwei Millionen altersgerechte Wohnungen fehlen. Dies sei das Ergebnis der Evaluation des KfW-Förderprogramms „Altersgerecht Umbauen“, teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/24137) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/23600) mit. Ende 2018 habe die Anzahl der Haushalte mit mobilitätseingeschränkten Mitgliedern bei etwa drei Millionen gelegen. Aufgrund fehlender statistischer Informationen sei es jedoch nicht möglich, die Anzahl der Haushalte, die Bedarf an altersgerechtem beziehungsweise barrierefreien Wohnraum haben, exakt zu beziffern.

Nach Angaben der Regierung wird 2021 das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ mit einem Volumen von 75 Millionen Euro fortgesetzt. Zudem gewähre der Bund den Ländern in den Jahren 2020 bis 2024 jeweils eine Milliarde Euro für Investitionen im sozialen Wohnungsbau. Diese Mittel könnten auch für den Bau von barrierefreien Wohnungen oder für Umbaumaßnahmen verwendet werden. Die Ausgestaltung der entsprechenden Förderprogramme liege bei den Ländern.

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