Zeugenaufruf der Wasserschutzpolizei

Gefährlicher Eingriff in den Schiffsverkehr auf der Elbe

Dresden. Am Donnerstag, den 1. Oktober 2020 gegen 14:40 Uhr vernahm der Schiffsführer des Fahrgastschiffes „Gräfin Cosel“ während der Durchfahrt der Waldschlößchenbrücke in Dresden einen lauten Knall.

Nachdem Anlegen des Schiffes konnte auf dem Oberdeck im Bereich der Ankerwinde ein ca. 700 g schwerer Gegenstand (elektronisches Bauteil, vermutlich älterer Transformator) festgestellt werden. Wahrscheinlich wurde dieser beim Durchfahren der Brücke auf das Schiff geworfen.

Ob durch den Sachverhalt Fahrgäste konkret gefährdet wurden ist derzeit nicht bekannt. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zum Verdacht des Gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr aufgenommen.

In diesem Zusammenhang sucht die Wasserschutzpolizei Zeugen:

  • Gibt es Personen, die zur besagten Zeit im Bereich der Waldschlößchenbrücke entsprechende Wahrnehmungen gemacht haben und Angaben zur Sache machen können?
  • Gesucht werden zudem Fahrgäste des Fahrgastschiffes „Gräfin Cosel“, die durch den herabfallenden Gegenstand gefährdet wurden bzw. Angaben zur Sache machen können.

Hinweise nimmt das Präsidium der Bereitschaftspolizei, Fachdienst Wasserschutzpolizei, jederzeit unter der Telefonnummer 0351/8663525 entgegen.

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