Anzeige

Universität Leipzig begrüßt rund 7.000 Studienanfänger

Leipzig.

An der Universität Leipzig startet der Lehrbetrieb coronabedingt erst am kommenden Montag, 26. Oktober 2020. Dann werden rund 7.000 Erstsemester ihr Studium an der Hochschule aufnehmen, ähnlich viele wie ein Jahr zuvor. Zwei Drittel der deutschen Studienanfänger kommen aus den ostdeutschen Bundesländern, ein Drittel stammt aus den westdeutschen.

Rund 7.000 Studienanfängerinnen und -anfänger begrüßt die Universität Leipzig zum Wintersemester 2020/21. Die Startbedingungen sind besondere, aber zahlreiche Akteure an der Universität haben mit großem Engagement den Beginn des Lehrbetriebs vorbereitet.

In den vergangenen Monaten waren knapp 42.000 Bewerbungen für die Studienplätze an der Leipziger Universität eingegangen. Das Immatrikulationsverfahren läuft aktuell noch, die Zahlen sind daher vorläufig. Zum 1. Dezember 2020 erheben die sächsischen Hochschulen die finalen Daten für das Statistische Landesamt.

„Wir freuen uns, dass es wieder losgeht, und wir heißen unsere Studienanfängerinnen und -anfänger herzlich willkommen“, sagt Prof. Dr. Beate Schücking, Rektorin der Universität Leipzig. „Sie werden eine spannende und hoffentlich sehr erfolgreiche Zeit bei uns haben. Natürlich haben sie nicht die gleichen Start-Bedingungen, die ohne eine Pandemie möglich wären. Aber zahlreiche Akteure an der Universität haben mit großem Engagement den Beginn des Wintersemesters vorbereitet. Wir bieten gute Studienbedingungen, inklusive Präsenzphasen.“

Die heute zu Ende gehenden zwei Orientierungswochen hätten gezeigt, dass die Mischung aus digitalen Formaten und persönlicher Anwesenheit und Begegnung unter den Rahmenbedingungen des universitären Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts funktionieren kann. „Ich hoffe, es gelingt uns so in Leipzig, noch länger im Bereich niedriger Infektionsraten zu bleiben“, ergänzt die Rektorin.

Die meisten Bewerbungen gingen an der Universität Leipzig erneut für die Lehramtsstudiengänge und den Studiengang Psychologie ein. Bei den Bewerbungen pro Platz verzeichneten die Bachelor-Studiengänge Psychologie, Politikwissenschaft und Kommunikations- und Medienwissenschaft die größte Nachfrage. Bei den Master-Studiengängen waren besonders Psychologie und Global Studies gefragt. Die meisten Studienanfänger starten in den Studiengängen des Lehramts (rund 1.400) und in der Rechtswissenschaft (rund 750).

„Unsere Einschreibezahlen sind wieder sehr erfreulich und zeugen von der ungebrochenen Attraktivität der Universität und der Stadt Leipzig“, sagt Prof. Dr. Thomas Hofsäss, Prorektor für Bildung und Internationales. „Besonders bemerkenswert ist auch, dass wir trotz Corona keinen Einbruch bei den ausländischen Studienanfängerinnen und -anfängern verzeichnen müssen.“ Die aktuelle Zahl von 568 werde sich noch deutlich Richtung Vorjahresniveau (720) bewegen. „Bis zum heutigen Tag haben 689 internationale Bewerberinnen und Bewerber ihren Studienplatz an der Universität Leipzig angenommen und wurden vorimmatrikuliert. Viele von ihnen müssen nun noch ihre beglaubigten Unterlagen nachreichen. Zudem sind noch nicht alle Nachrückverfahren in der Statistik abgebildet.“

Zum Wintersemester 2020/21 sind an der Universität Leipzig 4.361 Bewerbungen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung eingegangen. Mit 14 Prozent fällt damit auch der Rückgang der Bewerbungszahlen im Vergleich zum Vorjahr wesentlich weniger stark aus als befürchtet. „Uni-assist“, die Servicestelle, die internationale Studienbewerbungen begutachtet, ging Mitte Juli von einem Einbruch der Gesamtbewerberzahlen bei allen 180 Mitgliedshochschulen um 25 bis 30 Prozent aus.

Die endgültigen Immatrikulationszahlen stehen erst am 1. Dezember 2020 fest. Wie in den Vorjahren werden noch Nachzügler in die Statistik eingehen, die ihren Studienplatz zwar angenommen, aber noch nicht alle nötigen Unterlagen eingereicht oder ihren Semesterbeitrag noch nicht bezahlt haben.

Momentan beträgt die Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Leipzig rund 30.500 (in mehr als 150 Studiengängen). Davon kommen mehr als 3.200 aus dem Ausland. Die Top-Herkunftsländer sind China, die Russische Föderation und Syrien.

Anzeige