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Berlin. Einbußen im Bereich des sogenannten Incoming-Tourismus im laufenden Jahr sind ein Thema der Antwort der Bundesregierung (19/23912) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/23283). Danach hat eine Studie von Tourism Economics, die im Auftrag der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) durchgeführt wurde, den Einfluss der Pandemie auf die wichtigsten Quellmärkte des Reiselandes Deutschland untersucht. Darin wurde den Angaben zufolge im Vorjahresvergleich ein Rückgang bei den Übernachtungszahlen von 51,2 auf 38,1 Millionen prognostiziert und ein Verlust bei den touristischen Konsumausgaben in Höhe von 18,7 Milliarden Euro geschätzt.

Die Einnahmen aus dem Reiseverkehr sind laut Zahlungsbilanzstatistik der deutschen Bundesbank im Zeitraum Januar bis August 2020 in Höhe von 10,4 Milliarden Euro im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum gesunken, wie aus der Antwort ferner hervorgeht. „Demnach betrugen die Einnahmen in diesem Zeitraum im Jahr 2019 etwa 24,7 Milliarden Euro und im Jahr 2020 etwa 14,3 Milliarden Euro“, führt die Bundesregierung weiter aus. Grundlage für die Schätzungen der Einnahmen seien Meldungen über Zahlungen im Auslandsreiseverkehr.


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