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Leipzig. Mit Blick auf die am 14. Oktober im Stadtrat zu Debatte stehende erneuerte Feuerwehrsatzung der Stadt Leipzig fordert die Fraktion DIE LINKE. im Leipziger Stadtrat eine Aufwandsentschädigung für die ehrenamtlich tätigen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr.

Dazu Oliver Gebhardt, Sprecher für Ordnung und Sicherheit der Fraktion: „Die 22 freiwilligen Ortsfeuerwehren in Leipzig sind, ebenso wie die Berufsfeuerwehr, Teil der Branddirektion Leipzig. Als Stadt Leipzig bauen wir auf die freiwilligen Feuerwehrmänner und -frauen, um schnell vor Ort zu sein, wenn es darum geht, Menschenleben zu retten. Vor diesem Hintergrund ist es völlig unverständlich, warum wir diese Verantwortung, die wir den freiwilligen Feuerwehren übertragen, bisher nur in Teilen durch eine finanzielle Aufwandsentschädigung würdigen.“

Dr. Olga Naumov, Mitglied im Fraktionsvorstand, ergänzt: „Wir fordern mit einem Änderungsantrag für die Feuerwehrsatzung den Oberbürgermeister auf, tätig zu werden und dem Stadtrat bis Anfang 2021 Vorschläge zu unterbreiten, wie eine Aufwandsentschädigung für die freiwilligen Feuerwehren aussehen könnte.“

William Rambow, Stadtrat für den Wahlkreis Südost, weiter: „Wer Tag und Nacht, neben der Arbeit, bereit ist, binnen weniger Minuten auszurücken, um uns alle zu schützen, hat unseren Dank verdient. Es ist also das Mindeste, dass wir diesen Dank in Form einer Aufwandsentschädigung ausdrücken.“

Der Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE zur Feuerwehrsatzung schlägt vor, einen vierten Punkt in den Beschluss aufzunehmen, der den Oberbürgermeister auffordert, verschiedene Modelle einer Aufwandsentschädigung (z.B. nach Einsatz oder pro Monat) zu prüfen und dem Stadtrat einen Prüfbericht mit einer Abwägung der Modelle und dem jeweils nötigen Haushaltsvolumen vorzulegen. Dabei sollen auch Erfahrungen aus anderen Städten mit einbezogen werden.

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