© Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz
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Treuhandstiftung hilft kontinuierlich weiter

Bonn. Für restauratorische und konservatorische Sicherungsmaßnahmen der Mittelschiffarkaden, des Tympanons sowie des Nordportals des westlichen Kreuzgangs am Westwerk und an den Mittelschiffarkaden der Klosterkirche Memleben stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank ihrer treuhänderischen Dr. Mechthild Freundt-Stiftung und zahlreicher Spenden 9.903 Euro zur Verfügung. Das Kloster gehört seit 1993 zu den über 590 Objekten, die die DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Sachsen-Anhalt fördern konnte.

Bereits vor der Errichtung eines Klosters in Memleben stand hier eine bedeutende ottonische Pfalz, in der König Heinrich I. und Otto I. verstarben. Otto II. gründete zwischen 976 und 979 die reichsunmittelbare Benediktinerabtei. 1015 unterstellte Heinrich II. das Kloster dem Reichskloster Hersfeld. Im 13. Jahrhundert wurde ein kleinerer Kirchenbau begonnen, während der ottonische Bau verfiel. Nach der Aufhebung des Klosters 1551 diente die Klosterkirche ab 1793 als Steinbruch, bis die preußische Regierung dies nach 1815 unterband und die Ruine notdürftig sicherte. Erhalten blieb das ruinöse Kirchenschiff und die dreischiffige Hallenkrypta, in Sachsen-Anhalt eines der wenigen erhaltenen Beispiele dieser Bauform aus romanischer Zeit.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und ihre treuhänderische Dr. Mechthild Freundt-Stiftung haben seit 1993 für Erhaltungsmaßnahmen an der Klosterkirche Fördermittel in Höhe von weit über einer halben Million Euro zur Verfügung gestellt.

Spenden und Zustiftungen sind in jeder Höhe möglich:
DSD-Stiftung Dr. Mechthild Freundt
IBAN: DE32 3708 0040 0265 6553 08.

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