17-Jähriger soll in Dresden Taxifahrer mit Pistole bedroht und ausgeraubt haben

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Schwerer Raub zum Nachteil eines Taxifahrers
Beschuldigter in Untersuchungshaft

Dresden. Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ermitteln gegen einen 17-jährigen Deutschen wegen des Verdachts des besonders schweren Raubes.

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 29. August 2020 zwischen 5:00 Uhr und 6:00 Uhr innerhalb einer halben Stunde drei Mal telefonisch über die Dresdner Taxigenossenschaft ein Taxi nach Dresden, Ortsteil Cossebaude an unterschiedliche Adressen bestellt zu haben. Die ersten zwei Taxifahrten nahm der Beschuldigte nicht in Anspruch. Beim dritten Mal trat der Beschuldigte im Bereich der Dresdner Straße an das Taxi heran, öffnete die Fahrertür und forderte vom Taxifahrer unter Vorhalt einer Pistole die Herausgabe von Bargeld. Aus Angst gab der Taxifahrer dem Beschuldigten den Ablageort seiner Geldbörse bekannt. Der Beschuldigte nahm die Geldbörse sodann mit Inhalt an sich und verließ den Tatort. Durch die Tat erbeutete der Beschuldigte u.a. die EC-Karte des Geschädigten sowie Bargeld in Höhe von ca. 180 Euro.

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Der Beschuldigte konnte im Rahmen umfangreicher Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei identifiziert, am 7. September 2020 vorläufig festgenommen und am 8. September 2020 dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dresden Haftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.


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