Kniese (AfD) gegen grundsätzliches Verbot von Veranstaltungen

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Erfurt. Durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wurde nicht zuletzt die Veranstaltungsbranche stark in Mitleidenschaft gezogen. Um auf die existenzbedrohende Situation, in die sie insbesondere durch die vollkommen überzogenen Lockdown-Maßnahmen der rot-rot-grünen Landesregierung gebracht wurden, öffentlich aufmerksam zu machen, demonstrierten Veranstalter aus dem Freistaat Thüringen heute vor dem Thüringer Landtag.

Im Anschluss an die Demonstration erklärte Tosca Kniese, wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

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„‚So wenig Einschränkung wie möglich, so viel wie zum Gesundheitsschutz nötig‘ – dafür sprach sich die AfD bereits am 22. April 2020 in ihrem ‚Corona-Exit-Fahrplan‘ aus. Wir stellen uns daher gegen ein grundsätzliches Verbot von Veranstaltungen und fordern die Landesregierung auf, die Restriktionen gegenüber der Veranstaltungsbranche auf ein Minimum herunterzufahren und unter Einhaltung der Schutz- und Hygienekonzepte ein Überleben der Unternehmen zu ermöglichen. Ich traue der Veranstaltungsbranche zu, verantwortungsvoll zu handeln und nicht zuletzt im eigenen Interesse angemessene Schutzmaßnahmen für Mitwirkende und Besucher zu erstellen sowie dafür Sorge zu tragen, dass diese auch eingehalten werden. Ich fordere die Landesregierung zusätzlich auf, die bürokratischen Hürden für die Genehmigung von Veranstaltungen herunterzuschrauben und damit einen maßgeblichen Beitrag für die Normalisierung des gesellschaftlichen Lebens in Thüringen zu leisten. Gerade in der Veranstaltungswirtschaft, die massive Umsatz- und Einnahmeeinbußen von bis zu 100 Prozent zu verzeichnen hat, ist es mit dem Versprechen von finanziellen Hilfen nicht getan. Die Veranstaltungsbranche braucht endlich wieder eine Perspektive und Planungssicherheit. Ohne eigene Einnahmen haben die Veranstalter keine wirtschaftliche Zukunft.“


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