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Parteivorsitzende Katja Kipping äußert sich in der Debatte um ein allgemeines Weihnachtsgeld:

„Am 11. November hat das Bundesamt für Statistik Zahlen dazu veröffentlicht, wie viele Menschen noch Weihnachtsgeld bekommen. Und es kam wieder einmal heraus: es sind viel zu wenige. Sinkende Tarifbindung ist ein Grund dafür, aber selbst dort, wo es Tarifverträge gibt, ist das Weihnachtsgeld keine Selbstverständlichkeit mehr.

In diesem Jahr ist das ein besonderes Problem. Viele Menschen waren oder sind in Kurzarbeit, für Menschen im Leistungsbezug sind die Ausgaben gestiegen. Für die Feiertage wird da in diesem Jahr ganz besonders das Geld für Geschenke, Weihnachtsbaum oder das Festessen zu Hause fehlen.
Bisher hat sich die CDU sowohl den Corona Aufschlag als auch den Weihnachtsbonus auf Sozialleistungen verhindert. Wer so deutliche ein „christlich“ im Namen trägt, sollte doch wenigstens in diesem Corona-Winter ein wenig Abstand von dieser sozialen Kälte nehmen.

Statt rührseliger Reden und leeren Appellen an die Mitmenschlichkeit sollte die CDU sich endlich einen Ruck geben:​

Alle Menschen im Leistungsbezug sollten Weihnachtsgeld erhalten, in Höhe von 50 Prozent ihrer monatlichen Bezüge. Dieses Recht auf einen Weihnachtsbonus sollte es nicht nur für Erwerbslose sondern auch für Menschen mit niedrigen Löhnen geben, die über Grundsicherung oder Wohngeld ihr Einkommen aufstocken müssen.“​

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