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  • STRABAG Real Estate GmbH punktet im Bieterverfahren durch hohe architektonische Qualität und vielfältiges Nutzungskonzept
  • Siegerentwurf ist das Ergebnis einer breit angelegten Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern
  • Stadtrat stimmt voraussichtlich im Oktober über die Vergabe  ab

Jena. Die Stadt Jena präsentiert am 17.September 2020 den Siegerentwurf aus dem Bieterverfahren zur Eichplatz-Bebauung der breiten Öffentlichkeit. Das Konzept der STRABAG Real Estate GmbH, das sowohl vom Werkstatt- als auch Architekturgremium am besten bewertet wurde, setzte sich durch seine vielfältige Nutzung und eine sehr hohe architektonische Qualität durch. Das EichplatzAreal im Herzen von Jena schlägt damit ein neues Kapitel in seiner bewegten Geschichte auf und wird sich zu einer attraktiven und lebendigen Stadtmitte wandeln.

Dr. Thomas Nitzsche, Oberbürgermeister der Stadt Jena, sagt: »Mit der Auswahl des Siegerentwurfs und Investors haben wir einen ganz wichtigen Meilenstein erreicht und präsentieren einen guten Plan für Jena. Ich freue mich, dass mit der Bebauung des EichplatzAreals noch mehr Leben in die Innenstadt einziehen wird – in neu entstehenden Wohnungen, Büros, Läden, Cafés und Restaurants. Die neue Stadtmitte Jenas wird bis in das Jenaer Umland strahlen und positiv zur Weiterentwicklung unserer Stadt beitragen«.

Bürgermeister Christian Gerlitz ergänzt: »Eines der spannendsten und komplexesten Stadtentwicklungsprojekte kommt nach fünf Jahren intensiver Arbeit zu einem ersten erfolgreichen Ergebnis. Möglich war dies nur durch die breite Bürgerbeteiligung während des gesamten Verfahrens. Ein großer Dank an alle beteiligten Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder der Bürgerinitiative ›Mein Eichplatz‹, an die Initiative Innenstadt, das Jugendparlament, Politik und Verwaltung. Sie alle haben viel Herzblut und Leidenschaft investiert, um eine neue Stadtmitte für Jena zu gestalten«.

Manuel Rost aus Jena ist seit 2015 Mitglied des Werkstattgremiums. Er sagt über den Prozess: »Als Einwohner einer Stadt in deren Gestaltung eingebunden zu werden, war ein neues und gelungenes Konzept und ich bin zuversichtlich, dass dieses Vorgehen Schule für künftige Bauvorhaben machen wird. Das Werkstattgremium ist eine großartige Möglichkeit, zur Gestaltung der Stadt beizutragen. Mit fachlicher Anleitung haben wir es geschafft, Fragen und Probleme zum Projekt gemeinschaftlich und im Dialog zu lösen«.

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Ablauf des Verfahrens für das Baufeld A

Nachdem das letzte Bebauungskonzept im Jahr 2014 abgelehnt wurde, wurden die Planungen mit breit angelegter Bürgerbeteiligung bereits nach einem Jahr wieder aufgenommen. Ein Werkstattgremium, bestehend aus einem repräsentativen Querschnitt der Jenaer Bevölkerung und per Zufall gewählt, sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, Politik, des Jugendparlaments und der Initiative Innenstadt haben seitdem das Bauvorhaben konstant begleitet. 39 Beteiligungsveranstaltungen haben bis heute stattgefunden. Zu Beginn wurden zehn Grundsätze für den Eichplatz erarbeitet, die seitdem und bis heute als Leitplanken der Bebauung dienen. Auf dieser Basis wurde im Jahr 2017 ein Rahmenplan erarbeitet. 2018 startete dann das Vergabeverfahren und erste architektonische Entwürfe wurden bewertet.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche: »Seitdem waren wir aus verfahrensrechtlichen Gründen und gegenüber den Investoren zu Vertraulichkeit verpflichtet und konnten nicht mehr viele Informationen an die Öffentlichkeit geben.«
Bereits am 3. September wurde das Ergebnis des Investorenauswahlverfahrens dem Werkstattgremium vorgestellt und besprochen. Am 16. September wurde der Stadtrat informiert. Anschließend wird das Siegerkonzept nun in verschiedenen Gremien und im Bürgerforum vorgestellt. Die finale Abstimmung ist in der nächsten Stadtratssitzung im Oktober intendiert. Die Bürgerbeteiligung geht indes weiter: Die Planungen zum Stadtgarten werden weiter verfeinert und das Baufeld B startet in die Konzeptionsphase.

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Das Siegerkonzept – ein guter Plan für Jena

Das Siegerkonzept wurde sowohl vom Werkstatt- als auch Architekturgremium als das Beste ausgewählt. Drei Hochpunkte werden entstehen und das Bild des Stadtzentrums neu kennzeichnen. Insgesamt ist der Entwurf von einer zeitlosen und modernen Architektur geprägt. Das Nutzungskonzept ist sehr vielfältig: Auf dem Areal werden ca. 3.900m² Fläche für Gastronomie und Einzelhandel und ca. 6.600m² Büroflächen entstehen. Insgesamt werden 178 Wohnungen – unterschiedlicher Größe und Preiskategorien – geplant.
Die Arbeit entwickelt den städtebaulichen Ansatz des Rahmenplans geschickt und intelligent weiter, insbesondere unter Berücksichtigung der umgebenden Stadträume und benachbarten Stadtfassaden. Die drei neuen Hochpunkte auf dem ersten Baufeld werden in der Fernwirkung wegen ihrer verschiedenartigen Fassaden und Farben als individuelle Gebäude erkennbar sein. Im Inneren des Quartiers entsteht eine eigenständige räumliche Struktur. Die Flächen auf den Sockelbereichen werden intensiv begrünt und der Gemeinschaft sowie angrenzenden Wohnungen angeboten. Insgesamt gelingt eine sehr gute Verknüpfung mit den umgebenden Stadträumen und Plätzen. Die Erdgeschosszonen mit ihren Kolonnaden stärken die räumliche Öffnung für Passanten. Sie betonen die Hauseingänge sowie die anliegenden Räume für Gastronomie und Einzelhandel.

Wie können sich Bürgerinnen und Bürger über das neue EichplatzAreal informieren?

Auf der Seite www.eichplatzareal.de sind Informationen und Hintergründe, bisherige Meilensteine im Prozess sowie wichtige Fragen und Antworten zu finden.
Am kommenden Samstag, den 19.09.2020, 15 bis 17 Uhr, findet im Volkshaus Jena ein Bürgerforum statt. Aus Gründen des Infektionsschutzes können maximal 100 Personen teilnehmen. Die Veranstaltung wird aber auch live unter www.eichplatzareal.de übertragen und Fragen können gestellt werden.

Über die Eichplatz-App (App-Stores -> Eichplatz) können Interessierte bereits jetzt ein 3D-Modell des neuen EichplatzAreals sehen und vor Ort mit Augmented Reality (AR) visualisieren. Die App kann im Playstore und AppStore heruntergeladen werden. An drei Standorten sind die Aufsteller auf dem Eichplatz zu finden. Diese müssen mit der App gescannt werden – und die neue Stadtmitte Jenas erscheint.

Ein Flyer mit den wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zur Eichplatz-Bebauung wird an zentralen Einrichtungen der Stadt ausgelegt.

Über die Social Media-Kanäle der Stadt Jena werden in den kommenden Wochen weitere Informationen geteilt.


Über die Strabag Real Estate GmbH

Die STRABAG Real Estate GmbH (SRE) zählt zu den führenden Projektentwicklungsunternehmen in Deutschland sowie Europa und ist Teil der STRABAG SE, ein in Innovation und Kapitalstärke führender europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Die SRE ist mit Standorten in den wesentlichen deutschen Wirtschaftszentren, in Polen, in Österreich, in Rumänien, in der Slowakei und in Ungarn vertreten.
Das Leistungsspektrum umfasst alle Phasen der Projektentwicklung – von der Initiierung und Planung über die Realisierung bis hin zur Vermietung und zum Verkauf. Das Portfolio schließt dabei die Entwicklung und Realisierung von Büro-, Geschäfts- und Handelsimmobilien ebenso ein wie die von Wohnhäusern, Hotels und Spezialimmobilien.
Seit ihrer Gründung 1965 hat die STRABAG Real Estate GmbH über 600 Immobilienprojekte realisiert und so zahlreiche Werte für Generationen geschaffen.

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