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Saalfeld. Der gemeinsame Neujahrsempfang der Dreiklang-Städte Saalfeld/Saale, Rudolstadt und Bad Blankenburg zählt seit mehr als 10 Jahren zu den gesellschaftlichen Höhepunkten eines neuen Jahres. Mit Blick auf die aktuelle Lage, der dynamischen Entwicklung der COVID19-Pandemie und den geltenden Einschränkungen des Freistaats, wird dieses Neujahrsevent 2021 nicht stattfinden. Darauf verständigten sich die Bürgermeister Dr. Steffen Kania, Jörg Reichl und Mike George in diesen Tagen im Rat der Bürgermeister.

„Die Gesundheit der Menschen im Städtedreieck hat oberste Priorität. Eine Veranstaltung mit mehr als 1 000 geladenen Gästen ist gerade in dieser Zeit nicht vorstell- und vertretbar“, beschreibt Saalfelds Bürgermeister Dr. Kania. Auch eine Veranstaltung im kleineren Rahmen mit anderem Charakter käme nicht in Betracht. „Dies würde bedeuten, dass viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft am Neujahrsempfang nicht teilnehmen könnten. Aber genau dafür ist er konzipiert worden. Hier kommt traditionell die Vielfalt der Macher und Mitwirkenden des Städtedreiecks am Saalebogen zusammen“, so Dr. Kania weiter.

„Die Frage, wen laden wir nicht ein, wollte kein Bürgermeister für sich beantworten. Nach dem Motto ‚Alle oder keiner‘ fiel deshalb einmütig die Entscheidung, auf den Neujahrsempfang 2021 zu verzichten“, sagt Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl und sein Bad Blankenburger Amtskollege Mike George fügt hinzu: „Im Geiste von Zusammengehörigkeit und Solidarität ziehen wir alle an einem Strang, blicken nach vorne und freuen uns auf den Neujahrsempfang 2022 mit Festrednerin Dr. Ulrike Lorenz, Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar.“

Dessen ungeachtet wird Ende des Jahres die von der LEG Thüringen erarbeitete Dreiklangbilanz veröffentlicht. „Trotz Corona ist viel im Städtedreieck passiert – allein schon mit Blick auf das fortzuschreibende Regionale Entwicklungskonzept – und daran lassen wir die Bürgerinnen und Bürger auch ohne Neujahrsempfang teilhaben“, verdeutlicht Dr. Steffen Kania.

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