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Osnabrück. Bereits am 9. Oktober kam zu einer Bedrohungslage an der Osnabrücker Ursulaschule. Die Polizei, der Schulträger und die Schulleitung sagten den letzten Unterrichtstag vor den Herbstferien ab. Es ergaben sich letztlich keine Anhaltspunkte für eine tatsächliche Gefahrenlage. Die Osnabrücker Polizei richtete noch am selben Tag eine Ermittlungsgruppe zur Aufklärung der Hintergründe ein.

Der Tatverdacht richtete sich zu Beginn der Ermittlungen gegen eine unbekannte männliche Person, dieser Verdacht erhärtete sich jedoch nicht.

Durch weitergehende akribische Ermittlungsarbeit geriet eine Schülerin der Ursulaschule in den Fokus der Beamtinnen und Beamten, der Tatverdacht erhärtete sich immer weiter. Am heutigen Tage legte die Jugendliche aus Osnabrück ein Geständnis bei der Polizei ab.

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes der Minderjährigen und ihrer Angehörigen werden keine näheren Angaben zum Motiv und persönlichen Hintergründen veröffentlicht.

Die Polizei ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Kosten des Einsatzes zu erheben. Die Höhe möglicher Forderungen ist noch nicht absehbar.

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