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Chemnitz. Die Stadt Chemnitz hat noch keine abschließende Entscheidung getroffen, ob der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr stattfinden kann. Das stellte heute Bürgermeister Miko Runkel nach einer Abstimmung des Ältestenrates klar.

Angesichts der stark gestiegenen Corona-Fallzahlen prüft die Verwaltung gerade – so wie viele andere Städte auch – unter welchen Bedingungen derzeit ein Weihnachtsmarkt stattfinden kann. Dabei steht auch eine Absage im Raum.

„Der Weihnachtsmarkt gehört zu den großen Traditionen unserer Region“, so Miko Runkel, „aber: Die Gesundheit der Besucher hat Priorität. Die Stadt versucht trotzdem alles, um das möglich zu machen, was verantwortlich machbar ist – auch wenn die Chance derzeit nicht groß ist.“ Voraussetzung für das Stattfinden des Weihnachtsmarkts, egal in welcher Form, sind sinkende Fallzahlen.

Wichtig ist dabei, so Runkel weiter, dass es eine möglichst einheitliche Linie bei dieser Frage im Freistaat gibt. Diese erhofft sich die Stadt von den neuen angekündigten Regelungen des Landes. Es sei nicht sinnvoll, so der Bürgermeister, wenn zum Beispiel Chemnitz den Weihnachtsmarkt absagt und alle ins Erzgebirge auf Weihnachtsmärkte fahren oder umgekehrt.

Die Stadt wird daher die Fallzahlenentwicklung abwarten und auch die Regelungen des Freistaates, die in dieser Woche erlassen werden sollen.

Eine endgültige Entscheidung zum Weihnachtsmarkt soll so spät wie möglich – voraussichtlich in der nächsten Woche – getroffen werden.

Damit haben dann auch die Händler Planungssicherheit.

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