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Hannover. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie kontrolliert die Polizei im Rahmen von regelmäßigen Streifen die Einhaltung entsprechender Verordnungen und darin aufgeführter Beschränkungen. Am Dienstag, 20.10.2020, und am Mittwoch, 21. Oktober, haben Beamte des Polizeikommissariats Mitte in Bars und Friseurgeschäften mehrere Verstöße festgestellt und die Lokalitäten daraufhin geschlossen.

Am späten Dienstagabend gegen 23:30 Uhr kontrollierten die Beamten zunächst in der Goseriede eine sogenannte Shisha-Bar, deren Betreiber bereits am vergangenen Wochenende auf das fehlende Hygienekonzept hingewiesen wurde. Da dieses erneut nicht vorgelegt werden konnte, sprachen die Polizisten eine Schließungsverfügung aus, die direkt umgesetzt wurde. Gegen 0:16 Uhr und 0:28 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte noch zwei weitere Bars in der Mehlstraße. Auch hier wurden die fehlenden Hygienekonzepte bereits am Wochenende beanstandet. Da dieses weiterhin nicht vorgehalten wurde, mussten auch diese beiden Bars vorläufig schließen.

Am Mittwoch wurde gegen 16:55 Uhr durch Einsatzkräfte der Polizei zudem ein Friseurgeschäft am Marstall geschlossen. Bereits in den Tagen zuvor war die Einrichtung mehrfach wegen Verstößen gegen Hygienebestimmungen beziehungsweise gegen die Corona-Beschränkungen aufgefallen. Unter anderem konnte durch den Inhaber kein Hygienekonzept vorgelegt werden. In der Folge wurde das Geschäft temporär geschlossen. Bei der jüngsten Kontrolle am Mittwoch fiel den Polizeibeamten auf, dass Mitarbeiter nicht wie vorgeschrieben Einweghandschuhe trugen, auch waren sämtliche Arbeitsplätze verschmutzt. Abstände wurden nicht eingehalten, zudem wurden selbst in Anwesenheit der Polizei Kunden mit Wangenküssen verabschiedet. Aufgrund der Verstöße und des noch immer nicht vorliegenden Hygienekonzeptes wurde das Geschäft erneut geschlossen.

Mit derselben Konsequenz endete um 18:10 Uhr die Kontrolle eines anderen Friseurgeschäfts in der Steintorstraße. Der Inhaber konnte kein Hygienekonzept vorlegen, zudem wurden Kunden ohne vorgeschrieben Mund-Nase-Bedeckung festgestellt. Auch wurden die Kontaktdaten der Kunden nicht erhoben.

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