Pilotprojekt „LeGeR“ startet in Rostock-Evershagen

Symbolfoto: Pixabay License
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Attraktiver Stadtteil für Jung und Alt – Pilotprojekt „LeGeR Lebensqualität und Gesundheit in Rostock“ startet

Rostock. „Lebensqualität und Gesundheit in Rostock“ (LeGeR) ist ein neues Kooperationsprojekt überschrieben, bei dem das Gesundheitsamt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Institut Lernen und Leben e.V. (ILL e.V.) und die Techniker Krankenkasse zusammenarbeiten. Das deutschlandweit einmalige Vorhaben soll im Rostocker Stadtteil Evershagen Impulse zur Gesundheitsförderung und Prävention setzen.

Individuelle Lebenswelten der Bewohnerinnen und Bewohner werden berücksichtigt. So sollen Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention für Kinder- und Jugendliche sowie ältere Menschen in den kommenden fünf Jahren weiterentwickelt und verzahnt werden.

Den Projekt-Auftakt gab heute eine RSAG-Bustour durch Evershagen unter dem Motto „Gesundheit on Tour“. Stationen von „LeGeR“ wurden präsentiert, Ziele erläutert. Neben den Vertreterinnen und Vertretern der Kooperationspartner nahmen auch die Schirmherren des Projektes, der Senator für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule und 2. Stellvertreter des Oberbürgermeisters Steffen Bockhahn, der 1. Geschäftsführer des ILL e.V., Sergio Achilles, sowie die TK-Landeschefin Manon Austenat-Wied teil.

Partnerschaften und neue Ansätze für die Gesundheit der Bewohner zeichnen das Projekt aus. Rostocks Senator Steffen Bockhahn freute sich über die Bereicherung des Stadtteils Evershagen und hofft, die Projekt-Erfahrungen auch auf andere Stadtteile übertragen zu können.

„Gesundheit und die damit verbundene hohe Lebensqualität sind ein wichtiger Schlüssel zum Lebensglück für Groß und Klein. Dank des engen Zusammenwirkens aller Kooperationspartner können ideenreich neue Wege beschritten werden, die die Gemeinschaft im Stadtteil fördern. Wir danken allen Projektpartnern, insbesondere der Techniker Krankenkasse, die dieses Projekt finanziell unterstützt und auch inhaltlich mitwirken wird.“

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„Die Gesundheitsförderung und Prävention sind neben der medizinischen Betreuung ein wichtiger Baustein in der gesundheitlichen Versorgung. Wir sind davon überzeugt, dass die geplanten Maßnahmen einen nachhaltigen Zugang zu gesundheitsfördernden Maßnahmen für die Einwohnerinnen und Einwohner ermöglichen und der generationenübergreifende Aspekt die Wirkungskraft positiv beeinflusst. Gleichzeitig ist es uns als bundesweite Kasse mit großer regionaler Verantwortung ein besonderes Anliegen die wichtige Arbeit der Akteure vor Ort zu unterstützen“, unterstreicht Manon Austenat-Wied, Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern.

Das Institut Lernen und Leben e.V. betreibt in Evershagen seit mehr als 15 Jahren eine Kita, einen Hort sowie eine Art Mehrgenerationenhaus, das als Stadtteil- und Begegnungszentrum „Maxim“ bekannt und stets gut besucht ist. Auch die Schulsozialarbeiter der hier ansässigen Schulen kommen vom ILL. „Wir sind in diesem Stadtteil für Jung und Alt seit jeher breit aufgestellt und untereinander gut verlinkt. Als an uns die Idee des LeGeR-Projektes herangetragen wurde, zögerten wir keinen Augenblick, uns als Praktiker mit Know-how und bestehendem Netzwerk in das Projekt mit einzubringen“, berichtete Sergio Achilles, 1. Geschäftsführer des Instituts Lernen und Leben e.V.

Eine erste Idee, die Achilles innerhalb des LeGeR-Projektes bereits vorschwebt, ist ein Generationen verbindender Gesundheitsgarten. Hier könnten Kinder gesunde Lebensmittel kennenlernen und deren Anbau selbst erleben. Senioren ohne eigenen Garten könnten gemeinschaftlich Garten- und Grünpflege betreiben und sich mit anderen austauschen. So kann Vereinsamung vorgebeugt werden. Denn auch die seelische Gesundheit ist für die Projektpartner ein wesentlicher Aspekt der beiden Schwerpunkte „Gesund aufwachsen“ und „Gesund älter werden“.

Als Koordinatorin übernimmt Carolin Mundt „LeGeR“. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitsamtes und des Ill e.V. wird sie für die kommenden fünf Jahre die Projektfäden zusammen halten.


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