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Erfurt. Ältere Menschen sind von der Corona-Krise in besonderer Weise betroffen. Zutrittsbeschränkungen in Alten- und Pflegeheimen reduzieren die Sozialkontakte. Überbeanspruchung der Arbeitskapazität des Pflegepersonals wirkt sich negativ auf die Bewegungsförderung der Senioren aus. Fehlende Hygienekonzepte führen zur Isolation der Heimbewohner. Die AfD-Fraktion erachtet es daher als dringend erforderlich, die Nöte und Probleme von Senioren durch die Corona-Maßnahmen öffentlich zu thematisieren und ältere Menschen vor den negativen Folgend der erzwungenen Freiheitseinschränkungen besser zu schützen. Einen entsprechenden Antrag hat die AfD nun in den Thüringer Landtag eingebracht.

René Aust, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, erklärt hierzu:

„Wir fordern die Landesregierung mit unserem Antrag ausdrücklich dazu auf, die Belange älterer Menschen bei den Corona-Maßnahmen stärker zu berücksichtigen. Bewegung an der frischen Luft und der Kontakt zu Angehörigen dürfen durch die Covid-19-bedingten Verhaltenseinschränkungen nicht behindert werden. Wir haben eine besondere Verantwortung ältere Menschen vor einer Infektion aber auch vor negativen psychologischen Folgen, wie Vereinsamung und Depression, zu schützen. Es ist die Pflicht der Landesregierung, dass sowohl den Alten- und Pflegeheimen als auch den ambulanten Pflegediensten jederzeit ausreichend Schutzausrüstung zur Verfügung steht.“

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