Von Conrad Nutschan - selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24994
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Überlastung der Gesundheitsämter wurde fahrlässig in Kauf genommen

Dresden. Zu Forderungen der GRÜNEN-Fraktion, den Öffentlichen Gesundheitsdienst in der Pandemiebekämpfung zu stärken und ein Landesgesundheitsamt zu schaffen, sagt Susanne Schaper, Sprecherin der Linksfraktion für Gesundheitspolitik:

„Die Überlastung der Gesundheitsämter ist kein Zufall und nicht die alleinige Folge der Pandemie. Sie wurde fahrlässig in Kauf genommen. Bei besserer Vorsorge wäre die Kontaktnachverfolgung besser und länger möglich. Ich halte es für einen Skandal, dass erst jetzt darüber diskutiert wird, mit welcher Priorität und welchen Softwarelösungen welche Kontaktpersonen nachverfolgt werden. Vor allem aber kriegen wir jetzt alle die Rechnung für den jahrelangen Personalabbau der CDU-geführten Regierungen in diesem Bereich. Die Forderung nach einer besseren Ausstattung und nach einem Landesgesundheitsamt erheben wir schon lange, erst im Juli haben aber leider auch die Grünen im Landtag dagegen gestimmt. Ich fordere die CDU auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben!“

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