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Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten!

Berlin. Im Vorfeld der heutigen Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnnen und Regierungschefs der Länder zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie erklärt BGA-Präsident Anton F. Börner:

„Angesichts der dramatisch ansteigenden Infektionszahlen ist es in der Tat notwendig, die bisherigen Maßnahmen zu überprüfen und nachzuschärfen. Deshalb braucht es jetzt insbesondere eine gut abgestimmte und koordinierte Zusammenarbeit von Bund und Ländern mit effizienten, handhabbaren und verständlichen Regelungen, die die Unternehmen auch umsetzen können und ihnen Planbarkeit garantieren.

Das soziale Leben im privaten Bereich runterzufahren, wo nachweislich der ganz überwiegende Teil der Neuinfektionen erfolgt, ist deshalb gut und richtig. Wir tragen viele der angedachten Maßnahmen mit, denn der Gesundheitsschutz hat auch für uns höchste Priorität. Völlig unangemessen erscheint uns in der aktuellen Situation aber die angedachte Schließung der Gastronomie, die für viele mittelständische Betriebe in der jetzigen Lage den Todesstoß bedeuten kann. Zudem wäre eine solche Maßnahme auch ungeeignet, denn es hat sich gezeigt, dass gerade im Bereich der Gastronomie die Hygienekonzepte erfolgreich sind und Infektionen nur in wenigen Ausnahmefällen stattgefunden haben. Brennpunkte sind ganz klar die privaten Bereiche und auch wenn es unpopulär ist, müssen wir uns hierauf konzentrieren.

Entscheidend ist dabei auch die konsequente Durchsetzung des Vereinbarten. Wir als Vertreter der Wirtschaft sind uns der Verantwortung bewusst und werden entsprechend handeln.“


Autor: BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., Berlin.

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