Prof. Dr. Kaufmann (AfD) kritisiert Initiative „Historiker für ein weltoffenes Thüringen“

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Prof. Dr. Kaufmann: „Historiker für ein weltoffenes Thüringen“ missbrauchen Wissenschaft als Kampfinstrument gegen Andersdenkende!

Erfurt. Mehr als 80 Wissenschaftler und Studenten haben sich zu einer Initiative „Historiker für ein weltoffenes Thüringen“ (HiWelt) zusammengeschlossen, um dem Populismus und der „Vergewaltigung von Sprache“ ein Ende zu setzen. Sie fordern einen sensiblen Umgang mit Sprache und eine kritische Produktion von Wissen.

Der wissenschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Prof. Dr. Michael Kaufmann, kommentiert dies wie folgt:

„‚HiWelt‘ fordert einen kritischen, wissenden und sensiblen Umgang mit Sprache, deren Begriffe sich nicht über ausgrenzende Kriterien definieren sollen. Bemerkenswerterweise verwerfen sie in ihrem ausgerufenen Kampf gegen Rechtspopulismus ihre eigenen Postulate, indem sie beispielsweise den Begriff ‚Volk‘ für ihre Argumentation zweckentfremden und aus dem historischen Zusammenhang reißen, der bis heute seine Gültigkeit hat – nicht zuletzt in unserer Verfassung. Gemäß Artikel 20 II GG geht bekanntermaßen alle Staatsgewalt vom Volk aus. Das zeigt, dass der Volksbegriff ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Verfassung ist. Dementsprechend fällt der Vorwurf einer ‚Vergewaltigung der Sprache‘ auf diejenigen zurück, die mit ihrer kruden Forderung unser bewährtes Grundgesetz und das deutsche Staatsvolk in Frage stellen.

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Da sich ‚HiWelt‘ auf den kritischen Umgang mit Wissen beruft, ist es fraglich, was hier eigentlich gemeint sein soll. Ich sehe die Gefahr, dass sich diese Initiative von dem Grundsatz der Objektivität in den Wissenschaften verabschiedet, um die Wissenschaft zu politisieren und Begriffe der jeweiligen politischen Gesinnung anzupassen. Damit soll bewusst ein Kampfinstrument gegen Andersdenkende und somit nicht zuletzt gegen die AfD installiert werden.“


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