Ideenwerkstatt eröffnet im November auf der Sorge

Gera. Heute vor einem Jahr, am 1. Oktober 2019, startete das Projekt Smart City mit einer Vollversammlung im Kultur- und Kongresszentrum. Seit Juni 2020 gibt es einen Ideenwettbewerb, an dem sich jeder beteiligen kann. In zwölf Kategorien können Ideen eingereicht werden, die das Leben in Gera smarter machen. Diese hatten bisher unterschiedliche Einsendungsfristen, zum Beispiel „Smarte Unabhängigkeit im Alter“ ursprünglich bis 20. November 2020.

Nun teilt die Stadtverwaltung mit, dass der gesamte Ideenwettbewerb in allen zwölf Rubriken bis zum 31. Dezember 2020 verlängert wird. „Der Wettbewerb ist eine Möglichkeit, uns Visionen und Gedanken zu senden. Allerdings möchten wir die Geraer Bürgerinnen und Bürger auf verschiedenen Wegen ansprechen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. So gibt es Arbeitsgruppen, die sich großer Beliebtheit erfreuen und viele digitale Möglichkeiten, etwas einzureichen“, erklärt Oberbürgermeister Julian Vonarb und ergänzt: „Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter und öffnen buchstäblich die Türen für noch mehr Bürgernähe und Interaktion zum Thema Smart City.“

Im November wird eine „Smart City Werkstatt“ – ein Ladengeschäft – auf der Sorge eröffnet. „Dort können Ideen bei einem Kaffee in einem Vier-Augen-Gespräch besprochen, Fragen gestellt und Informationen ausgetauscht werden. Im Laufe des Projekts haben wir festgestellt, dass nicht immer aus einem Bedarf oder einem Alltagsproblem sofort eine Idee entsteht. In einem direkten Dialog und in persönlicher Atmosphäre vor Ort wird die ein oder andere Hemmschwelle entschärft. Endlich wird es einen Anlauf geben für alle Interessierte an Smart City und der Entwicklung unserer Stadt“, so Vonarb.

Den Gewinnern des Ideenwettbewerbs winken attraktive Preise, beispielsweise Einkaufsgutscheine bis zu 1.500 Euro, Zuschüsse für die Klassenkasse oder für Betriebsausstattung bis zu 5.000 Euro oder die Ausstattung eines unvergesslichen Festes für Firmen, Kita-Kinder oder Vereine/Verbände. Alle eingereichten Ideen werden im Anschluss anonymisiert veröffentlicht und es kann über die beste online abgestimmt werden. Der Stadtrat legt dann aus den Siegern der Kategorien die Gesamtplatzierungen fest.

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