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Berlin. Die Beteiligung an der Commerzbank AG hat der öffentlichen Hand massive Buchverluste beschert. Der rechnerische Anschaffungswert der vom Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS) noch gehaltenen Aktien der Commerzbank belaufe sich auf 5,054 Milliarden Euro, berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/22701) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/22092).

Im Jahresabschluss 2019 des Finanzmarktstabilisierungsfonds sei die Aktienbeteiligung an der Commerzbank mit rund 1,078 Milliarden Euro bewertet worden. Mit Xetra-Schlusskurs vom 3. September 2020 betrage der Wert der Aktienbeteiligung noch 922 Millionen Euro und liege somit 4,132 Milliarden Euro unter dem Anschaffungswert der Aktienbeteiligung.

Die Beteiligung an der Commerzbank sei nicht als dauerhafte Bundesbeteiligung anzusehen, stellt die Regierung in der Antwort weiter fest. Die Antwort enthält Angaben zu Treffen von Vertretern der Bundesregierung und Aufsichtsbehörden mit Vertretern der Commerzbank.

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