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Ort: Leipzig, Stadtgebiet
Zeit: 30. Oktober bis zum 1. November zwischen 22:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Leipzig. Zur Durchsetzung der Allgemeinverfügung der Stadt Leipzig vom 29. Oktober 2020 hat die Polizei am vergangenen Wochenende, gemeinsam mit Kräften des Stadtordnungsdienstes Kontrollen im Stadtgebiet durchgeführt.

Es wurden unter anderem zahlreiche Kontrollen im Bereich der Gottschedstraße, Karl-Heine-Straße, Zschochersche Straße, Georg-Schumann-Straße, Eisenbahnstraße, Jahnallee oder auch der Karl-Liebknecht-Straße durchgeführt.

Neben der Einhaltung der Sperrstunden von gastronomischen Einrichtungen wurde auch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes innerhalb des Innenstadtringes überprüft. Gaststätten, die noch geöffnet hatten, wurden nach dem Hinweis auf die geltende Allgemeinverfügung umgehend geschlossen.

Nach den Kontrollen am Wochenende kann zusammengefasst werden, dass ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger die Verhaltenshinweise beachteten. Die Sperrstunden wurden überwiegend eingehalten. Die Betreiber einzelner noch geöffneter Lokalitäten und Bürger ohne Mund-Nasen-Schutz wurden zunächst nochmal in einem Gespräch auf die bestehende Verfügung hingewiesen und zeigten Verständnis.

Die Polizeidirektion Leipzig plant auch weiterhin verstärkt Kontrollen bezüglich der Einhaltung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung durchzuführen.


Schwerer Raub – drei Tatverdächtige gestellt

Ort: Leipzig (Lindenau), Endersstraße
Zeit: 1. November, zwischen 21:45 Uhr und 22:00 Uhr

Eine Gruppierung von mehreren Personen verschaffte sich Zugang zu einem Haus in dem eine Wohngruppe junger Männer untergebracht ist und klingelte an der Tür. In der Folge wurde die Tür durch einen der Bewohner geöffnet. Die Gruppierung ging zielgerichtet in die Zimmer von drei Geschädigten (m 19, 20, 27). Dabei wurde eine der Türen aufgebrochen. Die Tätergruppierung forderte unter Vorhalt von gefährlichen Gegenständen und unter Anwendung von Pfefferspray von den Geschädigten Bargeld sowie eine Spielkonsole. Im weiteren Verlauf wurde Bargeld im mittleren zweistelligen Bereich und zwei Spielkonsolen mit Zubehör geraubt. Die Gruppierung flüchtete danach in eine unbekannte Richtung. Zwei der Geschädigten wurden leicht verletzt und medizinisch behandelt.

Im Zuge der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnten drei Tatverdächtige (14, 15, beide serbisch und 14, syrisch) gestellt werden. Sie werden heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe wurden verständigt.

Ermittlungen wegen schweren Raubes wurden eingeleitet.

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