Die Corona-Testambulanz des UKL im „Haus am Park“ ist ab sofort wieder geöffnet. Foto: Stefan Straube / UKL
Die Corona-Testambulanz des UKL im „Haus am Park“ ist ab sofort wieder geöffnet. Foto: Stefan Straube / UKL
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Leipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig steht ab sofort wieder eine Corona-Ambulanz zur Testung auf eine SARS-CoV-2 Infektion zur Verfügung. Die bereits im März eingerichtete und im September zwischenzeitlich geschlossene Ambulanz wurde angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens in vertraglicher Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) wieder reaktiviert, um die Kollegen in den niedergelassenen Praxen zu unterstützen. Die UKL-Testambulanz ist wochentags von 8 bis 16 Uhr und Samstag von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Die Ambulanz befindet sich in einem separaten Gebäude, dem „Haus am Park“, im Park hinter dem Klinikum und ist über den Zugang in der Johannisallee erreichbar. Eine Terminvereinbarung vorab ist nicht erforderlich.
Getestet werden Menschen mit COVID-19-Symptomen, aber auch asymptomatische Personen, die nachweisbaren Kontakt zu infizierten Personen hatten (Testung nach Anweisung des Gesundheitsamtes) oder die über die Corona-Warn-App über einen Kontakt zu einem positiven Fall informiert wurden sind. Wichtige Testkriterien sind dabei entsprechend den neuen Richtlinien des Robert-Koch-Instituts das Vorliegen schwerer oder sehr typischer Symptome (unter anderem Geruchs- oder Geschmacksstörungen) sowie die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe.
Zudem steht die Ambulanz bereit, um bei Bedarf Tests bei Mitarbeitern von Gesundheitseinrichtungen (Heime, Krankenhäuser, Praxen) durchzuführen sowie bei Patienten vor deren Aufnahme in Heime, Reha-Einrichtungen und Krankenhäuser. Auch die regelmäßigen Tests für Lehrer können hier bei Vorlage einer vom Schulleiter ausgestellten Berechtigung erfolgen.
„Wir sind froh, dass wir nun zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung einen Weg gefunden haben, um unsere Corona-Ambulanz als gemeinsames Angebot für die Bevölkerung wieder nutzen zu können“, sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL. Damit könne nun die Arbeit der COVID-Schwerpunktpraxen sinnvoll ergänzt werden. „Wir hoffen allerdings sehr, dass die Infektionszahlen bald wieder zurückgehen und wir diese Strukturen nicht allzu intensiv brauchen werden.“
Ebenfalls wieder geöffnet hat die zahnmedizinische Notfallambulanz für COVID-19-Patienten. Hier können Patienten mit einem positiven SARS-CoV-2-Nachweis bei Zahnschmerzen und akuten Zahnproblemen sicher behandelt werden. Die Organisation dieser Termine erfolgt über die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen (KZVS), die in Absprache mit der Notfallambulanz dann das weitere Vorgehen regelt.

Universitätsklinikum Leipzig

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) blickt gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät als zweitälteste deutsche Universitätsmedizin auf eine reiche Tradition zurück. Heute verfügt das Klinikum mit 1450 Betten über eine der modernsten baulichen und technischen Infrastrukturen in Europa. Zusammen mit der Medizinischen Fakultät ist es mit über 6000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Stadt Leipzig und der Region. Jährlich werden hier über 400.000 stationäre und ambulante Patienten auf höchstem medizinischen Niveau behandelt. Diese profitieren von der innovativen Forschungskraft der Wissenschaftler, indem hier neueste Erkenntnisse aus der Medizinforschung schnell und gesichert in die medizinische Praxis überführt werden.

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