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real Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat verständigen sich auf Sozialplan für Standorte

Düsseldorf. Nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen haben sich die real Geschäftsführung und der Gesamtbetriebsrat auf einen Sozialplan für mehr als 90 Prozent aller bundesweit 269 real Standorte geeinigt. „Wir begrüßen die getroffene Vereinbarung, die unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine gute Absicherung bietet“, sagt Bojan Luncer, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der real GmbH. Werner Klockhaus, Vorsitzender des real Gesamtbetriebsrates, bewertet die Gespräche und das Ergebnis ebenfalls positiv: „In dieser überaus schwierigen Situation haben wir immer konstruktiv miteinander verhandelt und das bestmögliche Ergebnis für beide Seiten erzielt. Wir können mit dem Erreichten zufrieden sein.“

Durch die nun erzielte Einigung zum Sozialplan entsteht auf Unternehmensseite Planungs- und Handlungssicherheit für alle weiteren Betriebsveränderungen. Die Geschäftsführung von real strebt weiterhin an, die Abgabe von Märkten möglichst im Rahmen eines Betriebsübergangs zu gewährleisten, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abzusichern. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass es zum Verlust von Arbeitsplätzen durch Schließungen von Märkten kommt, für die trotz der Anstrengungen aller beteiligten Parteien keine Perspektive erarbeitet werden konnte.

„Wir stehen zu unserer Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit den jetzt getroffenen Vereinbarungen schaffen wir so viel Sicherheit wie möglich“, erklärt Bojan Luncer. „Wir freuen uns, eine faire Formel für die Berechnung von Abfindungssummen gefunden zu haben. Diese berücksichtigt sowohl den bisherigen Verdienst als auch die Dauer der Betriebszugehörigkeit.“ Zusätzlich zu den im Sozialplan geregelten Abfindungszahlungen hat sich die real GmbH dazu bereit erklärt, an jeden abfindungsberechtigten Arbeitnehmer einen Einmalbetrag in Höhe von jeweils 400,00 EUR brutto zu zahlen.

Der real Gesamtbetriebsrat wurde von 242 der aktuell 269 real Märkte mandatiert, stellvertretend für die lokalen Betriebsräte mit der Geschäftsführung einen Sozialplan auszuhandeln. Einmalig in der bundesdeutschen Einzelhandelsgeschichte verhandelte der Gesamtbetriebsrat somit für über 90 Prozent der Beschäftigten.

„Der nun verhandelte Sozialplan deckt alle eventuellen Veränderungen an einem Standort ab, bevor dieser an einen neuen Betreiber übergeben wird. Für alle anderen Fälle bleibt die bisher gültige Gesamtbetriebsvereinbarung auch weiterhin in Kraft. Somit werden keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter von einem Tag auf den anderen vor dem Nichts stehen“, erläutert Werner Klockhaus.

Quelle: real GmbH, Düsseldorf.

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