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Schwerin. René Domke fordert, neben der lückenlosen Aufklärung der Waffenkauf-Affäre um Lorenz Caffier die legalen Waffenbesitzer nicht unter Generalverdacht zu stellen. „Waffen darf in Deutschland nur besitzen, wer als zuverlässig gilt. Jede Straftat kann dazu führen, dass die Zuverlässigkeit nicht mehr gegeben ist und Waffen eingezogen werden. Das darf in einem Rechtsstaat aber auch kein willkürlicher Prozess sein“, sagt der Landesvorsitzende der FDP René Domke.

In kaum einem Land der Welt sei Waffenbesitz so streng geregelt wie in Deutschland. Deswegen dürften Waffenbesitzer jetzt nicht unter Generalverdacht geraten! „Wir Freien Demokraten fordern den Innenminister eindringlich auf, unmissverständlich klarzustellen, dass der eingeräumte Waffenerwerb in keiner Weise in Verbindung zum Nordkreuz steht“, so der FDP-Politiker aus Wismar.

Wie Ex-Minister Brodkorb glaubt auch Domke, dass man den Innenminister Caffier nicht in eine rechtsextreme Ecke rücken könne. Allerdings gelte es jetzt Schaden abzuwenden. „Tausende Bürgerinnen und Bürger, ob Jäger oder Sportschützen, besitzen legale Waffen. Lorenz Caffier hat dieser Bevölkerungsgruppe durch die mangelnde Transparenz einen Bärendienst erwiesen. Dabei sind es doch gerade Jäger, die in Zeiten von Afrikanischer Schweinepest und der grassierenden Vogelgrippe wichtige, ehrenamtliche Arbeit im Seuchenschutz leiten“, so Domke.

Umso wichtiger sei jetzt Transparenz und eine scharfe Abgrenzung zum Netzwerk Nordkreuz, „immerhin standen auch zahlreiche FDP-Politiker auf deren „Todeslisten““, so Domke.

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