Vortrag über die Salzgewinnung im Raum Erfurt in Weimar

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„Dialoge mit der Erde“ finden ab nächsten Dienstag im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums statt

Weimar. Am Dienstag, 8. September 2020, um 19 Uhr nimmt die Klassik Stiftung Weimar ihre Vortragsreihe „Dialoge mit der Erde“ wieder auf. Aus Gründen der Corona-Prävention finden die Veranstaltungen jedoch nicht, wie sonst, im unterirdische Vortragsraum der Parkhöhle im Park an der Ilm, sondern im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums statt.

Jörg Bodenstein, Vorstand im Bergmannsverein „Otto Ludwig Krug von Nidda“ e.V. Erfurt, spricht als erster Referent „Zur Geologie und Geschichte der Salzgewinnung im Raum Erfurt“. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Auch bittet die Klassik Stiftung um Anmeldung unter 03643 545 387. Restkarten sind an der Abendkasse im Goethe-Nationalmuseum erhältlich.

Im Jahr 1775 wurde bei der Suche nach Torf nahe Stotternheim eine Salzquelle entdeckt. 1828 kam es dort nach dem Niederbringen der seinerzeit tiefsten Bohrung der Welt zur Gründung der Saline „Louisenhall“ und zum ersten Salzsieden. Diesem Ereignis widmete Johann Wolfgang von Goethe ein Festgedicht. Ab 1847 erhielt die Saline ein fortan gern genutztes Solebad. Schließlich begannen 1857 die Arbeiten zur Errichtung des Königlichen Salzwerkes in Erfurt, das bis zum Jahr 1916 Steinsalz förderte.

Bis auf Weiteres finden alle Vorträge der Reihe „Dialoge mit der Erde“ im Festsaal des Goethe-Nationalmuseum statt.

Veranstaltungsdaten

Zur Geologie und Geschichte der Salzgewinnung im Raum Erfurt

Vortrag von Dipl.- Ing. Jörg Bodenstein, Vorstand im Bergmannsverein „Otto Ludwig Krug von Nidda“ e.V. Erfurt

Dienstag, 8. September 2020 | 19 Uhr

Marktplatz

Goethe-Nationalmuseum | Festsaal

Frauenplan 1 | 99423 Weimar

Eintritt: Erw. 4,50 Euro | erm. 3,50 Euro | Schüler (ab 16 Jahre) 1,50 Euro | Kinder und Jugendliche (unter 16 Jahren) frei

Teilnehmerzahl begrenzt | Anmeldung erbeten unter 03643 545 387


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