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• Klinkerfassade wird gesäubert und ausgebessert
• Dachentwässerung wird repariert

Berlin | Jena. In diesen Tagen wird das 1878 errichtete Empfangsgebäude des Bahnhofs Jena West eingerüstet, um in den folgenden Wochen die Klinkerfassade zu reinigen, Fehlstellen auszubessern, die Taubenabwehr zu verbessern sowie die Dachentwässerung zu reparieren. Die finanziellen Mittel werden aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und Bekämpfung der Corona-Folgen zur Verfügung gestellt. Jena West gehört zu bundesweit 167 Bahnhöfen, davon sechs in Thüringen (Eisenach, Erfurt Hbf., Gera, Jena West, Nordhausen und Saalfeld), die noch in diesem Jahr eine Frischzellenkur erhalten sollen. Die Aufträge gehen an heimische Handwerksbetriebe.

Ute Stuhr, Leiterin des Bahnhofsmanagements Chemnitz, betont: „Mit diesem Sofortprogramm unterstützen wir den regionalen Mittelstand und können schnell sichtbare Verbesserungen in den Bahnhöfen erreichen, damit sich unsere Reisenden und Besucher wohler fühlen.“ Am Jenaer Westbahnhof erhält das komplette Empfangsgebäude, ohne den nachträglich errichteten Anbau, ein Baugerüst. Von diesem Gerüst kann eine spezialisierte Firma die Klinkerfassade reinigen. Dabei werden auch fehlende Ziegel ersetzt und Fugen ausgebessert. Das Baugerüst dient gleichzeitig dazu, anschließend die Taubenvergrämung zu erneuern und die Dachentwässerung auf der Straßenseite zu reparieren. Ebenso wird das verwitterte Wandbild zwischen Bäckereigeschäft und Personenunterführung zu den Bahnsteigen entfernt. Alle Maßnahmen sind mit dem Denkmalamt abgestimmt und werden etwa neun Wochen dauern.

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