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Chemnitz. Aufgrund des Fundes einer Fünf-Zentner-Fliegerbombe in der Wilhelm-Firl-Straße im Stadtteil Markersdorf laufen die Vorbereitungen der Stadtverwaltung, der Feuerwehr und der Polizei bezüglich der notwendigen Evakuierung weiter auf Hochtouren.

Die Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der sächsischen Polizei ist unverändert. Für eine Entschärfung der Bombe ist eine Evakuierung im Radius von etwa 1000 Meter rund um den Fundort zwingend erforderlich.

In Absprache mit allen Beteiligten und nach sorgfältiger Abwägung der coronabedingt eingeschränkten Möglichkeiten beginnt die Evakuierung am Freitagmorgen, 6. November 2020, 6 Uhr. Alle betroffenen Anwohner*innen werden aufgefordert, den Sperrbereich so schnell wie möglich zu verlassen.

Alle betroffenen Anwohner*innen und übrigen Personen werden gebeten, sich selbstständig um ein Ausweichquartier zu bemühen. Für Personen, die keine andere Unterkunft finden, wird die Stadt im Laufe des heutigen Tages noch Ausweichquartiere bekannt geben. Ab wann die Menschen zurückmin ihre Wohnungen und Häuser können, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Eine Entschärfung der Bombe kann erst beginnen, wenn alle Personen den relevanten Bereich verlassen haben. Ein zügiger Einsatzverlauf hängt somit maßgeblich vom Mitwirken der von der Evakuierung betroffenen Menschen ab.

Am morgigen Freitag müssen alle Kindertagesstätten und Schulen im Evakuierungsbereich geschlossen bleiben. Ebenso sind von den notwendigen Schließungen alle Arztpraxen, Firnem, Geschäfte und auch Dienstleister, die sich innerhalb des Sperrkreises befinden, betroffen.

Alle weiteren Informationen, Hinweise stehen auf www.chemnitz.de. Dort gibt es einen interaktiven Stadtplan, mit dem Anwohner*innen prüfen können, ob die eigene Wohnung im betroffenen Bereich liegt. Weitere Auskünfte unter der Telefonnummer 0371 488-3344.

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