Anzeige

Neubrandenburg. Am 31. Oktober kam es gegen 23:50 Uhr im Neubrandenburger Lindetal-Center zunächst zu einer verbalen und im weiteren Verlauf zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen etwa 30 Personen. Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es zwischen zwei Personengruppen verschiedener Nationalitäten zu Streitigkeiten, welche schließlich in eine körperliche Auseinandersetzung übergingen. Im Rahmen dieser wurde ein 30-jähriger armenischer Beteiligter mit einem Messer im Bereich der Schulter leicht verletzt. Dieser konnte das Klinikum Neubrandenburg nach medizinischer Behandlung verlassen. Die tatverdächtige Person konnte im Rahmen einer durchgeführten Nahbereichsfahndung nicht gefasst werden. Gegen den Unbekannten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

Zu einer weiteren Auseinandersetzung zwischen etwa 25 Personen kam es am 1. November 2020 gegen 21:25 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus in der Unkel-Bräsig-Straße. Bei Eintreffen der Polizeibeamten hatte eine größere Personengruppe den vermeintlichen Ereignisort bereits in unbekannte Richtung verlassen. Die Aussagen der vor Ort angetroffenen syrischen Staatsangehörigen führten zur Aufnahme einer Strafanzeige wegen des Verdachts einer Bedrohung. Personen wurden in diesem Fall nicht verletzt.

Die Aufklärung der genauen Tatabläufe sowie Tatbeteiligungen sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Neubrandenburg. Nach bisherigen Erkenntnissen ist ein Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen nicht auszuschließen.

In beiden Fällen machte sich auf Grund der Beteiligung der größeren Personenanzahl ein erhöhter Einsatz von Polizeikräften aus den umliegenden Dienststellen erforderlich.

Anzeige