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Dresden | Chemnitz. Seit Donnerstagnachmittag hat die Landesdirektion Sachsen ihren Regionalstab in Chemnitz als Führungseinrichtung im Krisen- und Katastrophenmanagement aktiviert und unterstützt die Stadt bei den umfassenden Evakuierungsmaßnahmen.

Aus den strukturgebundenen Katastrophenschutzeinheiten des Freistaates Sachsen hat der Regionalstab am späten Abend des 5. November 45 Krankentransportwagen und drei Betreuungsgruppen (Mannschaftstransportwagen- und Gerätewagen Betreuung) über die jeweiligen Leitstellen in Sachsen aktiviert. Die Einheiten, die von Hilfsorganisationen betrieben werden, sind aus den Landkreisen Vogtlandkreis, Zwickau, Erzgebirge, Mittelsachsen, Leipzig, Nordsachsen, Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge und Meißen zusammengezogen worden. Nach Ankunft in den Bereitstellungsräumen am frühen Freitagmorgen sind die Kräfte bereits im Einsatz.

Im Zuge des Bombenfundes im Chemnitzer Stadtteil Markersdorf müssen etwa 15.000 Menschen Ihre Wohnungen verlassen. Aufgrund der unter Corona-Bedingungen durchzuführenden Evakuierungsmaßnahmen hat die Stadt Chemnitz Unterstützung aus dem Freistaat Sachsen angefordert. Die Landesdirektion Sachsen als obere Katastrophenschutzbehörde ist im Krisen- und Katastrophenmanagement zuständig für die Koordinierung der Kräfte und Mittel der Katastrophenschutzeinheiten des Freistaates Sachsen.

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