… für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland

  • Erneut Platz 1 im Ranking der Alexander von Humboldt-Stiftung
  • Herausragende Zahlen auch in der Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD)

Berlin. Die Freie Universität bleibt für ausländische Spitzen- und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die beliebteste Gasteinrichtung in Deutschland. Wie die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH-Stiftung) bei der Veröffentlichung ihrer Rangliste 2020 am Freitag in Bonn weiter mitteilte, liegt die Freie Universität im Vergleich der Zahlen der Gastaufenthalte an wissenschaftlichen Einrichtungen bundesweit mit deutlichem Abstand auf Platz 1 – so wie bereits in den vergangenen Rankings 2017 und 2014. Das Humboldt-Ranking zeigt, an welchen Forschungseinrichtungen in Deutschland internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer Förderung der Alexander von Humboldt-Stiftung besonders häufig ihre Forschungsaufenthalte verbracht haben. Für diese Rangliste wird die Anzahl der Gastaufenthalte von Geförderten ausgewertet, die in den vergangenen fünf Jahren mit Stipendien oder Preisen der Humboldt-Stiftung in Deutschland forschten. Bei der von der AvH gewichteten Anzahl der Gäste kommt die Freie Universität auf 120,72. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Humboldt-Universität zu Berlin (88,10) und die Ludwig-Maximilians-Universität München (71,20). Die Technische Universität Berlin erreicht Platz 4 (62,50).

Ein Spitzenplatz im Humboldt-Ranking gilt als wichtiger Indikator für die weltweite Reputation von Forschungseinrichtungen in Deutschland: Hinter jedem Forschungsaufenthalt steht die Entscheidung einer Wissenschaftlerin oder eines Wissenschaftlers für eine gastgebende Hochschule oder Forschungseinrichtung in Deutschland: Humboldtianerinnen und Humboldtianer – wie sie von der Stiftung genannt werden – wählen ihre Gasteinrichtung selbst; sie entscheiden aufgrund der wissenschaftlichen Qualität und internationalen Sichtbarkeit der Gasteinrichtung.
Die Vizepräsidentin für Internationales der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott, zeigte sich erfreut über die Bestplatzierung. „Das hervorragende Abschneiden ist ein Indikator dafür, dass die wissenschaftliche Reputation der Freien Universität Berlin und unser strategisches Vorgehen als Internationale Netzwerkuniversität weltweit wahrgenommen werden. Globale Herausforderungen brauchen globale Kooperation und den Austausch von Wissen“, sagte Verena Blechinger-Talcott. Die Platzierung zeige auch, dass die Freie Universität bei der Geschlechtergerechtigkeit auf einem guten Weg sei: So hat die Hochschule die meisten Wissenschaftlerinnen von allen Einrichtungen aufnehmen und den Frauenanteil weiter steigern können.

Bereits im August errang die Freie Universität erneut die Bestplatzierung im Ranking des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD): Mit fast 10 Millionen Euro wirbt die Freie Universität über diesen Fördermittelgeber im bundesweiten Vergleich die meisten Drittmittel für die Internationalisierung ein. Auf den Plätzen 2 bis 4 folgen hier die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität München und die Technische Universität Berlin.

Die systematische Gewinnung herausragender ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist erklärtes Ziel der Internationalisierungsstrategie der Freien Universität Berlin.

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