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Neubrandenburg. Am 19. Oktober wurde gegen 17:20 Uhr die Polizei Neubrandenburg zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf dem Marktplatz in Neubrandenburg gerufen. Es kamen umgehend vier Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zum Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zunächst zu wechselseitigen Faustschlägen und Fußtritten zwischen einem 27-jährigen syrischen und einem 33-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen. Nachdem sich der 33-Jährige aus der Situation entfernte, kam er kurze Zeit später mit zerbrochenen Glasflaschen zurück. Er attackierte den 27-Jährigen mit einem Flaschenhals, so dass dieser oberflächliche Schnittverletzungen am Hals, am Arm und am Oberkörper erlitt.

Eine ärztliche Behandlung lehnte der 27-jährige Geschädigte ab. Der 33-jährige Tatverdächtige konnte durch eingesetzte Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Neubandenburg im Nahbereich gestellt werden. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung wurde bekannt, dass ein 26-Jähriger, aus dem Jemen stammender Staatsbürger, Zeuge des Vorfalls wurde. Als er versuchte, den Streit zu schlichten, wurde er leicht am Auge verletzt. Auch der 26-Jährige benötigte keine ärztliche Behandlung.

Die beiden Beteiligten der körperlichen Auseinandersetzung waren zur Tatzeit nicht alkoholisiert.

Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg haben wechselseitige Strafanzeigen wegen der Körperverletzung bzw. gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Die Hintergründe zur Entstehung der Auseinandersetzung bleiben Gegenstand der weiteren Ermittlungen, die durch die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg geführt werden.

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