Vom 17. Oktober bis zum 8. November
Klavierabend, Pantomime, Theater und Lesung

„Judentum ist nicht nur Hühnersuppe und Klezmer“, pflegte der Rostocker Ehrenbürger Landesrabbiner William Wolff (1927-2020) zu sagen. Daher sind die elf Veranstaltungen der 5. Jüdischen Kulturtage in Rostock so vielfältig, wie es jüdisches Leben nur sein kann.

Künstler und Künstlerinnen mit oder ohne jüdische Wurzeln treten auf, mit oder ohne Erfahrung bei den Rostocker jüdischen Kulturtagen bzw. auf den großen internationalen Bühnen. Einige Darbietende sind langjährige Freunde der Gemeinde. Jedoch alle laden gleichermaßen ein zum Nachdenken, Diskutieren, Schauen, Lauschen und Lachen.

„Vor über fünf Jahren haben die Jüdische Gemeinde, mitwirkende Kulturträger und das Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen der Stadtverwaltung gemeinsam dieses Format entwickelt, um jüdisches Leben noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Mit einem vielseitigen Programm werden die Jüdischen Kulturtage auch im Jahre 2020 eine Bereicherung für die Rostockerinnen und Rostocker sowie Gäste unserer Stadt sein und mit kulturellen Darbietungen jüdisches Leben in Rostock zeigen“, unterstreicht Dr. Michaela Selling, Amtsleiterin des Amtes für Kultur, Denkmalpflege und Museen.

Die Organisatorinnen und Organisatoren rund um die Jüdische Gemeinde Rostock haben sich entschieden, das fünfjährige Jubiläum auch in Zeiten aktueller Einschränkungen durchzuführen und gerade jetzt ein Zeichen zu setzen für künstlerische Vielfalt, Freiheit und ihre Lebensnotwendigkeit für ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft. Besonders groß ist die Rostocker jüdische Gemeinde nicht, ihre Kulturtage jedoch messen sich gern mit all den anderen jüdischen Festivals in Deutschland.

Die Eröffnung am 17. Oktober im M.A.U. Club gestaltet der bekannte Schriftsteller und Musiker Wladimir Kaminer mit dem Programm „Kaminer & die Antikörper“. Gemeinsam mit Yuriy Gurzhy, Anna Margolina und Katya Tasheva bietet er Gesänge aus freiwilliger Isolation dar. Das Festival wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg Vorpommern sowie das Amt für Kultur und Museen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Weitere Informationen erhalten Interessenten auf den Webseiten der jeweiligen Veranstaltungsorte bzw. bei der Jüdischen Gemeinde Rostock, Augustenstr. 20, Tel. 0381-4590724, www.synagoge-rostock.de.

Programm

Sonnabend, 17. Oktober, 19.30 Uhr im M.A.U. Club
Eröffnungsabend der 5. Jüdischen Kulturtage in Rostock
19.30 Uhr – Eröffnung der 5. Jüdischen Kulturtage in Rostock
19.45 Uhr – Kaminer & Die Antikörper – Gesänge aus freiwilliger
Isolation, /Konzert und Erzählung/ mit Wladimir Kaminer, Yuriy Gurzhy, Anna Margolina, Katya Tasheva
Wladimir Kaminer: „Zuerst trat das Mädchen Greta in der UNO-Vollversammlung auf, sie schrie die Menschheit an, sie solle aufhören mit ihrem Konsum und mit ihrer Fliegerei! Wir müssen die Umwelt schützen! Damals haben alle über das Mädchen gelacht. Wer hätte gedacht, dass es gar keine UNO braucht, um Gretas Traum zu verwirklichen. Eine kleine Fledermaus hat ihre Wünsche erfüllt, die Flugzeuge, Kreuzfahrtschiffe stehen still, die Natur erholt sich. Und wir sind in einer neuen Welt aufgewacht, in der Traumwelt eines Mädchens. Seitdem ist Greta verschwunden und niemand weiß, wie es weiter gehen soll. Nur wir, die Antikörper, haben nicht geschlafen, wir haben das neue Leben untersucht, wir haben es komponiert, besungen, ausgelacht. Wenn die Außerirdischen in hunderttausend Jahren unseren Planeten entdecken und unsere Songs hören, werden sie wissen, was hier los gewesen war. Bald gehen wir auf Tournee. Völker der Welt, kommt zu unseren Konzerten! Hört die Signale! Hört Kaminer & Die Antikörper!“

Warnowufer 56 – Eintritt Sitzgruppentickets p.P. 15 Euro inkl. VVK-Gebühr Vorverkauf über den M.A.U. Club und mv-ticket

Sonntag, 18. Oktober, 16 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Rostock
„Körper spricht zum Herzen“, Programm mit Pantomime Arnold Sarajinski

Das ist eine Aufführung für Kinder aller Altersstufen, in der sie selber mitwirken. Wie geschieht das? Zuerst zeigt Arnold mehrere Beispiele der klassischen Pantomime und erklärt die Regeln dieses Spiels. Man benötigt kein Spielzeug, denn man kann sie ausdenken und den Zuschauern zeigen. Mit ihnen kann man spielen. Mit der Pantomime kann man seine eigene Welt kreieren. Arnold lädt die Kinder ein in seine Welt der Pantomime mit Themen wie: „Wir bauen ein Haus“, „Wir sind im Zoo“, „Ein Abenteuer im Weltall“. Während der einstündigen Vorstellung ist es unmöglich einem Kind Pantomime beizubringen. Aber man kann seine Fantasie wecken, ihm helfen an seine eigenen Fähigkeiten zu glauben und das Kind in die Welt der Kunst einführen. Und genau das ist das Ziel.

Der in Moskau ausgebildete Künstler Arnold Sarajinski arbeitet seit 1993 als freischaffender Projektleiter, Regisseur, Pantomime und Dozent zwischen Hamburg und Stuttgart. In Bremen leitet Arnold Sarajinski das einzige Pantomime-Theater in Norddeutschland.
Augustenstraße 20, Eintritt 5/8 Euro
Vorverkauf über mv-ticket und angeschlossene Vorverkaufsstellen

Dienstag, 20. Oktober 2020, 19.30 Uhr im Barocksaal Rostock
Ben Cruchley – Klavier

Ben Cruchley ist ein kanadischer klassischer Pianist jüdischer Herkunft und Neu-Berliner. Der junge Pianist wurde bereits mit mehreren Preisen in internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, z.B. Bonner Beethoven-Wettbewerb, 2015; Grieg-Wettbewerbe in Bergen, 2016.

Seit vielen Jahren konzertiert er international. Für das Festival bietet er einen Klavierabend, der den Musikern und Komponisten im KZ Theresienstadt gewidmet ist. Im Mittelpunkt stehen die 7. Sonate von Viktor Ullmann und die einzige Sonate von Gideon Klein. Beide Komponisten waren wichtige Förderer des Musiklebens im KZ – beide überlebten die Schoa nicht. Um diese Werke in einen tieferen kulturgeschichtlichen Zusammenhang zu stellen, wird das Programm mit Werken ergänzt, die Gideon Klein selbst in den Konzerten im KZ spielte:

Spätwerke von Mozart und Beethoven. In der Zusammenstellung werfen diese Werke gegenseitig Licht und Schatten aufeinander: Beethovens von Experimentierfreude geprägtes Spätwerk bildet den Hintergrund, vor dem die von den Nazis so bezeichnete „entartete“ Musik Kleins und Ullmanns komponiert wurde. Obwohl sehr unterschiedlich, gehören diese Werke jedoch zur gleichen musikalischen Tradition. Und dank ihres menschlichen und dringlichen Ausdrucks, ihrer Intensität und Ehrlichkeit, sind sie Höhepunkte dieser Tradition. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturprogramms des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Schwaansche Str. 6, Eintritt 10 Euro
Vorverkauf über mv-ticket und angeschlossene Vorverkaufsstellen

Sonnabend, 24. Oktober, 19.30 Uhr in der Nikolaikirche Rostock
Christian Berkel liest aus seinem neuen Roman „Ada“

In seinem neuen Roman erzählt Christian Berkel die Geschichte von Ada.

Mit ihrer jüdischen Mutter aus Nachkriegsdeutschland nach Argentinien geflohen, vaterlos aufgewachsen in einem katholischen Land, kehrt sie 1955 mit ihrer Mutter Sala nach Berlin zurück. In eine ihr fremde Heimat, deren Sprache sie nicht spricht. Dort trifft sie auf den lange ersehnten Vater Otto, doch das Familienglück bleibt aus. In einer noch immer sehr autoritär geprägten Gesellschaft wächst Adas Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit. Die Studentenbewegungen der sechziger Jahre werden ihre Rettung. In Paris lernt sie bei ihrer Tante Lola die Mode- und Kunstwelt kennen. Am Ende steht Woodstock – ein dreitägiges mystisches Erlebnis, das Ada verändert.

Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen – und beweist sich einmal mehr als mitreißender Erzähler. Eine Kooperation des Literaturhauses Rostock und der Buchhandlung Hugendubel.
Bei der Nikolaikirche 1, Eintritt 10/15 Euro
Vorverkauf ausschließlich über die Buchhandlung Hugendubel

Sonntag, 25. Oktober, 17 Uhr in der Kirche Warnemünde
KOLOT – Das Berliner Kantorenquintett

Das All-Star Kantorenensemble Kolot (hebräisch: Stimmen) begeisterte seit seiner Gründung 2017 Zuhörer in jüdischen Gemeinden und bei interreligiösen Konzerten. Zu hören sind die Stimmen von Aviv Weinberg (Sopran), Netta Shahar (Alt), Tal Koch (Tenor), Yuval Hed (Bariton, Bratsche), Assaf Levitin (Bass) und Naaman Wagner (Klavier). Die Erfahrung der in verschiedenen Gemeinden in Deutschland und darüber hinaus aktiven Kantoren mit synagogaler Musik, kombiniert mit ihrer Bühnen und Konzerterfahrung, garantieren ein spannendes, informatives und bewegendes Konzert mit Highlights der synagogalen Musik, darunter viele in Deutschland kaum bekannte Stücke. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturprogramms des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Kirchenstraße 1, Eintritt 8 Euro
Vorverkauf in der Buchhandlung Krakow und der Evangelischen Buchhandlung Rostock

Montag, 26. Oktober, 19 Uhr im Lichtspieltheater Wundervoll in der
Frieda 23
BÖLL-Montagskino „Germans & Jews – Eine neue Perspektive“

Film & Gespräch mit Dr. Sergey Lagodinsky, MdEP, B´90/GRÜNE
Schätzungsweise rund 250.000 Juden leben heute in Deutschland. Anhand persönlicher Geschichten erkundet der Film die Transformation, die in der deutschen Gesellschaft stattgefunden hat – vom Stillschweigen über den Holocaust bis hin zur direkten Konfrontation mit diesem Thema. Was als privates Gespräch zwischen den zwei Freundinnen Tal Recanati (jüdische Amerikanerin) und Janina Quint (nicht-jüdische Deutsche) beginnt, wird zu einem kulturellen Austausch. Sie befassen sich mit den Themen Deutsche Schuld, Holocaust-Erschöpfung und Antisemitismus. Im Skype-Gespräch mit Dr. Sergey Lagodinsky wird angesichts neuer Formen von Antisemitismus die Beziehungen zwischen Juden und Deutschen beleuchtet. Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung MV und des Lichtspieltheaters Wundervoll.
Friedrichstraße 23, Eintritt 5/6/7,50 Euro
Vorverkauf unter www.liwu.de/infos, Reservierungen unter Tel.
0381-4903859

Dienstag, 27. Oktober , 16 und 19.30 Uhr in der BÜHNE 602
SANDTHEATER – HEIMAT

Seit mehr als zehn Jahren arbeitet der Regisseur und Produzent Dimitrij Sacharow mit den besten SandartistInnen in Europa. Die Shows vermitteln große Emotionen ganz ohne Worte. Die Bilder sind so konzipiert, dass sie sowohl unterhalten als auch über Geschichte informieren. „Heimat – eine emotionale Sandgeschichte“ wurde speziell für die jüdischen Gemeinden inszeniert. Was ist für uns Heimat – und vor allem wo? Die Reise geht durch die Bundesrepublik Deutschland und zeigt u.a. Städte wie Leipzig, München, Berlin und Mainz, wo es heute wieder lebendige jüdische Gemeinschaften gibt. Mit imposanten Bildern wird die Geschichte der Juden in Deutschland erzählt: Von der Entstehung der ersten Synagogen in Köln, Worms und Trier bis zu Pogromen und zur Schoa. Aber auch die
Nachkriegsgemeinde, die Zuwanderung in das wiedervereinigte Deutschland und jüdisches Leben heute wird gezeigt. Die Geschichtserzählung wird von stimmungsvoller Musik untermalt. Eine Geschichte von Licht und Schatten – einmalig und eindrucksvoll. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturprogramms des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Warnowufer 55, Eintritt 7/12/15 Euro
Vorverkauf über die BÜHNE 602

Mittwoch, 28. Oktober 19.30 Uhr im Max-Samuel-Haus
„Synagogen in Mecklenburg“ Vortrag mit Dr. Heidi Vormann

Die Architektin Heidi Vormann untersuchte im Rahmen der Abschlussarbeit ihres Studiums die Synagoge in Hagenow. Das Thema begeisterte sie dermaßen, dass sie weitere Synagogenbauten in Mecklenburg-Vorpommern in ihrer Dissertation erforschte. Damit leistete sie Pionierarbeit. 2006 begann sie ihre Recherchen in Archiven, fuhr durch das Land, befragte die Menschen, machte Aufmaße der teils baufälligen Gebäude, fertigte Holzmodelle im Maßstab 1:25 und ging auf Schatzsuche: Sie fand auf dem Dachboden der Synagoge Dargun Widmungstafeln, die Gnisa in Hagenow und im Vorderhaus der Hagenower Synagoge die Mikwe. Im Vortrag wird sie ihre Erkenntnisse zu den Synagogen in Krakow und Plau am See, Boizenburg, Hagenow und Dargun präsentieren. Ihre Forschungen führten sie auch nach Röbel, Goldberg, Stavenhagen und Demmin, der einzigen erhaltenen vorpommerschen Synagoge. Heidi Vormann führt heute ein eigenes Architekturbüro und wirkt in ihrem Fach im Raum Bamberg für die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern. Schillerplatz 10, Eintritt 5 Euro (unter 18 Jahre frei)
Aufgrund der Abstands- und Hygieneregelungen wird um Voranmeldung per Telefon 0381/492 32 09 oder Email info@max-samuel-haus.de gebeten. Maximal 25 Personen können teilnehmen.

Montag, 2. November, 19 Uhr im Foyer des Rathauses

Diskussionsrunde zum Thema „Irgendjemand muss doch daran schuld sein – Verschwörungserzählungen angesichts der Coronakrise“ mit einem Einführungsvortrag von Klaus-Dieter Kaiser, Direktor der Evangelischen Akademie der Nordkirche. An der anschließenden Diskussion nehmen Tilman Jeremias, Bischof der Nordkirche im Sprengel Mecklenburg und Pommern, und Yuriy Kadnykov, Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern, teil. Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in M-V e.V.
Neuer Markt 1 , Eintritt frei, Spenden willkommen

Dienstag, 3. November, 19.30 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Rostock
„Hier kommt der Messias“, Premiere Theaterstudio LOMIR

Das Theaterprojekt der Jüdischen Gemeinde Rostock heißt seit vergangenem Jahr LOMIR (jiddisch: Lasst uns). Nu stellt es sein neueste Arbeit frei nach dem Roman von Dina Rubina „Hier kommt der Messias“ vor. Unter der Leitung von Margarita Vishnyakova arbeiteten die Laiendarstellerinnen und Laiendarsteller schon geraume Zeit an dem Material, führten einzelne Szenen auf, suchten nach Charakteren, die dem Zuschauer ans Herzen wachsen sollten, wählten die Musik aus – nun wurde alles zusammengeführt. Das Theaterprojekt freut sich, nach langer Pause wieder vor Publikum auftreten zu können und widmet das Stück dem Land Israel, in dem sich Emotionen, Freude und Hoffnung der jüdischen Welt vereinen. LOMIR wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg Vorpommern sowie das Amt für Kultur und Museen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Die Aufführung ist in russischer Sprache ohne Übersetzung.

Augustenstraße 20, Eintritt 5/8 Euro
Vorverkauf in der Jüdischen Gemeinde Rostock, Reservierungen unter info@synagoge-rostock.de

Sonntag, 8. November 19.30 Uhr im Peter-Weiss-Haus
Abschlusskonzert mit den Rostocker Bands „Zartgesottene Melodealer“ und

„10 vor Eins“

Die Musiker beider Bands haben sich schon mit Klezmer bzw. Weltmusik beschäftigt, als sich die heutige jüdische Gemeinde erst wieder neu gründen musste. Umso schöner ist es, dass gerade sie die diesjährigen Kulturtage beschließen.

Die Melodealer sind in der Rostocker Jüdischen Gemeinde durch zahlreiche Auftritte und gemeinsame musikalische Projekte bekannt. Ihr besonderes Anliegen ist es, das Verbindende von osteuropäischer, jüdischer und deutscher Kultur zu zelebrieren. Dazu werden oft bekannte Klassiker und Ohrwürmer mit neuen, oft satirischen deutschen Texten versehen. Zum Jubiläum wird es durch eine neue Formation mit neuen bekannten musikalischen Gästen besonders spannend.

10 vor Eins bietet aufwühlende, emotionale Klezmerstücke, in denen die Klarinette über die ganze Welt lacht und weint, mitreißende Folksongs, nachdenkliche, eigene Songwriternummern, die zum Schmunzeln anregen und Stücke der guten alten Schule des Bob Dylan und Neil Young. Es ist 10 vor Eins meine Damen und Herren!
Doberaner Straße 21, Eintritt 5/8 Euro
Vorverkauf über mv-ticket und angeschlossene Vorverkaufsstellen

Hinweis: Alle Veranstaltungen innerhalb der 5. Jüdischen Kulturtage sind öffentlich und können daher in Bild und Ton zu PR-Zwecken aufgezeichnet werden. Es ist zwingend erforderlich, die allgemein gültigen sowie eventuell speziell für den Abend ausgewiesenen Hygienevorschriften am jeweiligen Veranstaltungsort einzuhalten.