Anzeige

Berlin. Der Bund hat großes Interesse am Erwerb des Hamburger Bahnhofs in Berlin, um den Museumsstandort in dem historisch einzigartigen Gebäude auf Dauer zu sichern. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/23235) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/22813) weiter mitteilt, werden von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben derzeit Gespräche mit der Eigentümerin des Grundstücks, der österreichischen Immobilienaktiengesellschaft CA Immo, zum Erwerb des Hamburger Bahnhofs geführt

Der Hamburger Bahnhof gehöre als Ausstellungshaus zu den derzeit sechs Standorten der Nationalgalerie als Teil der Staatlichen Museen zu Berlin in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, erläutert die Bundesregierung. Das Gebäude werde seit 1996 von der Stiftung genutzt und sei ein eingeführtes Markenzeichen für die Kunst der Gegenwart. Das Haus beherberge umfangreiche Sammlungen zeitgenössischer Kunst von Weltrang, die in wechselnden Ausstellungen gezeigt würden. Es handele sich um das größte Gebäude der Nationalgalerie und einen der meistbesuchten Standorte der Staatlichen Museen. „Der Bund hat großes Interesse am Erwerb der Liegenschaft, um den Museumsstandort in dem historisch einzigartigen Gebäude auf Dauer zu sichern“, heißt es in der Antwort.

Anzeige