CDU beantragt Aktuelle Stunde zur Sicherheit von Verbindungsstudenten

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Jena. Studentisches Verbindungsleben hat eine lange Tradition gerade mit der Universität Jena in unserer Stadt. Seit mehreren Jahren häufen sich jedoch Delikte und Straftaten gegen Verbindungsstudenten und verstärken sich Bemühungen, Verbindungsleben einzuschränken.

Dabei beschränken sich die Vorfälle nicht nur auf niedrigschwellige Delikte, wie der Diebstahl von Insignien, sondern es treten schwerwiegende Straftaten wie Körperverletzung und Brandstiftung in Erscheinung. Die jüngsten Ereignisse sind uns sicher alle noch in Erinnerung, aber auch 2019 gab es schwere Angriffe auf Verbindungsstudenten, ebenso die Jahre davor.

Aus diesem Grund wollen der Aufforderung des offenen Offenen Briefes mehrerer Burschenschaften, dass die „städtischen Entscheidungsträger eindeutig Stellung nehmen gegen diese wachsende Gewalt in unserer Stadt“ nachkommen. Der Eindruck, dass Jena für Verbindungsstudenten ein „unsicherer Ort“ sei, ist für uns nicht hinnehmbar. Farbentragende und Nicht-farbentragende Studierende sind nicht selbst schuld an den Angriffen, sondern haben ein Recht auf ein friedliches Zusammenleben in der Stadt.

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Auch wenn das Jenaer Stadtprogramm gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtextremismus, Antisemitismus und Intoleranz nicht explizit auf Verbindungsleben bezogen wurde, erwarten die Betroffenen wie auch die Bürger und Bürgerinnen dieser Stadt eine Antwort, wie Stadtverwaltung und Stadtrat Sicherheit und Akzeptanz von Verbindungsstudenten sicherstellen wollen.


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