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Berlin | Köln. Der Deutsche Städtetag fordert Nothilfen für den November-Lockdown auch für kommunale Unternehmen. Städtetagspräsident Burkhard Jung sagte gegenüber der Funke Mediengruppe: „Messen, Kongresszentren, Museen, Zoos, Theater oder kommunale Konzerthäuser müssen mindestens den ganzen November komplett schließen und alle Veranstaltungen absagen. Das ist ein herber Rückschlag. Denn diese Betriebe und Einrichtungen haben viel in Hygienestandards investiert, um trotz Corona ihre Dienstleistungen anzubieten.“ Das sei für die nächsten Wochen wegen der hohen Infektionszahlen leider nicht mehr möglich und diese Einnahmen fehlten.

Jung forderte: „Auch die kommunalen Unternehmen und Kultureinrichtungen müssen von den kurzfristigen Wirtschaftshilfen für den November profitieren, die der Bund jetzt zeitnah auflegt.“ So müssten entgangene Umsätze in der Schließzeit zumindest in Teilen ausgeglichen werden. Die Städte halten die verschärften Maßnahmen von Bund und Ländern für notwendig, um den rasanten Anstieg der Corona-Infektionen abzubremsen. „Aber die wirtschaftlichen Folgen dieser Zwangspause müssen auch für kommunale Unternehmen abgefedert werden“, so Jung.

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