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  • Verdacht des Versicherungsbetruges
  • 14 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt

Berlin. Gestern Morgen vollstreckten Beamtinnen und Beamte des Landeskriminalamtes in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Berlin insgesamt 14 Durchsuchungsbeschlüsse zu einem Verfahren wegen Versicherungsbetruges. Dazu steht ein 31-jähriger Busfahrer der im dringenden Verdacht, als mutmaßlicher Verursacher mit ihm überlassenen Bussen der Verkehrsbetriebe an insgesamt elf abgesprochenen Verkehrsunfällen im Zeitraum von April 2017 bis Mai 2020 beteiligt gewesen zu sein. Sämtlich Unfälle passierten bei sogenannten Leerfahrten, also ohne Fahrgäste. Als Zielfahrzeuge der Unfälle wurden geparkte, hochpreisige Pkw eingesetzt. Insgesamt betreffen die Ermittlungen derzeit 13 Verdächtige, die knapp 300.000 Euro von der geschädigten Versicherung forderten.

Vier Durchsuchungen erfolgten in Neukölln bei zwei Männern im Alter von 32 und 40 Jahren sowie bei zwei 23- und 49-jährigen Frauen, eine weitere Durchsuchung fand in Lichtenberg bei einem 31-Jährigen statt. Zu einem weiteren 24-jährigen Verdächtigen ergaben die Ermittlungen, dass er sich an seiner Meldeanschrift in Salzgitter nicht mehr aufhält.

Anschließend wurden acht weitere Durchsuchungsbeschlusse bei anderen Personen, nämlich bei den beauftragten Kfz-Sachverständigen zur Erlangung der Originalbilddateien und Auftragsunterlagen zu den jeweiligen Kfz-Gutachten vollstreckt. Die Auswertung der aufgefundenen Beweismittel dauern derzeit noch an.

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