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Einsatz: Dienstag, den 20. Oktober, 8:41 Uhr, Waldteichstraße

Oberhausen. Am Dienstagmorgen kam es in einem Einfamilienhaus an der Waldteichstraße zu einem Kohlenmonoxid Austritt, verursacht durch einen Defekt am Kohleofen. Dabei wurde eine Person durch das Einatmen von Kohlenstoffmonoxid (CO) verletzt.

Zur weiteren Behandlung ist der Mann in eine Spezialklinik nach Gelsenkirchen gebracht worden. Bei der Leitstelle ging am Dienstagmorgen ein Notruf ein, ein Mann meldete, dass er über Kreislaufprobleme, Atemnot und Schwindel klagte. Daraufhin entsandte der Leitstellendisponent den Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzt.

Beim Eintreffen am Einfamilienhaus schlugen die CO-Warnmelder der Rettungsdienstbesatzungen Alarm. Die im Haus befindliche Person wurden durch den Rettungsdienst sofort nach draußen in Sicherheit gebracht.

Im weiteren Verlauf wurde der Patient durch den Notarzt untersucht und aufgrund der schon im Blut erhöhten Kohlenstoffmonoxid Werte in die Druckkammer nach Gelsenkirchen transportiert.

Durch die Feuerwehr und den Bezirksschornsteinfeger wurden umfangreiche Messungen im Gebäude durchgeführt. In der gesamten Wohnung konnte das Gas gemessen werden.

Daraufhin wurde das Einfamilienhaus unter Einsatz eines elektronischen Hochleistungslüfters von dem Kohlenstoffmonoxid befreit. Der Ofen wurde entleert und muss nun erst von einer Fachfirma wieder instand gesetzt werden.

Insgesamt war die Feuerwehr Oberhausen mit 23 Einsatzkräften rund zwei Stunden vor Ort tätig.

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