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Gera. „Wahre Kunst bleibt unvergänglich.“ Unter diesem Zitat Ludwig van Beethovens steht das 280. Foyerkonzert am Sonntag, 1. November 2020 um 11 Uhr im Konzertsaal des Geraer Theaters. Im Konzert widmet sich das ensemble diX, bestehend aus Andreas Knoop (Flöte), Albrecht Pinquart (Oboe), Hendrik Schnöke (Klarinette) und Roland Schulenburg (Fagott) gemeinsam mit dem Hornisten Nikolaus Voglhofer und der Pianistin Julia Bartha der Gattung des Bläserquintetts.

Es erklingt das Quintett in f-Moll op.99,2 von Anton Reicha, das Quintett für Bläser und Klavier op.16 in Es-Dur und die Sechs Bagatellen op. 126 für Klavier von Ludwig van Beethoven. Auch wenn heutzutage Bläserquintette eine gängige Gattung der Kammermusik sind, erregte es noch vor etwa zweihundert Jahren Aufsehen, als Anton Reicha seine ersten Kompositionen dieser Art veröffentlichte. Mit seinen Quintetten eröffnete er der Kammermusik neue Möglichkeiten und bereitete nachfolgenden Komponisten den Weg, unter anderem Ludwig van Beethoven. Dieser komponierte sein Quintett op.16 in seiner frühen Schaffensphase und nutze es unter anderem, um sich selbst als Pianist improvisatorisch auszulassen. Die Sechs Bagatellen op.126 entstanden wiederum gegen Ende seines Lebens und nehmen einen wichtigen Platz in Beethovens Spätwerk ein, auch wenn sie heutzutage weniger bekannt sind. Doch ganz gleich ob bekannt oder nicht: „Wahre Kunst bleibt unvergänglich.“

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de.

Wegen der erforderlichen Erfassung von Kontaktdaten ist derzeit kein Kartenverkauf über externe Vorverkaufsstellen möglich.

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