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Jena. Die Stadt Jena verurteilt die unfriedliche Versammlung in der Jenaer Innenstadt, bei der es gestern Abend (11. November) auch zum Einsatz von Gewalt gegen Polizeibeamte sowie Sachbeschädigungen kam.

Benjamin Koppe, Sicherheitsdezernent der Stadt Jena, sagt: „Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Auch in der Corona-Pandemie dürfen Versammlungen bewusst stattfinden, um dieses Grundrecht auf Meinungsfreiheit nicht einzuschränken. Aber wir haben null Verständnis, wenn dieses hohe Gut durch Gewalteinsatz und Sachbeschädigungen missbraucht wird. Wir haben als Stadt eine Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern. Jeder soll sich in Jena sicher fühlen und keine Angst um sein Eigentum haben. Jena steht für Toleranz und Weltoffenheit. Solche Bilder von gestern Abend, die wir auch aus anderen Städten bereits kennen, wollen wir in Jena nicht sehen.“

Was war passiert?

Am Mittwochabend, gegen 20:00 Uhr, fand eine spontane Versammlung im Stadtgebiet von Jena statt.

Nach Angaben der Jenaer Polizeiinspektion nahmen daran bis zu 50 Personen teil. Die Teilnehmer haben dabei Pyrotechnik gezündet und diese auch gegen die eingesetzten Beamten und Streifenwagen gerichtet. Auch Steine wurden geworfen. Dabei sind unter anderem die Scheiben eines Kreditinstituts am Kirchplatz zu Bruch gegangen.


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