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Magdeburg. Mehr funkeln geht nicht! Am 19. November beginnt die Lichterwelt Magdeburg zu funkeln. Knapp 1,2 Millionen Lichter und ein Dutzend neue Lichterelemente werden die Landeshauptstadt auch in diesem Winter wieder zum Strahlen bringen. Wie auch im vergangenen Jahr wird die Lichterwelt frei zugänglich sein und bis zum 2. Februar 2021 täglich geöffnet haben.

Die Lichtskulptur des Halbkugelversuchs auf den Lichterwelt am Magdeburger Dom

Die Techniker der polnischen Firma Multidekor haben in den vergangenen Wochen kilometerlange Lichterketten aneinandergereiht. In der gesamten Innenstadt haben sie die Laternen mit goldenen Weihnachtskugeln geschmückt und die Hausfassaden mit Lichtern dekoriert. Das eingespielte Team hat in Windeseile die überlebensgroßen Leuchtskulpturen aufgerichtet. Vom fünf Meter hohen Magdeburger Reiter aus Tausenden LED-Lämpchen bis zum spektakulären, funkelnden Halbkugelversuch auf dem Domplatz:

„Jeder Handgriff saß. Wir sind froh, dass die Lichterwelt Magdeburg trotz der widrigen Umstände diesen Winter stattfinden kann und hoffentlich für viel Freude in dieser schwierigen Zeit sorgen wird“,

macht Dr. Lutz Trümper deutlich. Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg ist besonders froh über das große Engagement der vielen Magdeburger*innen, die bereits im zweiten Jahr der Lichterwelt die Erweiterung mit neuen Skulpturen möglich gemacht haben.

Der für den Weihnachtsmarkt und die Lichterwelt zuständige Beigeordnete Holger Platz ergänzt:

„Wir wissen, dass in diesem Jahr alles anders ist. Trotz schwieriger Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie hoffen wir, den Erfolg des Vorjahres wiederholen zu können.“

Liebeserklärung an Magdeburg

Die Lichterwelt wird am 19. November eingeschaltet. Verschiedene Institutionen und Initiativen der Landeshauptstadt bringen sich diesen Winter mit eigenen Lichtinstallationen ein. Insgesamt werden es wieder mehr als 60 Elemente sein. Gegenüber des Klosters Unser Lieben Frauen hat zum Beispiel die Interessengemeinschaft Innenstadt e.V. eine Liebeserklärung an Magdeburg gesponsert. Hier leuchtet der neue „I love MD“-Schriftzug mit rotem Herzen.

Vorbei an dem Highlight der Lichterwelt, Otto von Guerickes weltberühmten Halbkugelversuch auf dem Domplatz, beginnt ab dem 1. Adventssonntag ein weiterer Höhepunkt vor dem Westportal des Magdeburger Domes zu funkeln. Eine meterhohe Krippe mit dem Jesuskind in der Futterkrippe, daneben Josef und Maria sowie Schaf, Esel und Ochse werden ab dem 29. November für weihnachtliche Stimmung sorgen. Das Projekt der Arbeitsgemeinschaft Christen in Magdeburg (CiMD) auf Initiative des Evangelischen Kirchenkreises beinhaltet gleich noch einen zweiten Part. Vor der gegenüberliegenden Kathedrale St. Sebastian werden die Heiligen Drei Könige mit ihren Geschenken für das Jesuskind in den Händen ab dem 1. Advent erstrahlen.

Lichterwelt erstreckt sich bis in die Stadtteile

Im Domviertel wird eine Otto-von-Guericke-Figur vor der Wohnbar der Wohnungsbaugenossenschaft Otto von Guericke zum Leuchten gebracht. Auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof sorgt erstmals ein acht Meter hoher Weihnachtsbaum für Weihnachtsstimmung. Doch damit längst nicht genug: Ab dem 1. Dezember lohnt sich ein Blick hinter den großen Weihnachtsbaum auf dem Alten Markt. An der Fassade des Gebäudes der IHK Magdeburg funkelt von da an ein großer Adventskalender. Zusätzlich wurden Laternen in der Sternstraße sowie der Otto-von-Guericke-Straße in diesem Jahr geschmückt.

In den Stadtteilen haben sich die Magdeburger*innen für leuchtende Überraschungen stark gemacht: So wird in Ottersleben auf dem Eichplatz ein Otter glitzern, im Rothenseer Ortskern funkeln die Laternen sowie eine beleuchtete Silhouette des Stadtteils und die Wohnungsbaugenossenschaft GWG Reform verleiht der Gartenstadtkolonie Reform neuen Glanz.

Hygienehinweise unbedingt beachten

Aufgrund der Corona-Pandemie gelten für die gesamte Lichterwelt Magdeburg besondere Hygienehinweise. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, die nicht zu einem Hausstand gehören, ist zwingend einzuhalten. Besucher*innen werden gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das ist vor allem dort Pflicht, wo der Mindestabstand nicht gewahrt werden kann. Gruppen sind nur in einer Größe bis zu maximal zehn Personen aus zwei verschiedenen Hausständen erlaubt.

Gut zu wissen: Auf dem Domplatz werden für die Gäste Spender mit Desinfektionsmittel bereitstehen. Weihnachtsmarkt-Geschäftsführer Paul-Gerhard Stieger betont:

„Um gemeinsam die einzigartige Atmosphäre der Lichterwelt genießen zu können, ist es wichtig, dass sich alle Besucher*innen an die aktuell gültigen Vorschriften halten.“

Geführte Rundgänge durch die Lichterwelt

Die spektakulären Lichtskulpturen, vom Telemann-Brunnen über den Hans-Grade-Eindecker bis zum Stadttor mit der Magdeburger Jungfrau, stellen auf einzigartige Weise die Epochen des 1.200 Jahre alten Magdeburgs dar. Wer mehr über die Lichterwelt und die Geschichte der Stadt erfahren möchte, ist auf den Rundgängen der Tourist Information genau richtig. Sobald es die Corona-Bedingungen wieder zulassen, werden die professionellen Gästeführer*innen zweimal pro Tag spannende Einblicke geben. Jeweils um 17:00 und 17:30 Uhr startet dann eine Führung am Dommuseum Ottonianum, allerdings nur auf Voranmeldung. Mehr Informationen gibt es unter Telefon 0391 6360 1402.


  • Adventskalender – Alter Markt (ab 1. Dezember 2020)
  • Weihnachtskrippe, Engel und Heilige Drei Könige (ab dem 1. Advent) – Dom und St. Sebastian
  • Otto von Guericke – Breiter Weg
  • „I love MD“ – direkt vor dem Kloster Unser Lieben Frauen
  • Fassadengestaltung Wohnhaus – Große Klosterstraße, Ecke Regierungsstraße
  • Weihnachtsbaum – Willy-Brandt-Platz
  • Hasselbachplatz, Sternstraße, Otto-von-Guericke-Straße
  • Ein Otter für Ottersleben – Eichplatz (ab dem 1. Advent)
  • Laternen und eine Silhouette von Rothensee – Dorfkern (ab 28. November 2020)
  • Gartenstadt Reform – Bunter Weg 2.
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