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2. Quartal 2020

• Nominallöhne 4,0 % unter dem Wert des Vorjahresquartals
• Kurzarbeit federt Einkommensverluste teilweise ab

Wiesbaden. Der Nominallohnindex lag in Deutschland im 2. Quartal 2020 um 4,0 Prozent niedriger als im Vorjahresquartal. Dieser Index bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen ab.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, legten die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um knapp 0,8 Prozent zu. Dies ergibt einen realen (preisbereinigten) Verdienstrückgang von 4,7 Prozent. Es ist die historisch stärkste Abnahme der Nominal- und auch der Reallöhne im Vorjahresvergleich seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2007 und somit stärker als in der Finanzmarktkrise 2008/2009.

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