FDP-Bundestagsfraktion fordert intelligente Covid-Teststrategie

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Berlin. Die FDP-Fraktion fordert eine verlässliche und praxisnahe Corona-Teststrategie. Das Robert-Koch-Institut (RKI) weise zurecht daraufhin, dass bei der Anwendung von Tests ein zielgerichtetes Vorgehen essenziell sei, heißt es in einem Antrag (19/22114) der Fraktion. Testen ohne Anlass führe zu einem falschen Sicherheitsgefühl, denn auch ein negativer Test sei nur eine Momentaufnahme und entbinde nicht von Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Die Abgeordneten fordern in ihrem Antrag unter anderem, die nationale Teststrategie an den Prinzipien der Zielgerichtetheit und das Risikogruppenschutzes auszurichten. Die Strategie sowie die Quarantäne- und Testempfehlungen müssten je nach Infektionsdynamik angepasst werden. Mit dem Ausbau digitaler Meldewege sollten Ergebnisse schneller übermittelt werden.

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Zudem müsse der freie Personenverkehr aufrecht erhalten werden. Erforderlich sei daher ein EU-weites Testkonzept, um Grenzschließungen zu verhindern. Einreisende aus nicht-Risikogebieten müssten nicht getestet werden, Einreisende aus Risikogebieten müssten einen negativen Test vorlegen.

Sobald die Laborkapazitätsgrenzen erreicht seien, sollten auch alternative Tests und Labore außerhalb der Humanmedizin genutzt werden. Zudem sollten verstärkt flexible lokale Tests ermöglicht werden.


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