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  • Mehr Fakten zur Pandemie
  • Michael Panse: Stadtspitze muss offensiver kommunizieren

Erfurt. Mit 24 Neuinfektionen binnen eines Tages erreichen die Zahlen auch in Erfurt neue Höchstwerte. Diese Entwicklung verunsichert viele Bürger. Gleichzeitig soll Verständnis für Maßnahmen gezeigt werden. Die Stadtspitze muss offensiver kommunizieren, um das Verständnis beizubehalten.

„In dieser Krise ist Kommunikation enorm wichtig. Wenn die Stimmung in der Bevölkerung kippt, werden Schutzmaßnahmen zur Makulatur“, betont Michael Panse, Vorsitzender des Erfurter Stadtrats. Die 1. Bürgermeisterin ist als Leiterin des Pandemiestabs in der Pflicht, mehr Informationen zum Infektionsgeschehen und den Maßnahmen der Stadt zur Verfügung zu stellen. „Es ist für den Bürger wichtig zu wissen, woher die Neuinfektion stammen. Eher von Familienfeiern oder von Reiserückkehrern? Wie viele Corona-Tests werden in Erfurt derzeit regelmäßig durchgeführt, und bei wem? Ist personelle Unterstützung durch die Bundeswehr geplant?“, fragt sich Panse.

Durch offensivere Kommunikation seitens der Stadtspitze kann viel Verärgerung vorgebeugt werden. In den kommenden Wochen muss beispielsweise final über die Durchführung des Weihnachtsmarkts entschieden werden.

„Die Hintergründe zu Entscheidungen zu kennen, macht sie nachvollziehbarer. Die Erfurterinnen und Erfurter müssen dringend besser informiert werden“, fordert Michael Panse abschließend.

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